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Menschen mit Allergien

Betten.de Lexikon – Wissenswertes von A-Z

In den letzten Jahrzehnten stieg die Zahl der Allergiker drastisch an, sodass heute bereits jeder Dritte an einer Allergie leidet. Nach Angaben des Deutschen Allergie- und Asthmaverbundes e.V. sind mittlerweile mehr als 20.000 Allergene bekannt, auf welche Menschen mit einer allergisch reagieren können.

Dieser Artikel erklärt Ihnen, warum so viele Menschen unter Allergien leiden? Und worauf sollte man bei der Schlafzimmereinrichtung achten, wenn man von Allergien betroffen ist.

Warum leiden so viele Menschen an einer Allergie?


In der heutigen Zeit gibt es immer weniger naturbelassene Lebensräume, sodass wir eine Welt vorfinden, in der Luftverschmutzung durch Auto- und Industrieabgase Alltag ist. Generell ist ein geschwächtes Immunsystem anfällig für Allergene, sodass wir eine Allergie entwickeln können. Besonders der heutige Lebensstil der Gesellschaft in Industrieländern begünstigt die Anfälligkeit, denn durch fehlende Bewegung, schlechte Ernährung und den ständigen Stress ist das Immunsystem besonders empfindlich.

Wird der Wandel der Gesellschaft betrachtet, ist auffallend, dass es noch vor ein paar Jahrzenten erstens weniger Allergien gab und zweitens weniger Menschen davon betroffen waren. Es wird vermutet, dass dies daran liegt, dass die Menschen früher häufiger und mit einer größeren Vielzahl von Keimen in Berührung kamen und das Immunsystem besser darauf eingestellt war. Durch übermäßige Hygiene und Sauberkeit fehlt es insbesondere bei Babys und Kleinkindern an Berührungspunkten, sodass das Immunsystem weniger Chancen erhält, eigene Abwehrmechanismen zu entwickeln.

Welche Allergien gibt es?


Die Liste der möglichen Allergien ist lang, weshalb wir in diesem Artikel nur auf die häufigsten Allergien eingehen.

  • Pollenallergie

    Leidet eine Person unter einer Pollenallergie, zählen sowohl Heuschnupfen als auch eine triefende Nase und tränende Augen zu den häufigsten Symptomen. Die Pollenallergie zählt zu den am häufigsten auftretenden Allergien. Aufgrund des Klimawandels werden Anzahl und Arten der Pollen in den nächsten Jahren weiter steigen und sich dadurch auch die Anzahl der Allergiker weiter erhöhen.

  • Hausstaubmilbenallergie

    Die Hausstaubmilbenallergie betrifft ungefähr jeden Zehnten und wird durch ein im Milbenkot enthaltenes Allergen ausgelöst, sodass es bei Betroffenen zu einer allergischen Reaktion kommt. Genauer gesagt reagieren die Menschen auf die Eiweißbestandteile im Milbenkot. Weitere Informationen zum Thema finden Sie in unserem Lexikon-Artikel zu Hausstaubmilben.

  • Lebensmittelallergie

    Typische Auslöser einer Lebensmittelallergie sind neben Nüssen, Milchprodukten, Kern- und Steinobst auch Fisch oder weitere Meeresfrüchte. Theoretisch kann eine Lebensmittelallergie aber auch bei jedem anderen essbaren Nahrungsmittel entstehen. Oftmals reagieren Menschen auf mehrere Lebensmittel gleichzeitig. Besonders gefährlich: Nicht immer ist auf Produkten erkennbar, welche allergieauslösenden Bestandteile enthalten sind. Isst ein Allergiker Lebensmittel, die er nicht verträgt, können Hals und Rachen anschwellen, was im schlimmsten Fall zum Erstickungstod führt.

  • Tierhaarallergie

    Sofern Personen unter einer Tierhaarallergie leiden, reagieren sie auf die Hautschuppen und Körpersekrete, die an den Tierhaaren haften bleiben.

Was passiert im Körper bei einer Allergie?


Fremde Substanzen, die über die Schleimhäute, die Atemwege oder den Magen-Darm-Trakt aufgenommen werden, werden als Erstes vom körpereigenen Immunsystem untersucht, ob es sich dabei um mögliche Krankheitserreger handelt. Empfindet Ihr Immunsystem die aufgenommenen Substanzen als schädlich, leitet Ihr Körper unmittelbar eine Abwehrreaktion ein.

Bei nahezu allen Menschen kann der Körper bei bestimmten Stoffen nicht zwischen schädlichen und nützlichen Inhaltsstoffen unterscheiden und wehrt sich gegen die harmlosen Bestandteile, die beispielsweise Nüssen oder Gräserpollen enthalten sind. Bleibt die Abwehr ohne sichtbare Reaktion, wird in der Medizin von einer Sensibilisierung gesprochen. Kommt es jedoch zu Symptomen wie Schnupfen oder zugeschwollene Augen, handelt es sich um eine Allergie. Übrigens: Meist tritt die Allergie nicht beim Erstkontakt mit der Substanz auf, sondern entwickelt sich im Laufe der Zeit.

Gibt es Menschen, die anfälliger für Allergien sind als andere?


Leiden die Eltern an einer Allergie, wird zwar nicht die Allergie selbst aber möglicherweise eine Veranlagung bzw. die Atopie vererbet, die eine Überempfindlichkeit gegenüber bestimmten Stoffen bezeichnet. Diese Atopie kann in der menschlichen Entwicklung zu einer Allergie werden, muss jedoch nicht so sein.

Diagnose


Besteht der Verdacht auf eine Allergie, kann mithilfe von Haut- und Bluttests der Auslöser ausfindig gemacht werden. Die Kosten werden in den meisten Fällen bei einem konkreten Verdachtsmoment von der gesetzlichen oder der privaten Krankenkasse übernommen. Je nach Allergieverdacht werden verschiedene Diagnose-Verfahren angewandt und unterschieden:

  • Hauttest (Pricktest)

    Bei diesem Testverfahren werden die zuvor definierten Allergenextrakte direkt auf die Haut gegeben. Die Haut wird an der beträufelten Stelle etwas eingeritzt, damit die Substanzen gezielt in die Oberhaut eindringen können. Kommt es nach 20 bis 30 Minuten an der geprickten Stelle zu Rötungen oder Quaddelbildung, liegt eine Allergie vor.

  • Intrakutan-Test

    Dieses Testverfahren wird angewandt, wenn der Verdacht auf eine Insektengiftallergie besteht. Es wird eine genau definierte Menge des Allergenextrakts in die Haut (med. intrakutan) injiziert, die bei einer bestehenden Allergie eine lokale Reaktion auslöst.

  • Bluttest

    Bei dem Bluttest handelt es sich um eine Invitro-Testverfahren, bei dem Blutproben in einem Labor untersucht und auf Allergien getestet werden. Dabei werden die freien Immunglobin-E-Antikörper (kurz: IgE-Antikörper) im Blut gemessen.

  • Provokationstest

    Der Patient wird bei dieser Variante mit dem verdächtigten Allergen konfrontiert, indem der Arzt gezielte Reaktionen an den unterschiedlichen Organen hervorruft. So wird beispielsweise durch den direkten Kontakt mit dem Allergen an der Nase ein Niesreiz ausgelöst.

Was ist bei der Schlafzimmereinrichtung bei bestimmten Allergien zu beachten?


Damit Sie auch als Allergiker einen erholsamen Schlaf finden können und morgens nicht unter den typischen Symptomen leiden, gilt es bei der Wahl des Bettgestells bis hin zur Bettausstattung einiges zu beachten. Besonders für Hausstaubmilbenallergiker ist die Wahl der Einzelteile der Schlafstätte von großer Bedeutung. Um Hausstaubmilben möglichst wenig beziehungsweise keinen Nährboden zum Leben zu geben, sollten Sie auf ein Bettgestell aus Holz oder Metall setzen, da ein Polsterbett die ideale Brutstätte für Hausstaubmilben darstellt.

Polypropylen im Matratzen-EncasingBei der Wahl der Matratze können Sie den Symptomen verschiedener Allergien entgegenwirken, indem Sie sich die Zusammensetzung genauer anschauen. So sollten Sie als Tierhaarallergiker auf Matratzen mit Tierhaarabdeckungen und -polsterungen verzichten. Sowohl für Sie als auch für Hausstaubmilbenallergiker eignen sich beispielsweise Matratzen mit Schaumstoffkern und waschbarem Bezug. Geeignete Modelle finden Sie bei uns im Bereich Allergikermatratzen.

Zusätzlich können Sie Ihre Matratze mit einem Encasing ausstatten, sodass Milben keine Chance bekommen, sich im Inneren Ihrer Matratze einzunisten. Solche Encasings gibt es mittlerweile auch für Ihre Bettwäsche, sodass Sie sowohl Kissen, als auch Bettdecke mit dem Rundum-Sorglos-Bezug ausstatten können.

Weiterhin kann es notwendig sein, die Bettwaren selbst genauer unter die Lupe zu nehmen, wenn Sie das Gefühl haben, dass sich Ihre Allergie nachts verschlimmert. Denn auch in Kissen und Bettdecken können sich Allergene befinden. Achten Sie beim Waschen der Bettbezüge unbedingt auf Waschmittel, die frei von Duftstoffen sind, da diese ebenfalls Allergien begünstigen können.

Weitere Informationen zu Allergien finden Sie hier:

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