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Kaschmirwolle

Betten.de Lexikon – Wissenswertes von A-Z

Naturfasern Cashmere KaschmirziegeBei Kaschmirwolle handelt es sich um das besonders weiche und feine Unterhaar der Kaschmirziege. Cashmere (oder Kaschmir) ist sehr viel anschmiegsamer als normale Schafswolle und entsprechend angenehmer auf der Haut zu tragen. Die Naturfaser wird häufig zu hochwertigen Textilien wie Mützen, Schals und Pullovern verarbeitet. Aufgrund ihrer speziellen Eigenschaften lassen sich aus Kaschmirwolle überdies exklusive Bettdecken und Plumeaus herstellen.

Synonyme


Cashmere, Cashmerewolle

Wo kommt Kaschmirwolle her?


Der Name der Tiere verweist bereits auf ihren Lebensraum: Kaschmirziegen stammen ursprünglich aus der bergigen Region Kaschmir, dem heutigen Gebiet zwischen China, Pakistan, Indien und Nepal. Diese Länder gehören nach wie vor zu den größten Produzenten hochwertiger Kaschmirwolle. Moderne Farmen gibt es mittlerweile aber auch in der Mongolei, Australien, Neuseeland oder Schottland.

Wie gewinnt man Kaschmirwolle?


Die Gewinnung von Kaschmir ist denkbar einfach: Gegen Ende des Winters wird das strähnige Fell der Kaschmirziege gründlich ausgekämmt. Dabei sammeln sich bauschige Bündel des wärmenden Winterhaars. Die Wolle wird gesäubert und sortiert. Das grobe Deckhaar wird dabei entfernt. Übrig bleibt das kostbare Unterhaar. Dieses wird gekämmt, nochmals klassifiziert, gegebenenfalls gefärbt und zu feinem Garn versponnen. Die Herstellung und Weiterverarbeitung zu Mützen, Pullover und Schals erfolgt maschinell.

Übrigens: Das maschinelle Scheren des Fells ist nicht üblich. Weil die Ziegen sehr temperaturempfindlich sind, ist die Gefahr groß, dass dabei zu viele Haare abgenommen werden würden. Krankheiten oder gar der Tod der Kaschmirziegen wären die Folge.

Was gerechtfertigt den hohen Preis von Kaschmirwolle?


Naturfaser Cashmere-Tücher aus IndienDie Faser ist recht teuer. Hintergrund ist, dass die Zucht der Ziegen bzw. die Gewinnung der Cashmere-Wolle sehr aufwendig ist. Um einen einzigen Kaschmir-Pullover fertigen zu können, sind die feinen Unterhaare von bis zu drei Kaschmir-Ziegen notwendig. Weil die Tiere nur einmal im Jahr ihr Fell verlieren, alle anderen Monate hinweg aber versorgt werden müssen, ist der Ertrag niedrig.

Wissen muss man außerdem, dass Cashmere zwar grundsätzlich einen stolzen Preis hat, jedoch als sehr strapazierfähig gilt. Meist reicht die Anschaffung weniger, qualitätsvoller Basic-Teile aus Kaschmir aus, um viele Jahre daran Freude zu haben.

Qualität: Warum ist das Material so besonders?


Kaschmirwolle liegt zunächst einmal unnachahmlich leicht und weich auf der Haut auf, kratzt nicht und verströmt auch keinen störenden Geruch, den normale Schafwolle verbreiten kann. Zudem besitzt das Material eine ausgezeichnete Wärmedämmung sowie eine natürliche Feuchtigkeitsregulierung – man kommt kaum darin ins Schwitzen. Weil das Garn hydrophob, also wassermeidend und zudem von Natur aus schmutz- und geruchsabweisend ist, ergeben sich ganz ausgezeichnete Pflege- und Trageeigenschaften. Bisher ist es nicht gelungen, eine chemische Faser mit den gleichen positiven Eigenschaften zu kreieren wie Cashmere.

Woran erkennt man eine gute Qualität?

Weil Cashmere teuer ist, tricksen viele Hersteller. Sie bieten Waren aus Strick oder Webstoff an, bei dem neben Kaschmirwolle noch andere Fasern unauffällig "beigemischt" wurden. Die positiven Eigenschaften von teurem Cashmere treten so zunehmend in den Hintergrund.

Wer ein Produkt aus reinem Kaschmir kaufen möchte, sollte also nicht nur das Etikett ("100 % Kaschmir") beachten, sondern einen vertrauenswürdigen Hersteller auswählen. Das Material sollte sich fein, weich und warm anfühlen und nur wenig glänzen. Ein weiteres Qualitätsmerkmal: Kaschmirwolle lässt sich stark zusammenknautschen, ohne das Knitter entstehen.

Die Bezeichnung "Pashmina-Wolle" ist übrigens kein Prädikat bester Qualität, sondern ein findiger Werbespruch ohne Aussagekraft.

Tipps zur Pflege


Kaschmirwolle benötigt eher wenig Fürsorge – schließlich nimmt das Garn quasi keinen Schmutz auf. Regelmäßiges Lüften reicht in der Regel aus, um Feuchtigkeit und Ausdünstungen loszuwerden.

Während hochwertige Pullover oder sonstige Waren aus Strick immer mal wieder mit einem milden Shampoo von Hand gewaschen werden können, sollte die edle Bettdecke aus Kaschmirwolle nicht mit Seifenwasser in Kontakt kommen. Das Problem: Kaschmir verliert durch die Seifenlauge seine hydrophobe Eigenschaft und saugt sich mit viel zu viel Seifenwasser voll, lässt sich kaum noch auswringen und trocknet zu langsam. Auch eine vermeintlich schonende Trocknung im Tumbler ist nicht möglich, weil die Wolle durch die Einwirkung von Wärme und Bewegung verfilzen könnte. Deshalb müssen hochwertige Bettwaren aus Kaschmirwolle – wenn überhaupt – in die chemische Reinigung.

Finn im Schlafmagazin
Unser Tipp:

Wer die hohe Qualität von Kaschmir bewahren möchte, kann seine Bettwaren aus Kaschmirwolle im Winter draußen bei Minusgraden ausdünsten lassen. Nach einem Tag ist alles wieder wie neu.

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