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Webstoffe

Betten.de Lexikon – Wissenswertes von A-Z

Webstoffe weben GewebeIm Zusammenhang mit dem Bett bzw. mit der Bettausstattung, den Bettwaren und Heimtextilien kommt eine Vielzahl an unterschiedlichen Stoffen zum Einsatz. Viele dieser Stoffe gehören zu den so genannten Webstoffen. In diesem Artikel des Betten.de Lexikons befassen wir uns intensiv mit den Webstoffen, erklären Ihnen wichtige Unterschiede und stellen Ihnen die wichtigsten Arten an Webstoffen kurz vor.

Definition – Webstoffe:


Die Webstoffe bzw. Gewebe bilden eine der beiden Hauptgruppen bei den Stoffen, die auch als textile Flächengebilde bezeichnet werden. Die andere Hauptgruppe wird von der Maschenware gebildet.

Erläuterungen:


Webstoffe Weberei Stoff-Herstellung GewebeBei den Webstoffen bzw. Geweben wird nach Flachgeweben und Polgeweben (Florgeweben) unterschieden.

Von einem Flachgewebe ist die Rede, wenn sich die Fäden, aus denen sich ein Stoff zusammensetzt, im rechten Winkel kreuzen. Das Gewebe besteht einerseits aus der so genannten Kette. Darunter versteht man die Fäden, die parallel zueinander in Längsrichtung verlaufen (Kettfäden). Zum anderen setzt sich das Gewebe aus dem Schuss bzw. den Schussfäden zusammen. Die Schussfäden verlaufen jeweils nach einem genau definierten Schema oberhalb oder unterhalb von den Kettfäden.

Der Begriff Bindung gibt Aufschluss darüber, in welcher Art und Weise sich Kettfäden und Schussfäden kreuzen. - Man unterscheidet in diesem Zusammenhang zwischen Leinwandbindung, Köperbindung, Atlasbindung und Jacquard bzw. Jacquardbindung.

Synonyme:


Gewebe

Faultier Finn im Lexikon klein

Weitere Informationen und dazugehörige Themen – Webstoffe

Atlasbindung


Die Atlasbindung bezeichnet man auch als Satinbindung. Sie ist an einer glatten, strukturlosen und meist glänzenden Stoffoberfläche zu erkennen. Die Unterseite von Webstoffen in Atlasbindung ist matt. Die Stellen, wo sich die Fäden kreuzen, sind nahezu unsichtbar.

Durch die Atlasbindung kann erreicht werden, dass Erscheinung und Haptik der Stoffoberseite in erster Linie durch das wertvollere Material bestimmt werden.

Zu den Geweben, die in Atlasbindung gefertigt werden, gehören u.a. Duchesse, Satin und Velveton.

Batist


Webstoffe Batist Feinbastist Füllstoff für BettdeckenMit Batist verbindet man ein hochwertiges Gewebe in feinfädiger, leichter Qualität, welches vorwiegend aus reiner Baumwolle in Leinwandbindung hergestellt wird. Es ist angenehm weich, duftig und glatt. Batist dient unter anderem zur Fertigung von Bettwäsche. Daneben findet Batist bzw. Feinbatist in daunendichter Qualität auch als Füllstoff für die Herstellung hochwertiger Bettdecken oder Kopfkissen Verwendung.

Biber


Webstoffe Biber Spannbettlaken aus Flausch-BiberMit dem Begriff Biber wird ein einseitig oder beidseitig flauschig aufgerautes Gewebe aus Baumwolle bezeichnet, dass klassisch zur Herstellung von Bettwäsche für den Winter verwendet wird. Aufgrund der im rauen Flor des Biber Gewebes eingeschlossenen Luft wird die Wärme sehr gut isoliert.

Brokat


Webstoffe BrokatBei Brokat handelt es sich um einen schweren Stoff mit reicher Musterung. Oft werden bei Brokat Metallfäden eingearbeitet. Aus Seide hergestellter Brokat ist ein sehr exklusiver und edler "Prunkstoff".

Brokat wird in Jacquard-Bindung gewebt.

Cretonne


Als Cretonne oder Kretonne bezeichnet man ein Gewebe in Leinwandbindung, welches aus Baumwolle oder Flachs bzw. Leinen hergestellt wird. Cretonne gehört zu den Nesselstoffen, bei denen es die gröbste Qualität darstellt.

Der Name Cretonne ist auf eine Stadt in Frankreich zurückzuführen. Es gibt Cretonne in verschiedenen Ausführungen, wobei feinere Variante als Wäschestoffe und größere Stoffe als Dekorationsstoffe genutzt werden.

Damast


Unter Damast versteht man einen einfarbigen Webstoff, der in sich gemustert ist. Damast wird sowohl aus Naturfasern (überwiegend) als auch aus Kunstfasern (seltener) hergestellt. Die Dessins sind bei Damast meist groß und formenreich. Durch Ausrüstung (siehe hierzu im Lexikon: Textilveredelung) wird der seidige Glanz von Damast in der Regel noch intensiviert.

Bei der Herstellung von Damast findet die Jacquard-Bindung Anwendung.

Der Begriff Damast stammt aus der italienischen Sprache. Wie bereits beschrieben, dient er als Bezeichnung für Flachgewebe, die im Jacquard-Verfahren gefertigt sind. Damast geht auf die syrische Stadt Damaskus zurück.

Einschütte


Webstoff Einschütte aus BaumwolleBei Einschütte handelt es sich um ein äußerst feinfädriges Gewebe in Leinwandbindung, welches aus Baumwolle hergestellt wird. Eingesetzt wird Einschütte als Bezugsstoff in der Herstellung von Oberbetten bzw. Bettdecken. Einschütte gilt wie Inlett als daunendicht und soll so sicherstellen, dass bei einer Füllung aus Daunen und/oder Federn nichts nach außen dringen kann.

Einschütte wird bisweilen auch mit dem Begriff Perkal bzw. Daunenperkal gekennzeichnet. Neben der Einschütte nutzt man in der Decken-Herstellung auch noch das Inlett als Füllstoff. Die Einschütte ist aufgrund der einfachen Leinwandbindung qualitativ etwas schlechter als das Inlett zu bewerten.

Flachgewebe


Webstoffe Flachgewebe Beispiel Denim-JeansAls Flachgewebe bezeichnet man einen nach dem klassischen System gewebten Stoff, der die rechtwinklige Fadenverkreuzung von Kette und Schuss aufweist. Die Oberfläche des Stoffs wird von beiden Fadensystemen entsprechend der gewählten Bindung gebildet. Flachgewebe ist weniger strapazierfähiger als Polgewebe.

Flanell


Webstoffe FlanellFlanell ist ein weiches Gewebe, welches meist aus Baumwolle hergestellt wird und ein- oder beidseitig flauschig aufgeraut (siehe hierzu im Lexikon: Rauen) ist. Wird im Bereich der Bettwaren u.a. zur Herstellung von Bettwäsche verwendet. Flanell weist große Ähnlichkeit zu Biber auf. Um das Material zu schonen, sollte Flanell möglichst auf links gewaschen und gebügelt werden.

Frottee


Webstoffe Frotee SpannbettlakenBeim Frottee (auch: Frotté) besteht der Schuss aus sehr noppigen, dicken Zwirnen mit starken Knoten. Daraus resultiert ein raues und gekräuseltes Gewebe, welches allerdings nicht mit Frottier zu verwechseln ist (Frottee ist keine Schlingenware!). Zur Fertigung von Frottee wird vielfach Baumwolle eingesetzt. Es gibt aber auch Frottee mit Mischungen z. B. Baumwolle mit Leinen oder Baumwolle mit Viskose.

Frottee wird zum Beispiel für die Produktion von Spannbettlaken und Bettwäsche sowie zur Herstellung von Matratzenbezügen verwendet. Zu den positiven Eigenschaften von Frottee gehören eine hohe Saugfähigkeit, gute Wärmewirkung sowie Bügelfreiheit. Empfindliche Personen können den gröberen Stoff allerdings als rau und damit unangenehmer auf der Haut wahrnehmen. Da Frottee aufgrund seiner Beschaffenheit Staub "speichern" kann, ist es für Menschen mit Allergien weniger zu empfehlen.

Frottier


Webstoffe Frottier-Handtuch

Frottier-Gewebe weisen auf einer Seite oder auf beiden Seiten glatte Schlingen auf. Genutzt wird Frottier überwiegend zur Herstellung von Handtüchern und Bademänteln.

Haustuch


Haustuch ist ein Baumwollgewebe in Leinwandbindung in grobfädiger, dichter Qualität. Es zeichnet sich durch eine überaus hohe Strapazierfähigkeit aus, weshalb es gerne zur Herstellung von Bettlaken bzw. Leintüchern verwendet wird.

Inlett


Als Inlett bezeichnet man eine textile Hülle, die in der Fertigung von Oberbetten und Kopfkissen verwendet wird, die mit Daunen und/oder Federn als Füllmaterial versehen werden sollen.

Hergestellt werden Inletts in der Regel in Köperbindung, weshalb gelegentlich auch von Köperinletts die Rede ist. Das Inlett wird mit einer hohen Fadendichte gefertigt, wodurch eine ausgezeichnete Stabilität gegeben ist. Im Laufe der Nutzung kommt es auf der Innenseite der Gewebefläche des Inletts zu einer feinen Verfilzung, welche dessen Dichtigkeit noch erhöht. Aus diesem Grund können Inletts auch mit einem hohen Federanteil gefüllt werden (Stichworte: Daunendichtigkeit, Kieldichtigkeit).

Qualitativ ist das Inlett aufgrund der Köperbindung (größere Gewebedichte) etwas höherwertig einzustufen als die Einschütte, die ebenfalls als Füllstoff für Steppbetten genutzt wird.

Jacquard


Webstoffe Jacquard Kuscheldecke MusterungMit dem Begriff Jacquard werden Stoffe bezeichnet, bei denen das Muster in den Stoff eingewebt ist. Damit grenzen sich Jacquardstoffe deutlich von anderen gemusterten Stoffen, bei denen das Muster in Druckverfahren auf den Stoff aufgebracht wird. Jacquardmuster sind in der Regel deutlich aufwändiger.

Da es sich bei Jacquard um ein Webverfahren handelt, spricht man auch von der Jacquardbindung. Im Rahmen der Jacquardbindung können komplexe und großflächige Muster erzeugt werden. Bei den Webtechniken ist Jacquard das teuerste Verfahren, mit welchem sich allerdings auch wunderschöne Effekte herstellen lassen.

Zu den Jacquard-Webstoffen gehören unter anderem Brokat und Damast.

Kalmuck


Kalmuck-Einsatz als Matratzenschutz-SpannbettlakenKalmuck, welches auch als Swanboy oder Fries bezeichnet wird, ist ein Gewebe mit zwei Schussfadensystemen oder ein Doppelgewebe aus Baumwolle oder Viskose, das meist in Körperbindung und seltener in Atlasbindung gefertigt wird. Es hat große Ähnlichkeit mit Molton, ist aber wesentlich dicker. Kalmuck ist auf beiden Seiten geraut, weshalb die Bindung nicht mehr erkennbar ist.

Zu den Eigenschaften von Kalmuck gehören eine gute wärmeisolierende Wirkung sowie ein angenehm-weicher Griff. Verwendung findet Kalmuck unter anderem zur Herstellung von schützenden Matratzenauflagen oder strapazierfähigen Bügelbrettbezügen.

Kattun


Kattun stellt die feinste Qualität bei den Nesselstoffen dar. Es handelt sich dabei um ein Gewebe aus Baumwolle in Leinwandbildung. Für die Herstellung von Bettwäsche spielt Kattun nahezu keine Rolle. Es ist aber z. B. gelegentlich als Stoffumhüllung für die Taschenfedern einer Federkernmatratze im Bett zu finden.

Köperbindung


Webstoffe Gewebe in KöperbindungDie Köperbindung wird auch Serge genannte. Ein Gewebe in Köperbindung kann sehr gut anhand der schräg im Webstoff verlaufenden Linien erkannt werden, die als Köpergrate bezeichnet werden.

Zu den in Köperbindung hergestellten Geweben gehören u.a. Denim bzw. Jeansstoff, Fischgrat, Gabardine, Glencheck, Tweed oder Twill. In der Regel zeichnen sich in Köperbindung erzeugte Webstoffe durch eine besonders hohe Strapazierfähigkeit aus.

Leinen


Webstoffe LeinenWebstoffe aus Leinen bestehen ganz oder teilweise aus den Fasern der Flachspflanze (siehe hierzu im Lexikon: Flachs). Sie werden typischerweise in Leinwandbindung gefertigt. Gewebe aus reinem Leinen bezeichnet man als Reinleinen. Bei derartigen Stoffen muss der Leinenanteil bei mindestens 98 % liegen (Kette und Schuss müssen aus reinem Leinen bestehen).

Daneben gibt es unter anderem auch noch Halbleinen. Anders als der Name vermuten lässt, reicht ein Leinen-Anteil von mindestens 40 % aus, damit ein Gewebe als Halbleinen bezeichnet werden darf. Bei Halbleinen besteht der Schuss aus reinem Leinen, während die Kette aus reiner Baumwolle ist. Halbleinen ist verglichen mit einem Gewebe aus reiner Baumwolle steifer, zeichnet sich aber durch eine sehr hohe Saugfähigkeit aus.

Leinwandbindung


Die Leinwandbindung wird auch als Tuchbindung oder Taftbindung bezeichnet. Sie ist die einfachste Bindungsart. Bei Geweben in Leinwandbindung kreuzen sich die Schussfäden und Kettfäden in regelmäßiger Form.

Die Leinwandbindung kommt unter anderem zur Herstellung von Leinen sowie anderen Geweben aus Naturfasern zum Einsatz.

Linon


Bei Linon handelt es sich um ein glattes, feinfädiges Gewebe aus Baumwolle, welches in Leinwandbindung hergestellt wird. Linon wird vielfach zur Bettwäsche-Herstellung verwendet, wobei sich hochwertige Qualitäten durch den Einsatz merzerisierter Baumwolle auszeichnen.

Mesh


Webstoffe Mesh Rückenlehne DrehstuhlUnter Mesh versteht man ein netzartiges Gewebe aus Kunstfasern. Mesh besteht aus einer Vielzahl kleiner gewebter Maschen, worauf der aus der englischen Sprache stammende Name Mesh für Masche basiert.

Das Netzmaterial Mesh ist sehr luftdurchlässig und feuchtigkeitsregulierend. Weshalb Mesh unter anderem zur Herstellung von funktionellen Futterstoffen für Bekleidung oder Sport-Trikots verwendet wird. Im Bereich des Möbelbaus kommt Mesh z. B. bei der Fertigung von Bürostühlen bzw. Schreibtischstühlen als Material für die Rückenlehne zum Einsatz.

Molton


Webstoffe MoltonMolton ist ein in Leinwandbindung hergestelltes, weiches Gewebe aus Baumwolle, welches auf beiden Seiten geraut ist (siehe hierzu im Lexikon: Rauen). Verwendung findet Molton vorwiegend für Bettwäsche und Decken sowie für schützende Matratzenauflagen.

Nessel


Beim Ausdruck Nessel handelt es sich um einen Sammelbegriff, der einfache Webstoffe in Leinwandbindung zusammenfasst. Nessel wird aus einfachen Garnen und Zwirnen aus Baumwolle hergestellt. Dabei gibt es Unterschiede in Fadendichte und Feinheit.

Nessel eignet sich zum Bleichen, Bedrucken und Färben. Grundsätzlich tendiert Nessel zum Einlaufen, wenn es nicht im Rahmen der Textilveredelung entsprechend ausgerüstet ist.

Man unterscheidet bei Nessel zwischen drei Grundqualitäten, wobei die Feinheit den Ausschlag gibt.

Perkal


Webstoff Perkal Bettwäsche

Perkal ist ein mittelschweres, feinfädiges Gewebe in Leinwandbindung, welches überwiegend aus Baumwolle sowie aus Baumwollmischungen hergestellt wird. Der Ausdruck Perkal hat seinen Ursprung in der persischen Sprache, wo das Wort "pargalah" schlicht und einfach "Tuch" bedeutet.

In der Regel wird Perkal in einer sehr hohen Qualität gefertigt, wobei nur dünne Fäden bzw. sehr langstapelige Baumwollfasern verwendet werden und der Fokus auf einer hohen Dichte liegt. Eine aus derartig hochwertigem Perkal hergestellte Bettwäsche ist deshalb teurer als vergleichbare Bettwäsche aus Renforcé oder Linon.

Perkal ist glatt und fühlt sich kühl auf der Haut an. Zu den weiteren Eigenschaften von Perkal aus reiner Baumwolle gehören eine hohe Luftdurchlässigkeit und Atmungsaktivität sowie eine ausgesprochen hohe Strapazierfähigkeit und Langlebigkeit. Üblicherweise verfügt Perkal über eine matte Oberfläche. Im Rahmen der Textilveredelung kann das Gewebe allerdings auch glänzend ausgerüstet werden.

Besonders dichter Perkal wird auch als Daunen-Perkal oder Daunenperkal bezeichnet. Er dient zur Herstellung von Hüllen für Bettdecken (siehe hierzu auch im Lexikon: Inlett und Einschütte).

Piqué


Bei Piqué handelt es sich um ein so genanntes Steppgewebe, welches sich durch gesteppt wirkende Rippen bzw. einen Profileffekt auszeichnet.

Polgewebe


Webstoffe PolgewebeMit dem Ausdruck Polgewebe (auch: Florgewebe) werden Webstoffe bezeichnet, bei denen es neben dem aus Kette und Schuss bestehenden Grundfadensystem ein drittes Fadensystem gibt, welches den Pol bzw. Flor bildet. Polgewebe weisen deshalb zusätzlich zum Kettfaden und Schussfaden noch einen aufrechtstehenden Polfaden auf. Der Eintrag des Polfadens in das Gewebe kann sowohl in Kettrichtung als auch in Schussrichtung (z. B. bei Cordsamt) erfolgen.

Bei den Polgeweben gibt es Stoffe mit aufgeschnittener Polschlinge (z. B. Samt oder Velours) oder mit geschlossener Polschlinge (z. B. Frisé oder Bouclé). Das Grundgewebe wird durch die vertikal in das Gewebe eingearbeiteten Polfäden vor Beanspruchung geschützt und so strapazierfähiger. Wenn sich Flachgewebe und Polgewebe aus identischen Materialien zusammensetzen, sind die Polgewebe also deutlich widerstandsfähiger bzw. scheuerbeständiger.

Durch Druck-, Wärme- oder Feuchtigkeitseinwirkung können bei Polgeweben mit der Zeit Druckstellen in Erscheinung treten, die aus einer Polverlagerung hervorgehen. Dieses ist bei Polgewebe charakteristisch und wird im Zusammenhang mit den Bezugsstoffen gepolsterter Sitzmöbel als Sitzspiegel oder Gebrauchslüster bezeichnet.

Die Bezeichnung einzelner Polgewebe erfolgt anhand der Polhöhe. So werden Gewebe mit einer Polhöhe von bis zu 2 mm als Samt, mit einer Polhöhe von 2 mm bis 4 mm als Velours und mit einer Polhöhe über 4 mm als Plüsch bezeichnet.

Querrips


Querrips basiert auf der Leinwandbindung, die Kettfäden werden hierbei allerdings nicht im Wechsel über und unter einem Schussfaden gelegt, sondern über mehrere Schussfäden gezogen, woraus ein Rippenmuster mit Querverlauf im Gewebe resultiert. Dieses Muster wird durch die Dichte der Kettfäden sowie deren Farbe definiert. Diese besondere Art der Leinwandbindung bezeichnet man daher auch als Kettrips. Das Rippenmuster ist beim Querrips auf beiden Seiten des Gewebes erkennbar.

Zu den besonderen Merkmalen von Querrips gehört eine gewisse Steifheit sowie hohe Reißfestigkeit. Aus diesem Grund werden derartige Gewebe bevorzugt als Bezugsstoffe oder zu dekorativen Zwecken eingesetzt.

Renforcé


Renforcé ist ein Gewebe in Leinwandbindung mit mittelfeiner Baumwollqualität. Es gehört zur Gruppe der Nessel-Stoffe und fällt feiner als Cretonne aus.

Samt


Webstoffe SamtDer Begriff Samt wird als Oberbegriff für Gewebe verwendet, die sich durch einen geschnittenen Faserflor auszeichnen, der das Grundgewebe überragt.

Satin


Webstoffe SatinAls Satin bezeichnet man Seide oder ein seidenähnliches Gewebe mit glänzender Oberfläche. Der Begriff Satin stammt aus der französischen Sprache, wo er einen leichten Atlas beschreibt, also zur Kennzeichnung eines leichten, feinfädigen Webstoffs in Atlasbindung genutzt wird.

Man unterscheidet viele Arten von Satin. So gibt es beispielsweise auch sehr dicht gewebte Stoffe mit nur dezentem Glanz wie z. B. Satin Duchesse.

Seersucker


Mit dem Begriff Seersucker wird ein Gewebe aus Baumwolle oder einer Baumwollmischung beschrieben, welches sich durch einen borkigen Effekt bzw. eine reliefartige Oberfläche (Krepp-Struktur) auszeichnet. Bügeln ist bei Seersucker überflüssig, weshalb dieses Gewebe bevorzugt zur Herstellung von bügelfreier Bettwäsche verwendet wird.

Bei "echtem" Seersucker entsteht der borkige Effekt im Gewebe durch feste und lockere Kettfäden, die sich abwechseln. Wenn man derartigen Seersucker-Stoff bügelt, bleibt die Borke erhalten. Es gibt auch Seersucker bei dem die Borke nicht im Webprozess erzeugt wurde, sondern durch Prägung oder Quellen mit Lauge. Wenn man ein derartiges Seersucker-Gewebe bügelt bzw. stärkerer Hitze aussetzt, verschwindet die Borke.

Tuch


Bei Tuch handelt es sich um einen Webstoff aus Streichgarn, der in Leinwandbindung, Köperbindung oder Atlasbindung hergestellt sein kann. Tuch wird appretiert, gewalkt, geraut und geschoren. Auf diese Weise kommt es zu einem Verfilzen der Wollhaare, wodurch die Bindung verdeckt und die Festigkeit des Gewebes erhöht wird. Tuch wird häufig auch aus Fasermischungen mit Kunstfaser-Anteil gefertigt.

Velours


Webstoff Velours-Bezug PolsternachttischDer Begriff Velours dient einerseits zur Kennzeichnung von Samt mit langem Flor. Anderseits versteht man unter Velours allgemein (textile) Oberflächen, die geraut sind. Darüber hinaus steht Velours auch für dicht gewebte, weiche Streichgarnwollstoffe (oft auch gewalkt, geraut und geschoren), die zur Fertigung von Bekleidung (z. B. für Mäntel oder Kleider) genutzt werden.

Finn im Schlafmagazin

Weitere Informationen rund um die Webstoffe finden Sie im Betten.de Schlafmagazin:

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