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Komfortschaum

Betten.de Lexikon – Wissenswertes von A-Z

Komfortschaum-MatratzenkernBesteht die gewünschte Matratze aus sog. Komfortschaum, handelt es sich bei dem Innenleben der Polsterung um aufgeschäumtes Polyurethan. Eine solche Matratze gilt als anpassungsfähig, atmungsaktiv und pflegeleicht. Sie ist eine preisgünstige Alternative zu einer hochwertigeren Kaltschaummatratze.

Herstellung


Der Matratzenkern wird industriell aus einer dicken Schicht Polyurethan (chemisch: PUR oder PU) hergestellt. Die Masse ist zunächst weich und pastös. Erst durch die Zuführung von Wasser oder Kohlendioxid härtet das Material aus und bekommt seine geschmeidige und schaumstoffartige Struktur. Die Matratze kann in verschiedenen Formen oder mit unterschiedlichen Zonen gefertigt werden.

Vorteile einer Komfortschaummatratze


  • Gute Körperanpassung:
    Schwere Körperteile sinken angenehm tief ein, leichte Gliedmaßen werden schonend vom Untergrund getragen.
  • Hohe Rückstellkraft:
    Hört die Belastung auf, etwa weil man sich anders hinlegt, findet die Matratzenoberfläche schnell wieder in ihre ursprüngliche Form zurück.
  • Gute Punkteelastizität:
    Das Körpergewicht wird auf der Liegefläche gleichmäßig verteilt.
  • Atmungsaktiv:
    Aufgrund ihrer offenporigen Struktur kann die Luft permanent durch den Matratzenkern zirkulieren. Überschüssige Wärme und Feuchtigkeit werden abtransportiert.
  • Geringes Eigengewicht:
    Das Material ist leicht. Die Matratze kann unkompliziert gewendet oder als Gästebett schnell aufgebaut werden.
  • Geräuschlos:
    Wie alle Schaummatratzen löst das Material beim Zusammenknautschen keine Töne aus.
  • Hygienisch:
    Das Material gilt als unempfindlich gegenüber Milben und Schimmelsporen.

Nachteile


Ein paar Minuspunkte gibt es aber auch. So sollten solche Matratzen nur von leichteren Personen genutzt werden, die keinen allzu großen Druck auf den Untergrund auslösen. Selbst bei ergonomischen Zonen ist die Stützkraft nicht mit der einer Kaltschaummatratze zu vergleichen. Wer mehr wiegt oder bereits über Rückenschmerzen klagt, sollte zu einem anderen Material greifen.

Weil der Untergrund permanent belüftet wird, sind Komfortschaummatratzen für Menschen mit einem hohen Wärmebedürfnis eher nicht geeignet. Zwar wird Feuchtigkeit durch die Poren abtransportiert, große Schweißmengen verbleiben aber auf der Oberfläche und fördern ein eher klammes Gefühl. Und: Günstige Komfortschaummatratzen können zur Kuhlenbildung neigen.

Komfortschaum oder Kaltschaum – wo ist der Unterschied?


Grundsätzlich sind beide Polsterungen aus chemischem Polyurethan gefertigt. Während der Komfortschaum jedoch ein Treibmittel benötigt, um auszuhärten, ist bei Kaltschaum dieser Verarbeitungsschritt nicht nötig. Im Ergebnis verfügen Kaltschaummatratzen über eine höhere Stützkraft, weshalb sie als ergonomisch anpassungsfähiger und entlastender gelten. Des Weiteren sind Matratzen meist nicht so langlebig wie höherwertige Modelle aus Kaltschaum.

Aufgrund der besseren Anpassungsfähigkeit bevorzugen die Betten.de Schlafexperten Matratzen aus Kaltschaum als Dauerschlaflösung. Komfortschaum-Matratzen sind als Gäste- oder Kinder- bzw. Jugendmatratzen eine kostengünstige Lösung.

Zu den Kaltschaum-Matratzen ➔
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