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Rosshaar

Betten.de Lexikon – Wissenswertes von A-Z

Seit Jahrhunderten nutzen Menschen die Mähne sowie den Schweif des Pferdes, um daraus hochwertige Alltagsgegenstände zu fertigen. Ob als Polstermaterial für Kissen und Matratzen, geknüpft zu Perücken oder zur Unterfütterung hochwertiger Bekleidung – Rosshaar ist beliebt.

Traditionelle Nutzung von Rosshaar


  • Als staffierende Futtereinlage in hochwertiger Bekleidung.
  • Verarbeitet zu leistungsfähigen Angelschnüren.
  • Zum Bespannen von Streichbögen (Bratsche, Bass, Violine).
  • Gebündelt zu Bürsten oder Besen.
  • Kunstvoll arrangiert zu Echthaarperücken.

Heutige Nutzung von Rosshaar


Seit der Entdeckung der Kunstfasern ist Rosshaar zunehmend vom Markt gedrängt worden. Doch so langsam findet ein Umdenken statt, und immer mehr Menschen greifen bewusst zu Rosshaarprodukten. Hintergrund sind die überzeugenden Eigenschaften der Naturfaser.

Finn im Schlafmagazin
Vorteile von Rosshaar:
  • Die Fasern nehmen überdurchschnittlich viel Feuchtigkeit auf, ohne sich nass oder klamm anzufühlen. Insbesondere im Bett lässt sich so ein gutes Schlafklima fördern.
  • Kissen aus Rosshaar gelten als sehr luftdurchlässig. Die Atmungsaktivität ist ideal für Menschen, die am Kopf schnell schwitzen.
  • Als Polstermaterial überzeugt Rosshaar mit seiner natürlichen Fähigkeit, Temperaturschwankungen ausgleichen zu können. Hitze wird vom Körper abgeführt, entstehende Wärme jedoch isolierend abgespeichert. Deshalb sind Rosshaar Matratzen oder Auflagen zu allen Jahreszeiten eine gute Wahl im Bett.
  • Auch Milben- und Hausstauballergiker vertrauen auf die tierische Faser. Die keratinhaltige Oberfläche der Haare bietet Mikroorganismen wenig Lebensraum, so dass solche Bettwaren als hygienisch und pflegeleicht gelten.
  • Das Tierhaar ist sehr robust und formbeständig. Man geht von einer langen Nutzungsdauer aus.
  • Letztlich ist Rosshaar auffallend rückfedernd und elastisch. Eingearbeitet als Füllmaterial in Matratzen oder Topper ergibt sich ein festes und doch anschmiegsames Liegegefühl.

Gewinnung und Herstellung


Naturfaser RosshaarFür Kopfkissen und Matratzen aus Rosshaar müssen die Pferde nicht leiden. Die Haare werden den lebenden Tieren schonend ausgekämmt oder gestutzt. Anschließend werden die Pferdehaare gereinigt, zu Bündeln verdreht und mit heißem Dampf behandelt. Danach lässt sich das Rohmaterial industriell weiterverarbeiten und zu Einlagen oder einer Art Geflecht weben.

Geruch


Angst vor dem typischen Pferde-Aroma im Bett muss übrigens niemand haben. Weil die Haare gewaschen, gekämmt, sortiert und bedampft werden, verschwindet der natürliche Duft aus den Fasern – die Haare verströmen weder im trockenen noch im feuchten Zustand einen Geruch.

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