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Angorawolle

Betten.de Lexikon – Wissenswertes von A-Z

AngorawolleAls Angorawolle bezeichnet man eine der ältesten und hochwertigsten Wollsorten der Welt, die aus den Haaren des Angorakaninchens gewonnen wird. Das Besondere an dieser Wolle sind die weichen und feinen Fasern, die vor allem in der Modebranche ihre Verwendung finden. Jedoch greifen auch immer mehr Verbraucher bei Bettwaren und Decken zu Produkten aus diesem Material, da Angora, neben der wärmenden und feuchtigkeitsabsorbierenden Eigenschaft, eine heilende Wirkung – etwa bei Rheumaerkrankungen – nachgesagt wird.

Oftmals wird als Angora auch fälschlicherweise die Wolle der Angoraziege bezeichnet. Dabei handelt es sich jedoch um Mohairwolle.

Eigenschaften


Die Fasern der Angorawolle sind innen hohl und können deshalb sehr gut Wärme aufnehmen und speichern. Zudem kann die Wolle bis zu 60% ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen, ohne sich nass anzufühlen. Diese Feuchtigkeit wird, wenn auch langsam, wieder abgeben. Die wohl wichtigste Eigenschaft der Angorawolle ist, neben der weichen und flauschigen Beschaffenheit, auch die glänzend glatte Oberfläche. Da die Wolle nach dem Kauf noch stark fusselt und dies erst im Lauf der Zeit nachlässt, ist diese Faser bei Neugeborenen eher ungeeignet.

Ein Nachteil bringt das Material jedoch mit sich: Dadurch, dass es sich hierbei um sehr feine und weiche Fasern handelt, bedarf es einer entsprechenden eher aufwendigen Pflege. Während sich Gerüche relativ schnell verflüchtigen und der Verbraucher somit sein Lieblingsstück öfter tragen kann, sollte man Angoraprodukte nur dann waschen, wenn sie verschmutzt sind. Hierbei gibt es drei verschiedene Möglichkeiten der Pflege: im Wollwaschgang in der Waschmaschine, per Hand oder in der Reinigung. Zu vieles Waschen sollte vermieden werden, da es sonst zum Verfilzen der Ware kommen könnte.

Verwendung


Angora wird in der Textilbranche zu vielerlei Produkten verarbeitet:

  • Pullover
  • Strickwaren aller Art
  • Schals
  • Wärmende Unterwäsche
  • Füllung für Bettdecken (in Verbindung mit Schafschurwolle)
  • Bettwäsche
  • Kuscheldecken

Wie wird Angora gewonnen?


Füllmaterialien Angorahaar AngorakaninchenDie Wolle wird durch Auskämmen oder durch sanftes Scheren gewonnen. Diese Art der Gewinnung ist für das Kaninchen absolut schmerzfrei, zumal das Tier geschoren werden muss, da zu viele Haare die Lebensqualität der Tiere beeinträchtigen würden.

In der Regel wird das Fell der Tiere viermal im Jahr geschoren. Erwähnenswert ist außerdem, dass das Herauszupfen oder Herausreißen der Haare absolut tabu ist, weil dies mit Qualen und Schmerzen des Tieres verbunden ist. Im Durchschnitt gibt ein deutsches Angorakaninchen 25 Zentimeter lange Haare ab, aus denen anschließend die Garne für die Wolle gefertigt werden.

Wo kommt Angorawolle her?


Ursprünglich stammt das Angorakaninchen aus der Türkei, genauer gesagt aus der türkischen Provinz Angora, welches die Namensgebung verrät. Deutschlandweit ist das flauschige Tierchen auch unter dem Namen Seidenhase, Kaschmir-Kaninchen und Rupfhase bekannt.

Unterschiede gibt es jedoch in der Züchtung der unterschiedlichen Länder. Während in Frankreich und in der Schweiz Tiere mit einer gröberen Wollstruktur gezüchtet werden, dominiert in Deutschland und Österreich die Zucht der Kaninchen, deren Fell ein feines Woll-Vlies aufweist und somit ein super weiches Tragen garantiert.

Beim Kauf von Produkten aus Angorawolle, sollte darauf geachtet werden, dass diese vorrangig aus Deutschland und Europa kommen, denn insbesondere hier hält sich die Zucht an alle Regeln des Tierschutzes, anders als in China. Dort werden die Tiere als Rohstoffquellen gehandelt, die kein lebenswertes Leben verdienen. Zudem wird dort eine sehr gewaltsame "Wollernte" praktiziert, weshalb es zu einer weltweiten Kritik an Angorawolle kam.

Farben der Angorakaninchen


Angorawolle als Decke naturfarbenDie beliebteste Angora-Farbe ist die des weißen Albinos. Durch das Kreuzen mit Normalhaarrassen ist mittlerweile auch eine entsprechenden Farbvielfalt vorhanden. Somit gibt es seit Ende des 19. Jahrhunderts unterschiedlich farbige Angorakaninchen in Schwarz, Blau und Gelb, aber auch havannafarbene und fehfarbige (=blaugrau mit braunem Farbstich) Häschen.

Um sämtliche anderen Farben zu erhalten, lässt sich die weiße Wolle am einfachsten und gleichmäßigsten einfärben. Je nach Verwendung wird entweder das Garn oder das Endprodukt wie beispielsweise Pullover mit der gewünschten Farbe versehen.

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