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Nachtschweiß

Betten.de Lexikon – Wissenswertes von A-Z

Mit Nachtschweiß (auch nächtliche Hyperhidrose genannt) bezeichnen Mediziner ein unphysiologisch starkes Schwitzen, welches nachts auftritt.

Unphysiologisch bedeutet, dass etwas nicht den normalen Lebensvorgängen entsprechen und deshalb anormal sind. Die darunter leidenden Menschen kommen erst gar nicht zu einem erholsamen Schlaf, welches sich auch am Tag durch Müdigkeit auswirkt.

Symptome


Schwitzen ist eine lebenswichtige Funktion unseres Körpers und schützt diesen vor Überhitzung und fungiert zudem als Schutz- und Erhaltungsmechanismus. In der Regel verliert ein Erwachsener etwa 0,5 bis 1 Liter Flüssigkeit am Tag. Nachts verliert der Mensch bis zu einem Liter Schweiß, somit hat eine Matratze hochgerechnet auf 10 Jahre 1800 Liter Schweiß aufgesogen.

Während manche Menschen nur bei starker körperlicher Anstrengung und bei hohen Temperaturen anfangen mit schwitzen, genügt bei anderen schon ein schneller Laufschritt um ins Schwitzen zu kommen. Sobald sich die Außentemperatur erhöht, sendet das vegetative Nervensystem ein Signal an das Gehirn, welches in die Schweißdrüsen übergeht. Diese produzieren den Schweiß, welcher an die Oberfläche gelingt und die Haut abkühlt. Kommt es jedoch zu einer starken Schweißabsonderung in der Nacht, sollten Sie diesen besonders beobachten.

Typische Symptome des Nachtschweißes sind, das vermehrte Schwitzen am ganzen Körper, sowie durchnässte Schlafkleidung, Bettwäsche, sowie Bettlaken. Meist wachen die betroffenen Personen davon auf und müssen Bettwäsche, sowie Schlafbekleidung wechseln. Manche haben außerdem das Bedürfnis zu duschen. Selbstverständlich erlebt jeder Mensch in seiner Laufbahn ein nächtliches Schwitzen bei besonders hohen Temperaturen. Kommt dies jedoch mehr als dreimal in der Woche über einen längeren Zeitraum vor, sollten Sie einen Arzt aufsuchen und der Ursache auf den Grund gehen. Denn nicht selten können die nächtlichen Schweißausbrüche ein Symptom für eine ernsthafte Erkrankung sein.

Ursachen


Bei manchen Menschen liegt die Erklärung für das viele nächtliche Schwitzen sehr nahe. Sie tragen entweder zu warme Schlafkleidung oder verwenden eine zu warme Bettdecke. Des Weiteren könnte der Nachtschweiß auch von einer zu hohen Raumtemperatur oder Luftfeuchtigkeit kommen. Ist dies jedoch nicht der Fall, gibt es unzählig, weitere mögliche Ursachen:

  • Gestörter Schlaf-Wach-Rhythmus
  • Unregelmäßige Zubettgehzeiten
  • Hormonelle Schwankungen wie etwa bei Schwangerschaften oder in den Wechseljahren
  • Infektionskrankheiten, die von Fieber begleitet werden:
    • Akute Infektionskrankheiten wie Grippe und Pfeiffersches Drüsenfieber
    • Chronische Infektionskrankheiten wie Tuberkulose, AIDS, Malaria
  • Stoffwechselerkrankungen (z. B. Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose), Diabetes)
  • Tumore
  • Leukämie
  • Verschiedene Medikamente
  • Psychische Probleme beziehungsweise Störungen wie Stress, Angst oder Sorgen
  • Erhöhter Alkohol- oder Drogenkonsum

B-Symptomatik


Mit dem Begriff B-Symptomatik ist die Kombination von Fieber (> als 38 C), Nachtschweiß (nasse Haare und durchnässte Schlafbekleidung) und Gewichtsverlust gemeint. Der Gewichtsverlust wird hierbei definiert als ungewollter Verlust von 10% des Eigengewichts in den letzten sechs Monaten. Das Vorliegen von B-Symptomen können sowohl auf eine infektiöse Erkrankung als auch auf Tumore hindeuten. Der Körper versucht mit der erhöhten Körpertemperatur die Krankheitserreger abzutöten, welches zu vermehrtem Schwitzen führt. Weitere Symptome der B-Symptomatik sind Müdigkeit, Leistungsminderheit, Übelkeit und Appetitlosigkeit.

Idiopathischer Nachtschweiß


Bei idiopathischem Nachtschweiß (auch primäre Hyperhidrose genannt) handelt es sich um starkes Schwitzen am Tag wie auch im Schlaf ohne erkennbare organische oder hormonelle Ursachen. Hierbei kann es sich um Schweißausbrüche an jeglichen Körperstellen handeln, ob an Händen, Fußsohlen, Achselhöhlen oder am ganzen Körper. Menschen, die an einem idiopathischen Nachtschweiß leiden, haben überaktive Schweißdrüsen, die besonders viel Schweiß produzieren. Patienten mit dieser Diagnose wird oftmals eine Veränderung der Lebens- und Schlafgewohnheiten empfohlen.

Vorbeugung und Behandlungsmöglichkeiten


Wenn Sie gegen nächtliches Schwitzen vorgehen wollen, dann sollten Sie im Allgemeinen auf den übermäßigen Verzehr von Genussmittel wie Zigaretten, Kaffee und Alkohol verzichten. Speziell diese regen die Schweißproduktion an und können unter Umständen zu Nachtschweiß führen.

Zusätzlich sollten Sie Stresssituationen meiden und sich vor dem Schlafengehen eine Ruhephase gönnen, um von dem womöglich stressigen Alltag abschalten zu können. Achten sie zudem darauf kurz vor dem Schlafengehen keine fettiges beziehungsweise scharfes Essen zu sich zu nehmen und generell scharfe Gewürze zu vermeiden.

Außerdem sollte die Zimmertemperatur im Schlafzimmer 21 C nicht übersteigen. Bei der Qualität Ihres Oberbetts ist dringend darauf zu achten, dass es sich um atmungsaktive Materialien handelt, was bedeutet, dass die Textilien Feuchtigkeit aufnehmen können und rasch wieder an die Umgebungsluft abgeben können. Hier eignen sich besonders Stoffe aus Baumwolle oder Leinen.

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