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Wildseide

Betten.de Lexikon – Wissenswertes von A-Z

Wildseide gefärbtBei allen Wildseiden beginnt der Prozess der Gewinnung erst, sobald die Tiere ihr Puppenstadium beendet haben und als Schmetterlinge aus ihren Kokons geschlüpft sind. Dies hat einen klaren Vorteil: Im Gegensatz zu herkömmlicher Seide werden keine Tiere von Menschenhand gezüchtet, um sie anschließend mit kochendem Wasser oder Wasserdampf wieder zu töten.

Durch das Loch, das beim Schlüpfen im Kokon entsteht, sind die einzelnen Fasern deutlich kürzer. Um trotzdem lange Fäden zu erhalten, werden die Fasern beim Weben verdickt. Dadurch entsteht die für Wildseidenprodukte charakteristisch unregelmäßig-noppige Oberfläche.

Faultier Finn im Inhaltsverzeichnis
Inhalt – Wildseide:
Weitere Informationen und zugehörige Themen im Lexikon:

Arten der Wildseide


Fagaraseide

Diese Seidenart wird aus den Kokons der Atlasspinner gewonnen. Diese Raupenart ist in ganz Ostasien beheimatet und gehört zu der Gattung der Pfauenspinner.

Tussahseide (auch Tussah-Wildseide)

Die weitaus bekanntere Tussahseide wird aus dem Kokon des Eichenseidenspinners gewonnen. Ursprünglich stammt der Eichenseidenspinner aus Japan, durch spezielle Raupenzuchten gelangte dieser jedoch auch nach Europa. Heutzutage sind die Hauptimportländer neben Japan auch Indien. Die Raupen verspinnen auf den Bäumen ihren Kokon, welcher meist eine leicht bräunliche Färbung aufweist.

Gewinnung von Wildseide


Wildseide KokonsUm die Seidenfasern weiterverwenden zu können, werden diese aus der Natur (vorwiegend in China und Japan) eingesammelt, gekocht und anschließend zu einem festen Garn zusammengesponnen. Im Vergleich zur herkömmlichen Seide ist Wildseide etwas steifer.

Allgemein gesagt, ist die Oberflächenstruktur der einzige Unterschied zwischen den beiden Seidenarten. Dadurch, dass bei der gängigen Seidengewinnung die Seidenraupen getötet werden, bevor es zum Schlüpfvorgang kommt, ist Wildseide konventioneller Seide vorzuziehen. Wildseide punktet somit nicht nur mit den bekannten positiven Eigenschaften der Seide im Allgemeinen, sondern auch mit der tierfreundlichen Gewinnung.

Eigenschaften


Kaum ein anderes aus Naturfasern hergestelltes Textil liegt so angenehm weich auf der Haut wie Seide. Dieses Naturprodukt begeistert zudem aufgrund der festen, glänzenden Fasern mit einer sehr guten Stabilität. Darüber hinaus verfügt Wildseide über eine temperaturausgleichende Eigenschaft, somit ist sie als Kleidung sowohl im Winter als auch im Sommer tragbar. Außerdem kann sie bis zu 40% ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen und anschließend wieder an die Umgebung abgeben.

Allgemein gesehen unterscheidet sich die Wildseide von der Qualität her nicht von konventioneller Seide. Die Naturfarbe der Wildseide hängt vom Futter und der Herkunft des Kokons ab. Je mehr Gerbstoffe in der Nahrung der Raupen enthalten sind, desto dunkler wird die Seide.

Verwendung


Naturfaser Seide Bettwäsche aus SeideBettwäsche aus SeideEinige Wildseiden eignen sich hervorragend für als Innenfutter für Anzüge und Blazer sowie zur Fertigung von Abendkleidern, Hemden und Blusen. Aber auch für Vorhänge, Kissen- und Bettbezüge werden gerne aus dem edlen Naturmaterial gefertigt. Bettwäsche aus Wildseide ist besonders im Sommer sehr beliebt, da sie durch ihre Leichtigkeit und temperaturausgleichende Eigenschaft in heißen Nächten – kombiniert mit einer Sommer-Bettdecke – für einen erholsamen Schlaf sorgen kann.

Bettwaren aus Wildseide

Bettwaren aus Seide sind das ganze Jahr über geeignet. Der Seidenstoff sorgt zudem für ein angenehm trockenes Schlafklima, da der Stoff ein Drittel des Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen kann. Somit sind Bettdecken aus diesem Material bestens für Menschen, die zum Schwitzen neigen, geeignet.

Bettdecken aus Seide ➔

Pflege


Produkte aus Seide sind sehr empfindlich, weshalb Sie unbedingt darauf achten sollten, dass Alkalien kein Bestandteil in dem von Ihnen verwendeten Seidenwaschmittel sind, denn diese zerstören die natürliche Seidenstruktur. Des Weiteren sollten hohe Temperaturen vermieden werden und Textilien bei höchstens 30 C gewaschen werden – am besten von Hand oder in einem Schonwaschgang.

Um den seidenen Glanz der beizubehalten, kann ein Esslöffel Essig der Waschlösung hinzugegeben werden. Das anschließende Trocknen sollte keinesfalls im Trockner geschehen. Einem sanften Ausdrücken reicht, um den Seidenstoff vorzutrocknen. Anschließend kann das Produkt in ein Handtuch eingewickelt werden, welches weitere Feuchtigkeit aufnimmt. Die finale Trocknung erfolgt dann auf dem Wäscheständer (am besten liegend).

Bitte achten Sie unbedingt auf die Waschanweisungen auf Ihrem Kleidungsstück. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte seine Seiden-Produkte in die Reinigung geben.

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