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Synthetische Fasern

Betten.de Lexikon – Wissenswertes von A-Z

KunstfasernZu den synthetischen Fasern gehören etwa Stoffe wie Polyester, Polyamid oder Polyacryl. Diese künstlich hergestellten Fasern sind in vielen Bereichen des alltäglichen Lebens zu finden. Auch in der Fertigung von Bettwaren spielen sie eine große Rolle.

Synthetische Fasern werden zwar streng genommen den Chemiefasern zugeordnet, basieren tatsächlich aber auf natürlichen Ausgangsstoffen.

Faultier Finn im Inhaltsverzeichnis
Inhalt – Synthetische Fasern:
Weitere Informationen und zugehörige Themen im Lexikon:

Herstellung


Synthetische Fasern werden aus Kohle, Erdgas oder Erdöl hergestellt. Das jeweilige Ausgangsmaterial wird chemisch synthetisiert und so verändert, dass sich daraus Fäden ziehen lassen. Diese werden veredelt und zu textilen Geweben verarbeitet.

Eigenschaften


Die Fasern sind meist recht elastisch und trotzdem reißfest. Schimmelpilze, Bakterien und Viren breiten sich nur schwer auf der glatten Faseroberfläche aus.

Als nachteilig gilt, dass sie weder Wasser noch Feuchtigkeit aufnehmen können. Sie fühlen sich auf der Haut schnell nass und rutschig an. Zudem laden sich Synthetics immer mal wieder elektrostatisch auf.

Welche Arten gibt es?


  • Polyamid: Daraus lassen sich besonders elastische und dünne Gewebe wie Feinstrumpfhosen herstellen (Handelsnamen Nylon oder Perlon).

  • Polyester: Die glatten Fäden sind sehr fein, trotzdem aber auffallend stabil und reißfest. Polyester wird deshalb beispielsweise oft als verschleißfester Matratzenbezugsstoff eingesetzt. Um dem kühlen Material mehr Wärme zu geben, sind Fasermischungen mit Baumwolle beliebt.

  • Polyacryl: Durch das Texturieren werden die vormals glatten Fasern stark gekräuselt. Polyacryl kann deshalb optisch ähnlich wirken wie Wolle. Die Kunstfaser fühlt sich bauschig, weich und warm an, kann die Wärme aber kaum speichern.

  • Polyurethan lässt sich zu Elasthan bzw. Lycra weiterverarbeiten. Weil die Fasern extrem dehnbar und glatt sind, lassen sich daraus Gymnastikhosen oder Badeanzüge herstellen.

Manche Gattungen werden sogar industriell genutzt. Dazu zählt das als Kunststoff im Haushalt bekannte PVC (Polyvinylchlorid) oder das häufig als Verpackungsmaterial eingesetzte Polypropylen.

Pflegehinweise


Synthetische Fasern sind pflegeleicht und können meist sogar auf 60 Grad gewaschen werden. Sie laufen nicht ein und müssen durch ihre Ausrüstung oft nicht einmal gebügelt werden. Weil das Wasser nach dem Waschen nur an der Faseroberfläche aufsitzt, trocknen solche Stoffe auffallend schnell.

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