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{"id":43414,"date":"2020-07-22T06:07:55","date_gmt":"2020-07-22T04:07:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.betten.de\/magazin\/?p=43414"},"modified":"2023-05-26T08:07:01","modified_gmt":"2023-05-26T06:07:01","slug":"schlafkultur-geschichte-des-schlafens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.betten.de\/magazin\/schlafkultur-geschichte-des-schlafens.html","title":{"rendered":"Schlafkultur \u2013 So hat sich die Geschichte des Schlafens entwickelt"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/magazin\/wp-content\/uploads\/schlafkultur-geschichte-schlaf-300x200.jpg\" alt=\"Wie hat sich die Geschichte des Schlafes entwickelt? - Mehr \u00fcber die Schlafkultur\" width=\"300\" height=\"200\" class=\"alignright size-medium wp-image-43415\" srcset=\"https:\/\/www.betten.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/schlafkultur-geschichte-schlaf-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.betten.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/schlafkultur-geschichte-schlaf-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.betten.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/schlafkultur-geschichte-schlaf-150x100.jpg 150w, https:\/\/www.betten.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/schlafkultur-geschichte-schlaf-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.betten.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/schlafkultur-geschichte-schlaf-441x294.jpg 441w, https:\/\/www.betten.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/schlafkultur-geschichte-schlaf.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>F\u00fcr viele Menschen ist Schlafen eine der sch\u00f6nsten Sachen bzw. Besch\u00e4ftigungen der Welt. Wer schl\u00e4ft, kann das Bewusstsein f\u00fcr eine gewisse Zeit loslassen und neue Energien f\u00fcr die Herausforderungen des n\u00e4chsten Tages sammeln. Ohne Schlaf k\u00f6nnen wir nicht lange \u00fcberleben.<\/p>\n<p>Pr\u00e4gend f\u00fcr den Schlaf sind allerdings nicht nur biologische Erfordernisse, sondern auch vielf\u00e4ltige kulturelle Einfl\u00fcsse. Im Schlafmagazin wollen wir einmal einen Blick hinter die Kulissen werfen und schauen, wie sich der Schlaf bzw. das Schlafen im Laufe der Geschichte entwickelt und ver\u00e4ndert hat.<\/p>\n<p>Erfahren Sie in unserem Artikel u. a. mehr \u00fcber die Schlafkultur und dar\u00fcber, wie sich die Einstellung zum Schlaf im Laufe der Zeit an die Ver\u00e4nderungen im Leben angepasst hat.<\/p>\n<div class=\"clearboth\"><\/div>\n<div id=\"inhaltsverzeichnis-fullw\" style=\"margin-top:50px;\">\n<div class=\"summary\">Inhaltsverzeichnis:<\/div>\n<ul>\n<li><a href=\"#geschichte-schlaf\">Die Geschichte des Schlafes<\/a><\/li>\n<ul>\n<li><a href=\"#schlaf-mensch-tier\">Schlaf bei Mensch und Tier<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#schlaf-antike\">Schlaf in der Antike<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#schlaf-mittelalter\">Schlaf im Mittelalter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#schlafen-nicht-intim\">Schlafen war lange Zeit kein intimer Akt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#industrialisierung-schlaf\">Zunehmende Industrialisierung als Feind des Schlafes<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#schlafmittel-kontrolle-schlaf\">Kontrolle \u00fcber den Schlaf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#moderner-schlaf\">Schlaf in unserer modernen Zeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#schlaf-gestoert\">Gest\u00f6rter Schlaf &#8211; ein neuzeitliches Problem?<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<li><a href=\"#schlaf-wortbedeutung\">Woher kommt das Wort Schlaf?<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<p><\/br><\/p>\n<p><a name=\"geschichte-schlaf\"><\/a><\/p>\n<h2>Die Geschichte des Schlafes<\/h2>\n<p>Im Gegensatz zu anderen biologischen Entwicklungen in der Natur gibt es bezogen auf den Schlaf kaum irgendwelche Beweise oder Belege aus den Anf\u00e4ngen des Lebens auf der Erde. So kann heute niemand sagen, wann und warum sich im Laufe der Evolution das Schlafverhalten bei den Lebewesen herausgebildet hat. Gesichert scheint nur zu sein, dass alle Lebewesen \u2013 egal, ob Motte oder Mensch \u2013 einen schlaf\u00e4hnlichen Zustand der Inaktivit\u00e4t kennt, welcher sich zyklischen mit dem wachen Zustand der Aktivit\u00e4t abwechselt.<\/p>\n<p><a name=\"schlaf-mensch-tier\"><\/a><\/p>\n<h3>Schlaf bei Mensch und Tier<\/h3>\n<p>Die einzige Chance, mehr \u00fcber den Ursprung des Schlafes herauszufinden, besteht f\u00fcr Evolutionstheoretiker darin, sich mit dem Verhalten unserer Vorfahren auseinanderzusetzen, daraus R\u00fcckschl\u00fcsse zu ziehen und dann immer weiter hinab auf der Evolutionsleiter zu steigen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/magazin\/wp-content\/uploads\/schlaf-kultur-geschichte-menschenaffe-gorilla-300x209.jpg\" alt=\"Primaten zeigen ein Schlafverhalten, welches sehr gro\u00dfe \u00c4hnlichkeit zum Schlafverhalten des Menschen aufweist.\" width=\"300\" height=\"209\" class=\"alignright size-medium wp-image-43418\" srcset=\"https:\/\/www.betten.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/schlaf-kultur-geschichte-menschenaffe-gorilla-300x209.jpg 300w, https:\/\/www.betten.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/schlaf-kultur-geschichte-menschenaffe-gorilla-150x105.jpg 150w, https:\/\/www.betten.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/schlaf-kultur-geschichte-menschenaffe-gorilla-441x307.jpg 441w, https:\/\/www.betten.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/schlaf-kultur-geschichte-menschenaffe-gorilla.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Unsere n\u00e4chsten Verwandten (Gorilla, Schimpanse, Orang-Utan) weisen ein Schlafverhalten auf, welches sehr gro\u00dfe \u00c4hnlichkeit zu unserem hat. So legen sich die Primaten ebenfalls mit geschlossenen Augen zum Schlafen hin. Analog zum Schlaf aller S\u00e4ugetiere gibt es auch beim Schlaf der Menschenaffen grunds\u00e4tzlich eine Unterscheidung in zwei Hauptzust\u00e4nde: Tiefschlaf | Traumschlaf (REM-Schlaf). Bei der durchschnittlichen Schlafdauer bzw. beim Schlafbedarf gibt es aber Unterschiede zwischen den Affen und den Menschen. &#8211; So f\u00e4llt der menschliche Schlaf im Vergleich am k\u00fcrzesten aus, w\u00e4hrend die Gorillas mit zw\u00f6lf Stunden Schlaf am l\u00e4ngsten ruhen.<\/p>\n<p>Schaut man sich den Schlaf anderer S\u00e4ugetiere an, findet man eine gro\u00dfe Bandbreite an unterschiedlichen Schlafverhalten. So gibt es im Tierreich extreme Kurzschl\u00e4fer wie die Giraffe oder das Gnu (maximal drei bis vier Stunden Schlaf am St\u00fcck) und bemerkenswerte Langschl\u00e4fer mit einer Schlafdauer von zwanzig Stunden und mehr am Tag wie z. B. dem Koala oder der Fledermaus.<\/p>\n<p>Auch bei Reptilien, Amphibien, Fischen und V\u00f6geln l\u00e4sst sich ein Zustand reduzierter Aktivit\u00e4t zur mentalen und k\u00f6rperlichen Regeneration beobachten. Das \u201eSchlafverhalten\u201c dieser Tiergruppen unterscheidet sich nat\u00fcrlich deutlich von dem des Menschen. So sind z. B. viele Zugv\u00f6gel in der Lage, w\u00e4hrend des Fluges zu schlafen. Um dabei nicht abzust\u00fcrzen, verbringen die V\u00f6gel allerdings nur etwa 30 Sekunden in diesem besonderen Schlafmodus. In Addition erreichen sie auf diese Weise aber trotzdem die beachtliche Schlafmenge von sieben Stunden t\u00e4glich. Bei vielen Reptilien kann man beobachten, dass diese ihre Zeit \u00fcberwiegend in einer ruhenden Position ohne Aktivit\u00e4t verbringen. Und wenn man einen Blick ins Reich der Fische wirft, findet man viele Spezies, die eine Art Schlaf vollziehen, w\u00e4hrend sie sich mit offenen Augen fortw\u00e4hrend im Wasser bewegen. Allen Lebewesen gemein ist, dass es eine in irgendeiner Form ausgepr\u00e4gte Art von Schlaf bzw. Schlafverhalten gibt. Sehr h\u00e4ufig lassen sich dabei auch vergleichbare Zust\u00e4nde von Tiefschlaf und Traumschlaf feststellen.<\/p>\n<p>Der Fakt, dass jedes Lebewesen auf der Erde den Schlaf bzw. einen dem Schlaf \u00e4hnelnden Zustand kennt und auch auf diesen angewiesen ist, ist ausreichend Beleg daf\u00fcr, dass der Schlaf lebensnotwendig und n\u00fctzlich ist. Jeder, der unter Schlafst\u00f6rungen leidet, wird schmerzlich am eigenen Leib erfahren, was es physisch wie psychisch bedeutet nicht ausreichend Schlaf zu bekommen.<\/p>\n<p><a name=\"schlaf-antike\"><\/a><\/p>\n<h3>Schlaf in der Antike<\/h3>\n<p>In der Antike gab es sowohl bei den R\u00f6mern als auch bei den Griechen eine beachtliche Anzahl von G\u00f6ttern und G\u00f6ttinnen, welche f\u00fcr die Regelung der verschiedensten Lebensbereiche verantwortlich waren. Da auch der Schlaf in der Antike ein bedeutender Teil des Lebens war, gab es auch hierf\u00fcr jeweils eigene G\u00f6tter:<\/p>\n<h4>Hypnos<\/h4>\n<p>Bei den Griechen war Hypnos der Gott des Schlafes. Hypnos war der Sohn von Nyx (G\u00f6ttin der Nacht) und der Bruder von Thanatos (Gott des sanften Todes), mit dem er gemeinsam in der Unterwelt lebte. Hier wird deutlich, dass schon die alten Griechen eine Verbindung zwischen Schlaf und Tod gezogen haben bzw. beide Zust\u00e4nde als \u00e4hnlich, verwandt und wesensgleich bewertet haben. Darstellungen (Gem\u00e4lde, Statuen) zeigen Hypnos als starken J\u00fcngling mit einem Mohnzweig und einem Schlummerhorn, welches er einsetzt, um den Schlaf auf die Menschen \u201eniederregnen\u201c zu lassen. Hypnos kann aber nicht nur Menschen in Schlaf versetzen, sondern auch G\u00f6tter, weshalb er bisweilen als einer der m\u00e4chtigsten Beherrscher des Weltalls angesehen wird. Die G\u00f6tter der Tr\u00e4ume, die man als Oneiroi bezeichnet, stehen in Beziehung zu Hypnos. &#8211; In einigen Quellen ist Hypnos der Vater der Oneiroi, anderen Quellen zufolge ist er ihr Bruder. Namentlich bekannt sind vor allem die Traumg\u00f6tter Morpheus (erscheint den Schl\u00e4fern in Gestalt von Menschen oder G\u00f6ttern, Namensgeber des Morphins), Phobetor (erscheint den Schl\u00e4fern in Gestalt von Tieren) und Phantasos (erscheint den Schl\u00e4fern in Gestalt alles \u00fcbrigen, auch der unbelebten Natur). Das Wort Hypnose ist von Hypnos abgeleitet.<\/p>\n<h4>Somnus<\/h4>\n<p>In der r\u00f6mischen Mythologie ist Somnus der Gott des Schlafes. Wissenschaftlich taucht Somnus unter anderem in der Bezeichnung f\u00fcr den Schlafmohn = Papaver somniferum auf.<\/p>\n<p>Die R\u00f6mer wussten den Schlaf in besonderer Weise zu sch\u00e4tzen: Wann immer sich ihnen die M\u00f6glichkeit bot, legten sie sich hin, ruhten sich aus und schliefen. Bei den R\u00f6mern kannte man drei Schlafpl\u00e4tze: ein separater abgetrennter Schlafraum, ein Bett f\u00fcr den Tag (Lesen, Essen, Schlafen) und ein Tragbett mit mehreren Liegepl\u00e4tzen.<\/p>\n<p><a name=\"schlaf-mittelalter\"><\/a><\/p>\n<h3>Schlaf im Mittelalter<\/h3>\n<p>F\u00fcr die Menschen im Mittelalter war das Schlafen eine Notwendigkeit, die nicht in Frage gestellt wurde. Man war zu dieser Zeit \u00fcberzeugt davon, dass sich die Seele im wachen Zustand ihre Energien verbraucht und dass sich diese Energien nur durch Schlaf erneuern lassen.<\/p>\n<p><a name=\"schlafen-nicht-intim\"><\/a><\/p>\n<h3>Schlafen war lange Zeit kein intimer Akt<\/h3>\n<p>Auf uns heute wirkt es schon sehr befremdlich, dass der Schlaf \u00fcber Jahrhunderte hinweg alles andere als eine private Angelegenheit war. &#8211; Schlaf wurde relativ \u00f6ffentlich vollzogen, weil es \u00fcblich war, dass sich viele Menschen einen Schlafraum und oft auch ein einziges Bett teilten. Dabei handelte es sich keineswegs nur um Familien in der engeren Definition, sondern um alle Personen einer Hausgemeinschaft, also alle Verwandten und auch alle Bediensteten schliefen gemeinsam in einem Schlafzimmer \u2013 bzw. meistens sogar in einem Bett.<\/p>\n<p>Die ersten Schlafzimmer im eigentlichen Sinne entstanden an den k\u00f6niglichen H\u00f6fen und gelangten von dort zun\u00e4chst in die adelige Oberschicht. Bis sich Schlafzimmer auch in b\u00fcrgerlichen H\u00e4usern verbreiten konnten, dauerte es dann noch sehr viel l\u00e4nger.<\/p>\n<div class=\"infokasten\" style=\"background: #FFF8E4;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/magazin\/wp-content\/uploads\/faultier-info-120x150.png\" alt=\"faultier\" width=\"120\" height=\"150\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-33849\" srcset=\"https:\/\/www.betten.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/faultier-info-120x150.png 120w, https:\/\/www.betten.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/faultier-info-239x300.png 239w, https:\/\/www.betten.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/faultier-info-441x553.png 441w, https:\/\/www.betten.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/faultier-info.png 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 120px) 100vw, 120px\" \/><a name=\"futon-aussprache\"><\/a><strong>\u201eLever du Roi\u201c &#8211; Morgenaudienz Ludwigs XIV.<\/strong><\/p>\n<p style=\"clear: left;\">Bei K\u00f6nig Ludwig XIV. Gab es ein allmorgendliches Ritual: Der K\u00f6nig empfing nach seinem Erwachen (meist gegen 8 Uhr morgens) nacheinander seine Familie, Adelige seiner Wahl, die ersten \u00c4rzte und Diener sowie Minister und Staatssekret\u00e4re in seinen privaten Gem\u00e4chern. Sein Schlafzimmer befand sich in der Mitte des Palastes und war so der zentrale Ort. &#8211; Ludwig XIV. lag w\u00e4hrend dieser Audienz oft noch im Bett, nahm sein Fr\u00fchst\u00fcck ein und kleidete sich dann an. F\u00fcr diejenigen, die ihn zu dieser fr\u00fchen Stunde in seinen R\u00e4umlichkeiten aufsuchen durften, war dieses eine gro\u00dfe Anerkennung durch den Regenten. Der morgendliche Empfang durch den K\u00f6nig galt als das bedeutsamste gesellschaftliche Ereignis des Tages.<\/p>\n<div class=\"clearboth\"><\/div>\n<\/div>\n<p>Im 17. Jahrhundert soll es in den deutschen Bade- bzw. Kurorten zu wenig Betten f\u00fcr die betuchten Kurg\u00e4ste gegeben haben. Um hier Abhilfe zu schaffen, wurden die zur Verf\u00fcgung stehenden Schlafst\u00e4tten einfach doppelt belegt. So durfte die eine H\u00e4lfte der G\u00e4ste die Betten bis Mitternacht nutzen, w\u00e4hrend die andere H\u00e4lfte der G\u00e4ste dann ab Mitternacht schlafen gehen konnte.<\/p>\n<p>Ab dem 19. Jahrhundert setzte sich in vornehmen H\u00e4usern zunehmend die Einrichtung eigener Schlafzimmer, Ankleidezimmer und Kinderzimmer durch. Waren Schlafr\u00e4ume fr\u00fcher fast immer leicht zug\u00e4nglich, wurden sie jetzt mehr und mehr zum abgeschlossenen, intimen R\u00fcckzugsort, wo nicht mehr jeder hineingehen sollte.<\/p>\n<p>Auch in Gasth\u00e4usern und Krankenh\u00e4usern ver\u00e4nderte sich nun zunehmend die Unterbringung von G\u00e4sten bzw. Patienten. &#8211; Die fr\u00fcher \u00fcberwiegend vorhandenen Massenlager wurden immer mehr durch Einzelzimmer ersetzt.<\/p>\n<p><a name=\"industrialisierung-schlaf\"><\/a><\/p>\n<h3>Zunehmende Industrialisierung als Feind des Schlafes<\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/magazin\/wp-content\/uploads\/industrialisierung-und-schlaf-300x199.jpg\" alt=\"Mit der Industrialisierung wurde Schlaf zu einer unbeliebten Angelegenheit.\" width=\"300\" height=\"199\" class=\"alignright size-medium wp-image-43421\" srcset=\"https:\/\/www.betten.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/industrialisierung-und-schlaf-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.betten.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/industrialisierung-und-schlaf-150x100.jpg 150w, https:\/\/www.betten.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/industrialisierung-und-schlaf-441x293.jpg 441w, https:\/\/www.betten.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/industrialisierung-und-schlaf.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Das Potenzial menschlicher Arbeitskraft r\u00fcckte mit der Industrialisierung zu Beginn des 19. Jahrhunderts in den Fokus. F\u00fcr den Einzelnen war Arbeit \u2013 insbesondere Feldarbeit \u2013 bereits seit jeher die Lebensgrundlage gewesen. Mit der Industrialisierung und dem damit verbundenen Aufkommen gro\u00dfer Fabriken gewann die Arbeitsleistung allerdings auch f\u00fcr andere als den Arbeiter selbst an Wert.<\/p>\n<p>Der Mensch musste mit der Verbreitung der Maschinen in der Welt mithalten. Im Vergleich mit den Maschinen hatte der Mensch allerdings einen gro\u00dfen Nachteil: Er erm\u00fcdete. Der Mensch geriet mehr und mehr unter Zugzwang. &#8211; Weil die Maschinen ohne Schlaf auskamen, Tag und Nacht liefen und auf diese Weise doppelt so produktiv sein konnte, wurde dasselbe auch von den Menschen, welche die Maschinen bedienten verlangt. So hatte die Arbeitswoche in Deutschland um 1840 herum sage und schreibe 83 Stunden. Zus\u00e4tzlich geh\u00f6rte Kinderarbeit zu dieser Zeit zur Tagesordnung. Dass die Menschen m\u00fcde wurden, st\u00f6rte jetzt den Produktionsprozess und dass der Mensch ein Drittel des Tages schlafend verbringen muss, um nicht krank zu werden, behinderte den Fortschritt. Aus diesem Grund verlor der Schlaf immer weiter an Ansehen.<\/p>\n<p>Nun setzte sich auch die Naturwissenschaft allm\u00e4hlich intensiver mit dem Schlaf auseinander und versuchte eine Erkl\u00e4rung daf\u00fcr zu finden, warum der Mensch schlafen muss, um bei Gesundheit zu bleiben. Dabei kamen diverse haarstr\u00e4ubende Theorien auf, so gab es z. B. die Annahme, dass eine Blutleere in der Hirnrinde den Schlaf erforderlich machen w\u00fcrde oder dass Sauerstoffmangel dazu f\u00fchren w\u00fcrde, dass geschlafen werden m\u00fcsste. Schlaf war einfach etwas M\u00e4ngelbehaftetes geworden, was nur wenig erstrebenswert war \u2013 eine Auszeit ohne Wert. Faulheit und Arbeitsscheue \u2013 Attribute, die wir auch heute noch teilweise mit dem Schlafen in Verbindung bringen, haben ihren Ursprung in jenen Tagen.<\/p>\n<p><a name=\"schlafmittel-kontrolle-schlaf\"><\/a><\/p>\n<h3>Kontrolle \u00fcber den Schlaf<\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/magazin\/wp-content\/uploads\/schlaftablette-erfindung-schlafkultur-300x200.jpg\" alt=\"Erst Segen - dann Fluch: die Erfindung der Schlaftablette\" width=\"300\" height=\"200\" class=\"alignright size-medium wp-image-43419\" srcset=\"https:\/\/www.betten.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/schlaftablette-erfindung-schlafkultur-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.betten.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/schlaftablette-erfindung-schlafkultur-150x100.jpg 150w, https:\/\/www.betten.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/schlaftablette-erfindung-schlafkultur-441x294.jpg 441w, https:\/\/www.betten.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/schlaftablette-erfindung-schlafkultur.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Obwohl der Schlaf massiv an Popularit\u00e4t eingeb\u00fc\u00dft hatte, blieb das Bed\u00fcrfnis danach, sich auszuruhen und zu schlafen bestehen. Man strebte an, nach M\u00f6glichkeit, dann zu schlafen, wenn es einem passte und nicht, wenn der K\u00f6rper danach verlangte. Mit der Erfindung der Schlaftablette im Jahr 1902 hatte man eine vermeintliche L\u00f6sung f\u00fcr dieses Problem gefunden. Mithilfe des neu entwickelten Schlafmittels Veronal (Barbiturat) war man nun in der Lage, den Schlaf einzuleiten, wann man wollte und wie lange es in die eigene Planung passte. Man schien sich von den unangenehmen Zw\u00e4ngen des eigenen Organismus befreit zu haben und war in der Lage trotz Arbeit und Stress tief zu schlafen, um am n\u00e4chsten Tag wieder \u00fcber die volle Leistungsf\u00e4higkeit zu verf\u00fcgen.<\/p>\n<p>Es dauerte allerdings nicht lange, bis man erkannte, dass das neue Wundermittel dem Menschen eher Schaden brachte als Nutzen und das nicht nur, weil Barbiturate zur Sucht f\u00fchren und eine \u00dcberdosis im Extremfall t\u00f6dlich ausgehen konnte. &#8211; Durch den k\u00fcnstlich herbeigef\u00fchrten Schlaf konnte keine echte Erholung bewirkt werden, weil durch Barbiturate der erforderliche Tiefschlaf und Traumschlaf gehemmt werden. Mit der Einnahme des Schlafmittels wurde entsprechend kein echter Schlaf erreicht, sondern lediglich eine Art Bewusstlosigkeit oder hypnose\u00e4hnlicher Zustand. So kam es, dass Menschen, die glaubten durch die Einnahme von chemischen Schlafhelfern, leistungsf\u00e4higer und fit bleiben zu k\u00f6nnen, eher das Gegenteil erreichten.<\/p>\n<p><a name=\"moderner-schlaf\"><\/a><\/p>\n<h3>Schlaf in unserer modernen Zeit<\/h3>\n<p>Die Ma\u00dfst\u00e4be, die vor der Industrialisierung f\u00fcr die Zeit angesetzt wurden, sind f\u00fcr die meisten von uns heutzutage kaum noch vorstellbar. Vollkommene Selbstbestimmung \u00fcber den Schlaf und seine Dauer sind heute nur noch f\u00fcr sehr wenige Menschen m\u00f6glich. Die Einteilung unserer Tage folgt den Erfordernissen der geregelten Arbeitswelt. Schlafen k\u00f6nnen wir, wenn Zeit daf\u00fcr ist. \u00dcberwiegend wird allerdings von uns erwartet, dass wir hellwach und aktiv sind.<\/p>\n<p>In den letzten zwei Jahrhunderten hat das Schlafen einen gro\u00dfen Wandel durchlebt: Der Schlaf wurde insgesamt mehr zur privaten Angelegenheit, musste jedoch gleichzeitig deutlich an Anerkennung einb\u00fc\u00dfen.<\/p>\n<p><a name=\"schlaf-gestoert\"><\/a><\/p>\n<h3>Gest\u00f6rter Schlaf &#8211; ein neuzeitliches Problem?<\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/magazin\/wp-content\/uploads\/schlafkultur-schlafstoerungen-300x214.jpg\" alt=\"Schlafst\u00f6rungen - ein modernes Problem?\" width=\"300\" height=\"214\" class=\"alignright size-medium wp-image-43423\" srcset=\"https:\/\/www.betten.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/schlafkultur-schlafstoerungen-300x214.jpg 300w, https:\/\/www.betten.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/schlafkultur-schlafstoerungen-150x107.jpg 150w, https:\/\/www.betten.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/schlafkultur-schlafstoerungen-441x314.jpg 441w, https:\/\/www.betten.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/schlafkultur-schlafstoerungen.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Man geht davon aus, dass auch die Menschen fr\u00fcherer Zeiten <a href=\"\/magazin\/schlafstoerungen-wenn-der-schlaf-gestoert-ist.html\">Schlafst\u00f6rungen<\/a> kannten. Zu jeder Zeit gab es vermutlich \u00c4ngste und Sorgen, die ein entspanntes Einschlummern und problemloses Durchschlafen erschwerten. Dar\u00fcber hinaus war man damals h\u00e4ufig nur selten allein im Bett, so dass es bestimmt nicht selten vorkam, dass das Schlaferlebnis durch Fl\u00f6he und <a href=\"\/magazin\/bettwanzen-was-tun.html\">Wanzen<\/a> gest\u00f6rt wurde. Heute sind Sch\u00e4dlinge im Schlafzimmer oder Bett eher zur Ausnahme geworden, daf\u00fcr wird unsere Schlafqualit\u00e4t durch andere Dinge wie Verkehrsl\u00e4rm, Stress im B\u00fcro oder den Wecker beeintr\u00e4chtigt.<\/p>\n<p>In unseren K\u00f6pfen ist auch heutzutage noch oft das Denken zu finden, dass es sich beim Schlafen um reine Zeitverschwendung handelt. Mit immer l\u00e4nger werdenden To-Do-Listen f\u00fchlen wir uns mehr und mehr gestresst. &#8211; Es gibt so viel zu tun, dass zum Schlafen doch eigentlich gar keine Zeit mehr vorhanden ist.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich sind wir aufgekl\u00e4rt und wissen nat\u00fcrlich auch \u2013 nicht zuletzt dank der Schlafforschung &#8211; um die Wichtigkeit des Schlafes f\u00fcr unsere Gesundheit. Es ist uns durchaus bewusst, dass uns Schlafmangel krank machen kann und dass es besser f\u00fcr uns w\u00e4re, wenn wir einfach dem nat\u00fcrlichen Rhythmus unseres K\u00f6rpers folgen w\u00fcrden. &#8211; Uns also genau dann ausruhen, wenn unser Organismus uns zu verstehen gibt, dass eine Grenze \u00fcberschritten wurde und uns dann f\u00fcr das erholsame Schlafen bzw. die vollst\u00e4ndige Regeneration auch eine l\u00e4ngere Zeit zugestehen.<\/p>\n<p>Trotz unserer Kenntnisse \u00fcber den Schlaf und seine Bedeutung, vernachl\u00e4ssigen wir ihn in unserer oft unter Zeitdruck stehenden Leistungsgesellschaft. Wir schlafen zu wenig, schlecht und profitieren so nur eingeschr\u00e4nkt von der regenerativen Wirkung des Schlafes.<\/p>\n<p>Wer Probleme mit dem Einschlafen oder Durchschlafen hat, an einer Schlafst\u00f6rung leidet oder einfach das Gef\u00fchl hat, dass die eigene Schlafqualit\u00e4t besser sein k\u00f6nnte, der sollte unbedingt versuchen, L\u00f6sungen zu finden. Nur, wer im Schlaf die notwendige Erholung findet, kann am Tag uneingeschr\u00e4nkt leistungsf\u00e4hig sein. Im Schlafmagazin finden Sie zu vielen Themen \/ Problemstellungen Hintergr\u00fcnde, Informationen, Hilfestellungen und Tipps. &#8211; Lesen Sie z. B. folgende Artikel:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"\/magazin\/schlaffoerderung-besser-einschlafen-gut-durchschlafen-entspannt-aufwachen.html\">Schlaff\u00f6rderung \u2013 Besser einschlafen, gut durchschlafen &#038; entspannt aufwachen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"\/magazin\/die-besten-entspannungstechniken-zubettgehen.html\">Die besten Entspannungstechniken vor dem Zubettgehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"\/magazin\/natuerliche-schlafhelfer.html\">Nat\u00fcrliche Schlafhelfer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"\/magazin\/koerpergerechte-betten-worauf-achten.html\">K\u00f6rpergerechte Betten: Worauf ist zu achten?<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<p><a name=\"schlaf-wortbedeutung\"><\/a><\/p>\n<h2>Woher kommt das Wort Schlaf?<\/h2>\n<p>Das Wort Schlaf ist die Substantivierung des Verbs schlafen. Es hat eine germanische Herkunft und l\u00e4sst sich auf die W\u00f6rter sleps (gotisch) und slaf (althochdeutsch, mittelhochdeutsch) zur\u00fcckf\u00fchren. Auch die niederl\u00e4ndische sowie englische Bezeichnung f\u00fcr Schlaf \u2013 n\u00e4mlich slaap bzw. sleep gehen auf die genannten Begriffe zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Urspr\u00fcnglich bedeutete schlafen so viel wie schlapp werden und es besteht eine Verwandtschaft zum Adjektiv schlaff.<\/p>\n<p>Es gibt eine Vielzahl von Begriffen, welche sich vom Wort Schlaf ableiten und mit diesem in einem indirekten Zusammenhang hinsichtlich der Bedeutung stehen. Dazu z\u00e4hlen z. B. die W\u00f6rter Schl\u00e4fe (Teil des Kopfes, auf dem der Schlafende liegt), beschlafen (den Geschlechtsakt vollziehen), \u00fcberschlafen, entschlafen (H\u00fcllwort f\u00fcr sterben) oder Beischlaf (der Geschlechtsakt).<\/p>\n<p>Synonym, bzw. in einem \u00e4hnlichen Kontext wie Schlaf bzw. schlafen eingesetzt, verwenden wir auch noch weitere Begriffe:<\/p>\n<p><strong>Schlummer<\/strong><br \/>\nUrsprung im indogermanischen slu f\u00fcr schlaff, herabh\u00e4ngend. Der Ausdruck slummern taucht zuerst im Niederdeutschen und Mittelhochdeutschen auf. Die Einf\u00fchrung von slummern in die Schriftsprache erfolgte erst im 16. Jahrhundert durch Martin Luther. In der englischen Sprache wird das Wort slumber verwendet.<\/p>\n<p><strong>D\u00f6sen<\/strong><br \/>\nIm https:\/\/www.duden.de\/rechtschreibung\/doesen Duden als quote leicht, nicht tief schlafen; sich in einem Zustand von Halbschlaf befinden quote definiert. Der Begriff d\u00f6sen stammt aus dem Niederdeutschen und wurde erst im 19. Jahrhundert \u00fcbernommen. D\u00f6sen hei\u00dft auf Englisch to doze.<\/p>\n<p><strong>Nickerchen<\/strong><br \/>\nDas Nickerchen bzw. die Wendung ein Nickerchen machen hat ihren Ursprung im mittelhochdeutschen Wort n\u00fccken. &#8211; N\u00fccken bedeutet wiederum soviel wie nicken, stutzen, leicht schlummern.<\/p>\n<p><strong>Pennen<\/strong><br \/>\nDas Verb pennen entstammt der Gaunersprache. Es leitet sich vom Ausdruck Penne ab, welcher ein schlichtes Nachtlager oder eine Herberge kennzeichnete. In der jiddischen Sprache gibt es den Begriff pannai, der sich in etwa mit m\u00fc\u00dfig \u00fcbersetzen l\u00e4sst.<\/p>\n<hr \/>\n<div id=\"weitere-links\">\n<h3><a name=\"Links\"><\/a>Weiterf\u00fchrende Informationen zur Schlafkultur im Schlafmagazin:<\/h3>\n<ul style=\"margin: 0 0 20px 20px;\">\n<li><a href=\"\/magazin\/schlafkultur-schlafen-weltweit.html\">Schlafen weltweit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"\/magazin\/schlafen-schlaf-eine-kleine-einfuehrung.html\">Schlaf: Eine kleine Einf\u00fchrung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"\/magazin\/schlaf-was-passiert-in-koerper.html\">Was passiert in meinem K\u00f6rper, w\u00e4hrend ich schlafe?<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<div id=\"weitere-links\">\n<h3><a name=\"Links\"><\/a>Weiterf\u00fchrende Informationen zur Schlafkultur im Internet:<\/h3>\n<ul style=\"margin: 0 0 20px 20px;\">\n<li><a href=\"https:\/\/www.ardalpha.de\/wissen\/gesundheit\/gesund-leben\/schlafkultur-geschichte-kulturgeschichte-nachtruhe-schlaf-schlafen-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Schlafkultur &#8211; Von Betten, K\u00f6nigen und Baby Dolls &#8211; BR.de<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/spiegelwissen\/a-660646.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Schlafkultur &#8211; Dunkelkammer der Zweisamkeit &#8211; Spiegel.de<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schlaf ist eine biologische Notwendigkeit, die sich aber auch auf die Kultur auswirkt bzw. durch eine eigene Kultur auszeichnet. Erfahren Sie jetzt mehr \u00fcber die Entwicklung des Schlafes bzw. der Schlafkultur und \u00fcber den Stellenwert, den der Schlaf im Laufe der Zeit besa\u00df.<\/p>\n","protected":false},"author":20,"featured_media":43415,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[153,164],"tags":[],"class_list":["post-43414","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-schlafen","category-wissenswertes"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.8 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Schlafkultur - Entwicklung des Schlafens im Laufe der Geschichte<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Wie hat sich das Schlafen im Laufe der Geschichte ver\u00e4ndert? Welche Bedeutung hat die Schlafkultur? 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