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Dessin

Betten.de Lexikon – Wissenswertes von A-Z

Dessin Hahnentritt gemustert und gewebtWir sind tagtäglich von ihnen umgeben und Sie begegnen uns auf Kleidung und Gebrauchsgegenständen verschiedenster Art – doch was sind eigentlich Dessins? Im heutigen Sprachgebrauch verwenden wir diesen Begriff für Muster auf Textilien, also auf Kleidung, Bettwäsche, Taschen, Schirmstoffen und vielem mehr.

Weitere Begriffe zum Thema Dessin


Im Betten.de Lexikon finden Sie zusätzlich folgende Inhalte rund um den Begriff Dessin:

Synonyme


Aufdruck, Dekor, (Stoff-)Muster, Ornament, Rapport, Verzierung, Zierde

Herkunft


Der französische Begriff Dessin bedeutet ursprünglich Zeichnung oder Entwurf. Frankreich galt zusammen mit Italien und England über viele Jahrhunderte hinweg als wichtiges Exportland für Textilien. Alle drei Länder bedienen sich dabei für die Beschreibung der Muster für Textilien einem ähnlichen Wortstamm: engl. design, frz. dessin/dessein und ital. disegno. Durch die Nähe zum deutschen Sprachraum – insbesondere zur Schweiz, konnte sich das Wort Dessin (veraltet: Dessein) auch im deutschen Wortgebrauch etablieren. Gemäß seiner Herkunft wird das Wort auch im Deutschen französisch ausgesprochen und auf der zweiten Silbe betont (Lautschrift: [dɛ.sɛ̃]).

Der Duden definiert Dessin als fortlaufendes Muster auf Stoff, Papier u. Ä. sowie als Plan, Zeichnung und Entwurf (Quelle: Dessin auf Duden online).

Herstellung


Um Stoffe mit flächiger Ornamentik zu versehen, haben sich traditionell vor allem zwei wesentliche Herstellungsarten entwickelt. Bei der ersten entsteht das Muster durch das Verweben unterschiedlich gefärbter Fäden, bei der zweiten durch das farbige Bedrucken einer neutralen Stoffbahn. Die Muster sind so konzipiert, dass sie sich nahtlos aneinanderfügen und dadurch endlos fortsetzen lassen. Man bezeichnet dies als Rapport.

Kette und Schuss: Gestaltung am Webstuhl

Kuscheldecke mit Dessin gewebtUnseren Vorfahren war schon früh bewusst, dass man Stoffe durch unterschiedliche Webvarianten, die so genannten Bindungen, interessanter gestalten kann. Insbesondere karierte und gestreifte Webmuster haben eine lange Tradition. Auch heute noch verwenden wir in konventionellen Anzug- und Kostümstoffen eine Vielzahl bewährter Dessins.

Im Bemühen, auch komplexere Gestaltungen umsetzen zu können, wurde lange mit unterschiedlichen Webverfahren experimentiert. Eine Schlüsselrolle hatte Anfang des 19. Jahrhunderts die Webmaschine von Joseph-Marie Jacquard, deren Konstruktion die Möglichkeiten erheblich erweiterte. Manche bekannten Dessins wie z. B. Paisley werden auch heute noch oft auf Jacquard-Stoff produziert.

Druck: die ganze Welt der Farbe

Dessin Druck OrnamenteDie ganze Bandbreite der Dekore, die uns heute umgeben, wird aber erst durch das zweite Verfahren möglich, den Textildruck. Unabhängig von der Webart sind die Gestaltungsmöglichkeiten hier fast unbegrenzt. Heute existieren verschiedene Drucktechniken, die Farbe aufzubringen und zu fixieren. Unterschiede gibt es auch in der Durchdringung der Gewebefaser mit Farbe. Zum Beispiel wird der dünne Stoff eines Halstuchs möglichst komplett durchgefärbt, um das Dekor auf beiden Tuchseiten sichtbar zu machen. Bei Bettwäsche ist dies nicht immer erforderlich, hier gibt es meist eine klare Vorder- und Rückseite.

Da war doch noch was: Dessin vs. Design


Und wie ist das eigentlich mit den Begriffen Dessin und Design? Tatsächlich haben beide Wörter denselben Ursprung im lateinischen "designare". Aber während ein Dessin wie oben beschrieben ein Dekor bezeichnet, steht Design für Gestaltung im Allgemeinen. Und so ist jedes Karo, jedes Blumenmuster natürlich immer auch ein Stück Design.

Faultier Finn im Lexikon klein

Weitere Informationen und dazugehörige Themen – Dessin

Argyle


Dessin Argyle
© Alona Syplyak - Fotolia.com

Bei Argyle handelt es sich um einen Rapport, bei dem Quadrate oder Rechtecke rautenförmig bzw. wie auf einem Schachbrett angeordnet sind. Unterschiedliche Farben und kreuzende Streifen in Kontrastfarben gehören ebenfalls zum Musterbild. Entsprungen ist das Argyle-Dessin dem schottischen Tartan, das durch Eduard VIII. nach dem Ende des 1. Weltkriegs in Mode kam, weil er es gerne zum Golfspielen trug. Neben Pullovern und Pullundern findet sich das Argyle-Muster auch häufig auf Herrensocken.

Chalk Stripe


Das Chalk-Stripe-Dessin gehört zur Gruppe der Streifenmuster. Es findet sich häufig an modischen Herrenanzügen und verleihen dem Outfit einen casual Business-Look – im Gegensatz zum eher formalen Nadelstreifen-Muster. Wie der Name schon sagt, erinnert das Muster an mit Kreide aufgetragene Streifen. Um den Effekt zu verstärken, sind Anzüge mit diesem Dessin oft aus Flanell oder Stoffen, deren Oberfläche leicht aufgeraut ist.

Bei gewebten bzw. bestickten Stoffen wird das Chalk-Stripe-Muster meist mit einem diagonalen Stich erzeugt. Bei bedruckten Textilien erinnern die Streifen an den Abdruck eines dünnen Seils oder einer dünnen Kordel.

Epinglé


Epinglé bzw. Jacquard-Epinglé ist ein kleingemusterter, gerippter Stoff, der meist aus Baumwolle, Seide oder Kammgarn gefertigt wird. Mit einer aufgerauten Oberfläche wird er auch Velours-Epinglé (Rippsamt) genannt.

Faconné


Faconné (franz. für gemustert) bezeichnet vorrangig Stoffe die durch ihre Webart eine Musterung erhalten. Anders als bei Jacquard ist sind Muster auf Faconné-Stoffen deutlich feingliedriger, weshalb hier sowohl zarte Ornamente als auch filigrane Blumen-Dessins zu finden sind.

Am häufigsten findet man Faconné-Gewebe bei Bettwäsche-Garnituren aus Damast oder Satin sowie bei Herren-Accessoires wie Krawatten, Fliegen und Einstecktüchern. Darüber hinaus werden hochwertige Innenfutter auch aus Faconné-Stoffen gefertigt, da diese über einen sehr weichen, fließenden Fall verfügen und antistatisch sind.

Fischgrät


Dessin Fischgrät

Fischgrät oder auch Fischgrat zählt zu den gewebten Mustern mit Köperbindung. Das charakteristische Zickzackmuster erinnert entfernt an die Gräten eines Fisches, worauf auch der erste Bestandteil des Namens zurückzuführen ist. Der zweite Teil – der Grat – bezeichnet ursprünglich die obere Kante eines Bergrückens oder eines Daches, also genau den Knick, der auch beim Fischgratmuster zu finden ist. In der Webung wird die Richtung des Grats regelmäßig geändert. In Kombination mit unterschiedlich starken und gefärbten Kett- und Schussfäden ergeben sich dadurch die typischen Zickzacklinien.

Fischgrät-Gewebe sind äußerst dekorativ, da sie mit ihrem dezenten gleichmäßigen Muster edel und unaufdringlich zugleich wirken. Klassische Einsatzgebiete sind die Herstellung von Mänteln, Kostümen und Sakkos sowie die von Bezügen für Dekokissen und schwerer Vorhangstoffe.

Florale Muster


Dessin FloralFloral bedeutet in der Textilsprache die Darstellung von Blumen und Blüten auf Stoffen. Von eingewebten Blumenmustern bis hin zu fotorealistischen Textildrucken – die Herstellung solcher Dessins kennt dank moderner Technik heute kaum Grenzen. Häufig sind florale Muster bei Bettwäsche-Garnituren, Dekokissen und Kleidung zu finden. Aber auch Vorhänge und Spannstoffe für Wandbilder zieren gerne Blüten-Ornamente.

Gingham


Gingham ist der englische Begriff für das Vichy-Streifenmuster. Ausführliche Informationen finden Sie unter dem Begriff Vichy.

Glencheck


Dessin Glencheck
© scusi - Fotolia.com

Bei Glencheck (im englischen Sprachgebrauch eher als Glen-Urquhart-Check bezeichnet) handelt es sich um ein schottisches Webmuster, das verschiedene Webarten miteinander vereint. Meist besteht das Dessin aus einem mehrfarbigen Karomuster, das sich auf dem Stoff stetig wiederholt (Rapport). Seinen Ursprung hat das Glencheck-Dessin in der Tradition der schottischen Clans. Deren Trachten unterschieden sich in den verschiedenen Karomustern.

Klassische Einsatzgebiete für Glencheckmuster sind Anzüge, Kostüme und Röcke. Auch sehr fein gemusterte Business-Hemden in diesem Dessin sind auf dem Markt üblich. Allerdings gilt das Muster nicht als formal, weshalb es vorrangig für Tagesbekleidung gedacht ist.

Hahnentritt


Dessin Hahnentritt
© scusi - Fotolia.com

Hahnentrittmuster erinnern – wie der Name schon verrät – an die Fußabdrücke eines Hahns. Das Dessin zeichnet sich durch ein zweifarbiges, rechtwinkliges Karomuster aus, das in Leinwandbindung entsteht. Im Gegensatz zum Vichy-Karomuster wird das Hahnentritt-Dessin aus lediglich zwei Kettfäden (weiß) und zwei Schussfäden (schwarz) gefertigt.

Nadelstreifen


Es zählt zu den beliebtesten Mustern für Anzüge, Kostüme und förmliche Kleidung: das Nadelstreifen-Dessin (auch unter dem Namen Pin-Stripe bekannt). Bei gewebten Stoffen werden meist sehr feine, helle Kettfäden in ein dunkles Grundgewebe eingearbeitet. Als aufgedruckte Variante erinnert die Optik an dicht aneinandergereihte Nadelstiche.

Paisley


Mit Paisley ist ein sehr abstraktes Stoffmuster gemeint, dessen Charakteristikum die Abbildung eines Blattes mit spitzem, leicht gebogenem Ende darstellt. Das Paisley-Dessin erlangte seine Bezeichnung durch die gleichnamige schottische Stadt, die im 19. Jahrhundert für ihre Textilverarbeitung bekannt war. Das Muster selbst lehnt sich an das persische Boteh-Muster an und gelangte während der britischen Kolonialzeit über Indien ins Königreich. Dort wurde das Dessin in aufwendiger Köperbindung in Schals aus Kaschmir eingearbeitet. Um die Produktionskosten zu senken und neue Absatzmärkte im preisgünstigeren Segment zu erobern, wurde das Paisley-Muster mit dem beginnenden 19. Jahrhundert auch in Jacquard-Webtechnik gefertigt.

Das Paisley-Dessin zeichnet sich bis heute durch orientalische Ornamentik aus, weshalb es sowohl in Teppichen als auch in Plaids, Tüchern und Schals zu finden ist.

Pepita


Dessin Pepita
© Jan Engel - Fotolia.com

Das Pepita-Dessin ist dem Hahnentritt sehr ähnlich. Unterscheiden lassen sich beide dadurch, dass das Pepita-Muster aus diagonal verbunden Karos besteht. An den Kreuzpunkten sind meist große, flächig gefüllte Karos zu sehen, während die Zwischenstege die diagonal angeordneten Karos zeigen. Je gröber das Muster wird, desto mehr ähnelt es dem Hahnentritt.

Polka Dots


Ob Vintage-Kleidung oder Rockabilly – Polka Dots gehören zu den beliebtesten Druck-Dessins in der Textilbranche. Den Namen verdankt dieses Punktemuster tatsächlich dem Tanz Polka, den im 19. Jahrhundert Einwanderer in die Vereinigten Staaten von Amerika brachten. Insbesondere Frauen trugen in den sogenannten Polka Clubs gerne gepunktete Outfits, um sich dem Club zugehörig zu fühlen. Wirklich bekannt und berühmt wurden die Polka Dots durch die Erfindung der Minnie Mouse. Bis heute trägt sie in den Comics oft Kleider und Schleifen aus rotem Stoff mit großen weißen Punkten.

Hergestellt wird das Polka-Dots-Muster vorrangig im Druckverfahren. Neben gleichmäßig verteilten Punkten zählen auch Dessins mit unterschiedlich großen und gefärbten Punkten zu den Polka Dots.

Prince of Wales Check


Dessin Prince of Wales Check
© Anya D - Fotolia.com

Der Prince-of-Wales-Check ist eine Variation des Glencheck-Musters. Es wurde bereits im 14. Jahrhundert erstmalig für Edward II. (Prince of Wales) gewebt. Charakteristisch für das Dessin ist ein farbiges Karo, das über den schwarz-weißen Glencheck liegt – meist in Gelb oder Blau. Während der Glencheck in den 70er-Jahren noch als bieder und altmodisch galt, tritt er heute in sämtlichen Variationen wieder auf die Modebühne. Hosenanzüge, Kostüme und Mäntel werden seit Herbst 2017 wieder regelmäßig mit den schottischen Karos versehen und auch Kombinationen aus Prince-of-Wales-Check und anderen Karomustern sind heutzutage als überaus schick angesehen.

Tartan


Dessin Tartan
© michelaubryphoto - Fotolia.com

Das Tartan-Muster ist im deutschen Sprachraum eher als Schottenkaro oder Schottenmuster bekannt. Dabei handelt es sich um ein gewebtes Dessin mit verschiedenfarbigen Fäden, die zu größeren und kleineren Karos zusammengefügt und übereinander gelagert werden. Klassisch traditionell sind Tartan-Stoffe Rot und Grün, jedoch haben sich im Laufe der Zeit auch andere Farbkombinationen etabliert.

Seinen Ursprung hat das Tartan-Dessin in den schottischen Highlands. Jedes Muster ließ sich einer bestimmten Region zuordnen. Erst im Laufe des 16. Jahrhunderts etablierte sich die Verbindung von Tartans zu unterschiedlichen schottischen Clans. Jeder Familienverbund kreierte sein eigenes Karomuster, sodass sich die Mitglieder schnell einem bestimmten Clan zuordnen lassen konnten.

Vichy


Dessin Vichy Gingham
© laplateresca - Fotolia.com

Das Vichy- oder auch Gingham-Muster ist uns meist in Form von Tischdecken in italienischen Restaurants bekannt. Es handelt sich dabei um ein Streifen- oder Karomuster auf meist weißem Grund. Bei gewebten Textilien entsteht das Muster durch den gleichmäßigen Wechsel von Kett- und Schussfäden.

Vichy-Karos werden auch gerne als Bauernkaros bezeichnet. Sie entstehen, indem die Streifen miteinander gekreuzt werden. Die daraus entstehenden Quadrate an den Kreuzpunkten sind meist farbintensiver gestaltet.

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