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Merinowolle

Betten.de Lexikon – Wissenswertes von A-Z

MerinowolleMit dem Begriff Merino bezeichnet man die geschorene Wolle von Merinoschafen. Die reine Schurwolle ist besonders fein, weich und geschmeidig, weshalb Merinowolle als sehr hochwertig gilt.

Die weltweit größten Farmen befinden sich in Australien und Neuseeland. Die Wolle ist ein schnell nachwachsender Rohstoff. Das Material gilt in puncto Herstellung, Verarbeitung und Kompostierbarkeit als umweltverträglich.

Besonderheiten


Die Haare dieser speziellen Schafsart sind auffällig filigran angelegt. Fährt man mit der Hand darüber, fühlen sie sich erstaunlich weich und sanft an. Die Schurwolle kratzt nicht, sondern schmiegt sich harmonisch an.

Vorteile


Wie für Wolle typisch, besitzt auch Merinowolle von Natur aus eine antibakterielle Eigenschaft. Schmutz, Keime und Kleinstlebewesen können sich an der Oberfläche kaum festsetzen. Produkte aus dieser Wollart müssen deshalb seltener gewaschen werden. Ein weiterer Vorteil: Im Gegensatz zu normaler Schafswolle riecht diese Wolle nicht.

Daneben ist sie vergleichsweise feuchtigkeitsregulierend. Aus diesem Grund sind beispielsweise Matratzenaufleger aus Merinowolle so beliebt. Selbst bei hoher Feuchtigkeit fühlt sich das Material immer noch angenehm trocken an. Zudem sind die Fasern erstaunlich atmungsaktiv. Bei übermäßiger Hitze kühlen sie, bei Kälte wärmen sie den Körper.

Letztlich gelten solche Produkte in gewisser Weise sogar als antistatisch. Wer sich im Bett vor einer elektrischen Aufladung schützen möchte, könnte auf Decken oder Kopfkissen aus Merinowolle zurückgreifen.

Typische Produkte


  • Pullover und Strickjacken
  • Socken, Schals und Mützen
  • Funktionsunterwäsche
  • Outdoorbekleidung
  • Decken, Kuscheldecken, Tagesdecken, Babydecken
  • Unterbetten, Matratzenschoner, Kopfkissen (Füllung und Hülle)

Pflegeeigenschaften


Grundsätzlich braucht Merinowolle wenig Pflege. Einerseits perlen Tropfen von der Oberfläche einfach ab. Andererseits nehmen die Fasern keinen Schmutz auf. Meist reicht es aus, optische Verunreinigungen abzuklopfen und das Kleidungsstück über Nacht an die frische Luft zu hängen.

Alternativ lässt sich das Naturmaterial im Wollwaschgang in der Waschmaschine waschen (40 Grad und Wollwaschmittel verwenden). Achten Sie darauf, dass beim Schleudern die niedrigste Einstellung gewählt wird. Ebenso ist es möglich, Wollbekleidung im Handwaschbecken zu reinigen.

Prinzipiell darf die Wolle des Merinoschafes auch in den Trockner. Weil die Fasern aber sehr schnell die Nässe abgeben, ist es ökologischer, die Kleidungsteile flach auszulegen und an der Luft trocknen zu lassen.

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