Betten im Test und Vergleich 2017

Betten Test

Betten im Test und Vergleich im Betten.de SchlafmagazinIm Schlafzimmer gehören die Betten zu den elementaren funktionellen Möbelstücken, auf die kaum verzichtet werden kann. Mit der passenden Ausstattung aus Lattenrost bzw. Unterfederung und Matratze bilden die Betten die Basis für einen gesunden Schlaf und die notwendige Erholung vom Alltag. In unserem Betten Test (02/2017) haben wir verschiedene Bettmodelle für Sie getestet und verglichen. Die nachfolgende Testtabelle zeigt Ihnen alle Ergebnisse in übersichtlicher Form auf und stellt Ihnen den Betten Testsieger sowie die anderen Modelle aus dem Test detailliert vor.

Mehr über den Bettentest

 


Unser Urteil
sehr gut [1,5] – Betten.de Testsieger
gut [2,1]
gut [2,1]


Ausstattung 40%
gut [1,7]
gut [1,8]
gut [2,2]
Kopfteil
gut [1,8]das leicht schräg am Bettrahmen angebrachte, einteilige Kopfteil aus Massivholz bietet angenehme Anlehnung und kann optional mit Rückenkissen oder einem Polster ausgestattet werden
sehr gut [1,5]weich mit Schaumstoff gepolstertes Kopfteil mit Wölbung für sehr komfortables Zurücklehnen, optisch aufgelockert durch vertikale Ziernähte
gut [2,5]zweiteiliges Kopfteil mit horizontaler Teilung aus MDF mit Dekor-Oberfläche, mit leichter Neigung am Rahmen des Bettes montiert für eine gute Anlehnung
Bettbeine
gut [1,6]stabiler Stand durch Quertraversen, die so am Bettrahmen befestigt sind, dass eine schwebende Optik erzeugt wird
gut [2,0]flache, winkelige Bettbeine aus verchromtem Metall tragen den voluminös wirkenden Polsterrahmen des Bettes zuverlässig
gut [2,0]alufarbige Bettbeine, die wahlweise in 20 cm oder 25 cm Höhe erhältlich sind, unterstreichen das geradlinige Design des Bettes und lassen es stabil stehen
Extras
gut [2,0]zum Lieferumfang des Bettes gehören im Standard zwei geräumige Bettkästen (halbe Bettbreite), die sich dank Gasdruckfedern sehr komfortabel verwenden lassen | ebenfalls inklusive sind zwei verstellbare Lattenroste mit 28 Federleisten (belastbar bis 120 kg)
Ausführung 10%
gut [1,9]
befriedigend [2,6]
gut [2,0]
in vier Doppelbettgrößen jeweils in drei Längen (auch Überlängen) sowie sechs Holzvarianten erhältlich
nur als Doppelbett in 180×200 cm erhältlich, beim Kunstleder-Bezug kann zwischen drei Farben gewählt werden
als Einzel- oder Doppelbett in insgesamt sieben Breiten und jeweils drei Längen (auch Überlängen) im Angebot, zwei verschiedene Fußhöhen wählbar, acht verschiedene Dekore
Materialien 20%
sehr gut [1,4]
gut [2,2]
gut [2,3]
hochwertiges Massivholz – wahlweise Buche mit lackierter oder geölter Oberfläche oder Kernbuche mit geölter Oberfläche im Naturfarbton
strapazierfähiges Kunstleder beim Bezug, Bettbeine aus verchromtem Metall
Rahmen und Kopfteil aus MDF mit Dekor-Oberfläche, Bettbeine aus alufarbigem Metall
Stabilität und
Haltbarkeit 30%
sehr gut [1,3]
sehr gut [1,5]
gut [1,8]
massives Holz in ausgezeichneter Verarbeitung (u.a. stabile Schraub-Verbindungen) verleihen dem Bett eine hohe Dauerhaftigkeit
wie der Testsieger zeichnet sich auch dieses Bett durch eine hohe Verarbeitungsqualität aus, auch das robuste Kunstleder leistet einen Beitrag für eine lange Lebensdauer
ebenfalls sehr solide verarbeitet, hinkt dieses Modell durch das etwas „schlechtere“ Material leicht hinter den erst- und zweitplatzierten Betten hinterher

Resümee
Der Testsieger im Betten-Test tut sich durch eine herausragende Verarbeitungs- und Materialqualität sowie ein sehr modernes und gleichzeitig zeitloses Design hervor. Die große Bandbreite an Größen und Varianten des Massivholzes bieten viel Spielraum, um das Bett „Rimini“ optimal an die eigenen Wünsche anzupassen.
Das Bett „Lewdown“ ist eine sehr gute Wahl, wenn ein hochwertiges Doppelbett zum günstigen Preis gewünscht wird, welches Mehrwerte bietet. Zwei Bettkästen mit Gasdruckfedern sowie robuste Lattenroste mit verstellbarem Kopf- und Fußteil gehören bereits zum Lieferumfang des Bettes.
Das Bett „Belluno“ zeichnet sich durch ein gutes Preis-Leistungsverhältnis sowie eine hohe Stabilität aus. Es steht in diversen Größen, zwei Höhen und verschiedenen Farbgebungen zur Verfügung und kann so leicht an persönliche Bedürfnisse angepasst werden.
Weitere
Produktdetails

  • in 140 cm, 160 cm, 180 cm oder 200 cm Breite –
    jeweils in 200 cm, 210 cm und 220 cm Länge
  • in Buche massiv mit lackierter Oberfläche
    (wahlweise: natur, wenge, weiß oder kirschbaum), in Buche massiv mit nussbaumfarbig geölter Oberfläche oder in Kernbuche natur mit geölter Oberfläche
  • auch als Liege ohne Kopfteil erhältlich

  • in 180×200 cm
  • mit Kunstlederbezug in Weiß, Braun
    oder Schwarz

  • in 90 cm, 100 cm, 120 cm, 140 cm, 160 cm, 180 cm oder 200 cm Breite – jeweils in 200 cm, 210 cm und 220 cm Länge
  • Bettrahmenhöhe wahlweise: 36 cm oder 41 cm (abhängig von Wahl der Fußhöhe: 20 oder 25 cm)
  • acht Dekore zur Wahl: buche, ferrara, nussbaum, eiche sägerau, ahorn, weiß, metall, anthrazit

819,00 €
799,00 €
419,00 €


Bewertungsschlüssel

sehr gut (Noten 1 – 1,5)

gut (Noten 1,6 – 2,5)

befriedigend (2,6 – 3,5)

ausreichend (3,6 – 4,5)

mangelhaft (4,6 – 5,5)

ungenügend (5,6 – 6)

Mehr über unsere Tests erfahren:

Allgemeine Informationen zu den Betten-Tests von Betten.de finden Sie auf der Seite So testen wir Betten


Betten.de Test: Betten

Für unseren großen Betten Test und Vergleich im Februar 2017 haben wir drei Modelle aus unserem Sortiment ausgewählt, die sich einer hohen Beliebtheit erfreuen und in ihrer Ausstattung empfehlenswert sind. Dabei haben wir bewusst Betten aus verschiedenen Kategorien genommen, um u.a. unterschiedlichen Wünschen gerecht zu werden.

Das Bettgestell dient in funktioneller Hinsicht allein dazu, einen passenden Rahmen für Unterfederung und Matratze zu bieten. Durch das Bett wird ein Abstand zwischen Schlafunterlage und Boden geschaffen. Dieser ist aus verschiedenen Gründen sehr wichtig. So können Unterfederung und Matratze ihre Funktion nur voll entfalten, wenn eine Distanz zum Untergrund gegeben ist. Eine ausreichende Belüftung der Bettausstattung wird ebenfalls durch eine erhöhte Positionierung erleichtert. Zudem ist bodentiefes Schlafen nicht empfehlenswert, weil dort insbesondere Staub in einer höheren Konzentration vorliegt.

Wir haben bei unserem Betten Test 2017 bei der Prüfung und Bewertung der Produkte ebenso unsere jahrelange Erfahrung wie unsere umfangreichen Fachkenntnisse rund um den guten, erholsamen Schlaf eingebracht. In verschiedenen Kategorien wurden alle getesteten Betten mit Noten beurteilt. Beim Notenschlüssel bedienen wir uns am bekannten System aus der Schule, so dass eine 1,0 einem Sehr gut entspricht und eine 6,0 dementsprechend ungenügend ist. Alle Testergebnisse haben wir zum einfachen Vergleich für Sie tabellarisch aufgearbeitet. Sie finden die Tabelle oberhalb von diesem Text und können diese als Entscheidungshilfe heranziehen, wenn Sie auf der Suche nach einem neuen Bett noch unschlüssig sind, welches Modell für Sie die beste Wahl ist.

Sollten Sie Fragen zu unserem Test oder zu den getesteten Betten haben oder generell für die Bettenwahl eine Beratung wünschen, sind wir gerne telefonisch oder per Email für Sie da.

Kleiner Exkurs: Die Geschichte des Bettes

icon-information

Der Mensch hatte schon immer das Bedürfnis, seine Schlafstätte so angenehm wie möglich zu gestalten. Das Bett, so wie wir es heute kennen, ist keine Erfindung, die ein einzelner Mensch erarbeitet hat, sondern vielmehr Ergebnis eines entwicklungsgeschichtlichen Prozesses, welcher sich über Jahrtausende hingezogen hat. Bereits im 12. Jahrhundert gab es erste Schlafstätten, die Merkmale unserer heutigen Betten aufwiesen.

In der Bronzezeit stellten die Menschen Schlaflager in Form von mit Matten ausgekleideten Mulden im Erdboden her. Dieses ist durch Funde in Wohngruben belegt. Unser Wort „Bett“ soll übrigens auf jene Zeit zurückgehen und vermutlich vom germanischen „badja“ für „Lagerstätte“ abstammen.

Die Reichen der Antike kannten bereits schon deutlich mehr Luxus und Komfort, wenn es um die Schlafstätte ging. Sie hatten schon die Römer und Griechen Betten in aufwändiger Gestaltung mit komfortabler Ausstattung. Bei den Römern kannte man sogar bereits unterschiedliche Typen von Betten, die sich anhand ihrer Verwendung unterscheiden ließen. So gab es klassische Ehebetten, Lagerstätten für Kranke, eine Art Polsterliege für entspanntes Ausruhen, zum Meditieren oder zum Schreiben, ein Speisebett in sofaähnlicher Gestaltung sowie ein spezielles Lager für die Toten (Totenbett). Wohn- und Schlafbereich war bei den Römern noch nicht üblicherweise voneinander getrennt. So war es an der Tagesordnung, dass eine Liege auch als Tisch Verwendung fand.

Ruhelager in erhöhter Position sowie Bettgestelle aus Metall oder Holz waren auch bei den alten Ägyptern verbreitet. Selbst Reisebetten, die sich zusammenklappen ließen und mit Rollen ausgestattet waren, kannte man im alten Ägypten schon. Der Komfort der Betten hing stark mit dem Status und Wohlstand des Besitzers zusammen. So war es kaum verwunderlich, dass im Grab von Tutenchamun ein überaus reichhaltig verzierte Betten gefunden wurden, welche sogar über eine Art Lattenrost in Form von fein geflochtenen Gittern verfügten. Es war bereits damals bekannt, dass eine nicht ausreichende Matratzenbelüftung die Bildung von Schimmel nach sich zieht.

Im Mittelalter erfreuten sich in Europa die Himmelbetten einer großen Beliebtheit. Sie wurden während des Tages alles Sitzgelegenheit genutzt. Wenn man sich am Abend zur Ruhe legte, zog man die Vorhänge am Himmelbett zu und stellte so einen kleinen abgegrenzten Schlafraum (Alkhoven) her. Es war bis in die Zeit des frühen Mittelalters hinein auch sehr verbreitet, auf dem Fußboden zu schlafen, den man mit Teppichen und Matratzen sowie Decken und Kissen komfortabler gestaltete. Geschlafen wurde während dieser Zeit vorwiegend unbekleidet, wobei man sich ein großes Leintuch hüllte. Auf dem Land stellte man Bettgestelle aus Holz her, die mit Decken, Polstern und Fellen versehen wurden. Später folgten dann Strohsack-Matratzen. Die Kissen der damaligen Zeit wiesen Füllungen aus Wolle, Federn oder Stoffen auf.

Federbetten und Daunen verbreiteten sich erst im 18. Jahrhundert. Zu dieser Zeit wurden auch Matratzen entwickelt, die kaum Unterschiede zu den heute bekannten Modellen aufweisen. Mit den Jahren bzw. Jahrzehnten wurde das „Innenleben“ von Bettdecken und Matratzen zunehmend komfortabler gestaltet. Die Industrialisierung erlaubte schließlich die massenhafte und kostengünstige Fertigung von Betten.

Weitere Informationen im Betten.de Schlafmagazin:
Körpergerechte Betten: Worauf ist zu achten?

Das steht bei uns beim Test von Betten im Vordergrund

Wir haben den Test und Vergleich 2017 von Betten in verschiedene Felder unterteilt. So bewerten wir jedes einzelne Bett unter anderem anhand der gebotenen Ausstattung, wobei wir insbesondere auf Kopfteil und Bettbeine achten sowie berücksichtigen, wenn das Bett zusätzliche Elemente als Extras aufweist.

Weiterhin schauen wir im Betten Test genau hin, wie stark die einzelnen Modelle bei der Ausführung punkten können. Wie viele Varianten stehen von einem Bett hinsichtlich Größe, Farben, Materialien und ähnlichem zur Verfügung? Je mehr Optionen erhältlich sind, um so besser lassen sich persönliche Wünsche und individuelle Anforderungen vom Bett erfüllen.

Darüber hinaus bewerten wir die zur Fertigung der Betten verwendeten Materialien und prüfen Stabilität und Haltbarkeit gründlich.

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