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Alpakawolle

Betten.de Lexikon – Wissenswertes von A-Z

Alpakawolle Herde WieseAlpakawolle gehört zu den edelsten und teuersten Fasern der Welt. Sie wird aus der Wolle des Alpakas gewonnen, welches ursprünglich aus Peru stammt, jedoch auch in Deutschland gezüchtet wird. Man unterscheidet zwischen zwei Wolltypen: Der Wolle des Huacaya und die des Suri. Während das Huacaya Alpaka sehr feine und gekräuselte Wollfasern besitzt, dominiert bei einem Suri Alpaka die gleichmäßig gelockte aber glatte Haaroberfläche.

Die Alpaka-Faser wird mit Kaschmir, Mohair oder Angora auf eine Stufe gestellt und gehört somit mit zu einen der wohl qualitativ hochwertigsten Tierfaser weltweit. Sie ist besonders auf Grund der feinen Fasern so beliebt, die luftig locker auf der Haut liegen. Was viele nicht wissen: Mit Alpakawolle werden die Unterhaare (Woll- und Flaumhaare) und mit Alpakahaare die gröberen Oberhaare (Stichel-, Deck- oder Grannenhaare) bezeichnet. Zudem halten Alpakafasern siebenmal wärmer und sind dreimal reißfester als Schafwolle, man nennt die Wolle nicht umsonst das "Vlies der Götter".

Eigenschaften der Alpakawolle


Wie bei der Angorawolle auch, sind die Fasern der Alpakawolle innen hohl und besitzen somit ein erstklassiges Warmhaltevermögen. Besonders bei niedrigen Temperaturen speichert Alpakawolle die Körperwärme besser als jede andere Wolle. Aber nicht nur für kalte Wintertage ist die Alpakawolle bestens geeignet, sondern auch im Sommer lässt sie sich durch die wärmeabweisende Eigenschaft super angenehm tragen.

Viele Allergiker greifen zu Produkten mit Alpakawolle, denn durch den Anteil an Wollfett (Lanolin) können sich Bakterien auf der Oberfläche erst gar nicht bilden und sterben ab. Alpakawolle bleibt durch bestimmte in den Fasern enthaltene Eiweißmoleküle stets geruchsneutral, daher genügt ein einfaches Auslüften um das Lieblingsprodukt wieder frisch zu bekommen. Erwähnenswert ist außerdem, dass die Wolle nicht kratzt. Im Gegenteil: sie ist weich und angenehm zu tragen. Besonders weich ist Baby Alpaka Wolle. Generell sind die Fasern von Natur aus robust, langlebig und schmutzabweisend. Sollte es dennoch zu einer starken Verschmutzung kommen, kann es im Wollwaschgang gewaschen werden.

Verwendung


Alpakawolle zu Kuscheldecken verarbeitetAufgrund der oben genannten Eigenschaften und der vielseitigen Nutzung der Wolle, ist keine andere aus der Natur gewonnenen Wolle so flexibel einsetzbar wie die Alpakawolle. Die Fasern eignen sich sehr gut zum Filzen, Weben und zum Stricken. Vielmehr kann die Wolle wunderbar auf der Haut als Kleidungsstück, in Form von einem Pullover oder Schal, getragen werden.

Dank des hohen Anteils an Lanolin ermöglicht es vielen Wollhaarallergiker, Produkte aus Alpakawolle zu tragen. Deshalb nutzen Hersteller von Bettdecken und Kopfkissen die hochwertige Wolle, um unter anderem Allergikern die Möglichkeit zu geben, einen angenehmen Schlaf ohne ständiges Husten und Niesen zu erleben.

Wo kommt Alpakawolle her?


Alpakatiere Herkunft PeruAlpakas gehören wie Lamas, Vikunjas und Guanakos zu der Familie der Kamele. Schon seit vielen Jahrhunderten diente das Tier den südamerikanischen Andenbewohnern als wichtiges Nutztier. Mit seiner wärmeisolierenden Eigenschaft, die man besonders in dieser Region auf Grund der Witterung benötigt, diente das Alpaka den Bewohnern zudem als Fleischlieferant sowie als Lasttier.

Wie wird Angorawolle gewonnen?


Alpaka geschoren WolleIn der Regel werden die flauschigen Tierchen einmal im Jahr geschoren, wodurch zwischen drei und fünf Kilogramm Wolle pro Tier gewonnen werden kann. Für die anschließende Verarbeitung ist jedoch lediglich die Hälfte der Fasern nutzbar, da die groben Fasern nicht verwendet werden können. Die Alpakawolle wird zunächst von Verunreinigungen gereinigt, kardiert und anschließend versponnen. Im nächsten Schritt wird die edle Wolle zu verschiedenen Produkten verarbeitet, beispielsweise zu einem Webstoffen, Socken oder auch Alpakawolle-Bettdecken.

Farben der Alpakawolle


Die Wolle besitzt von Natur einen natürlichen Glanz, welcher selbst beim Färben nicht verschwindet. Ein Färben ist jedoch nicht unbedingt nötig, denn es gibt die hochwertige Wolle in über zwanzig natürlichen Farben: von Reinweiß und verschiedenen Creme- sowie Champagnerfarben über Grau und Braun bis hin zu Tiefschwarz.

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