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Lattenrahmen

Betten.de Lexikon – Wissenswertes von A-Z

Bei einem Lattenrahmen handelt es sich um eine stabile Konstruktion, welche in den Bettrahmen eingelegt wird. Der Lattenrahmen selbst besteht aus hochelastischen Federholzleisten. Auf ihnen ruht die Matratze. Die Leisten sorgen für die konsequente Unterfederung der Auflage und gleichen den Druck des Körpergewichts optimal aus.

Wozu benötigt man einen Lattenrahmen?


Experten gehen davon aus, dass rund zwei Drittel des Liegedrucks von der Matratze ausgeglichen wird. Das restliche Drittel muss von der Kraft der Leisten bewältigt werden. Je besser der Lattenrahmen auf die Matratze sowie die Bedürfnisse des Schläfers angepasst ist, desto bequemer ist das Bett.

Was muss ein guter Lattenrost können?


  • Anpassungsfähigkeit:
    Zunächst einmal muss er so flexibel und federnd sein, dass er für eine optimale Punktelastizität sorgt. Er trägt maßgeblich dazu bei, dass sich die Wirbelsäule des Schläfers in einer geraden Ausrichtung befindet – egal, welche Schlafposition eingenommen wird.

  • Stabilität:
    Der Lattenrost ist nicht nur weich, sondern an den richtigen Stellen auch hart. Die Stützelastizität lässt sich anpassen. Dafür sorgen spezielle Schieberegler aus Kunststoff sowie der eingefädelte Mittelgurt.

  • Entlüftung:
    Ferner trägt der Lattenrost zur durchgehenden Belüftung der Matratze bei. Indem die Luftzirkulation rund um die Uhr gewährleistet ist, erhöht sich die Lebensdauer der Matratze signifikant.

Welcher Lattenrahmen passt zum Bett?


Bei einem Doppelbett:

Holmüberlappend randlose Unterfederung BettbodenHier sollte auf eine holm-übergreifende Leistenlagerung geachtet werden, um die Liegeflächen gleichmäßig zu unterfedern.

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Bei einem Seniorenbett:

Lattenrahmen für SeniorenHier sind verstellbare Lattenroste nützlich, die über eine flexible Rücken- wie Fußteilverstellung verfügen. Das ist nicht nur gemütlich, sondern erleichtert das Ein- und Aussteigen immens. Ein leiser Elektromotor steuert die Bereiche.

Lattenroste für Senioren ➔

Bei einem Jugendbett:

Mittelzonenverstellung JugendbereichKinder und Teenies wachsen schnell. Meist reicht ein Basis-Modell nicht aus. Gehen die Wachstumsschübe mit Schmerzen einher, wäre ein flexibler Mittelzonenbereich ideal. Dann kann die Punktelastizität der Schlafstätte nahezu wöchentlich reguliert werden.

Worauf sollte man beim Kauf eines Lattenrahmens achten?


  • Verstellbare Härte:
    Um mit der Matratze perfekt zu harmonieren, sollten die einzelnen Federleisten im mittleren Bereich individuell verstellbar sein. So lassen sich diese Liegezone von hart nach weich spezifisch anpassen.

  • Körpergewicht:
    Wer etwas mehr auf die Waage bringt, benötigt eine exzellente Unterfederung. Spezielle Lattenrahmen für schwere Schläfer sorgen für die notwendige Entlastung.

  • Schlafposition:
    Seiten- und Rückenschläfer benötigen einen Lattenrost mit federnder Schulter- und Beckenabsenkung. Bauchschläfer brauchen darüber hinaus eine eher feste Mittelzone, damit sich nicht der sogenannte "Hängematten-Effekt" einstellt.

  • Komfort:
    Für etwas mehr Behaglichkeit sorgen verstellbare Roste. Während der Oberkörper auf Knopfdruck abgesenkt wird, lagern die Beine vollkommen entspannt auf dem erhöhten Fußteil. Aber: Ein beweglicher Lattenrost mit Elektroantrieb passt nicht in jedes Bettgestell.

Welcher Lattenrahmen für welche Matratze?


Kaltschaummatratzen sollten auf einem Lattenrost mit vielen Leisten lagern, die aber ruhig schmaler sein können. Das Material darf jedoch keinesfalls durchhängen. Das Gleiche gilt für klassische Taschenfederkernmatratzen. Die Federn benötigen von unten ausreichend viel Festigkeit und zusätzlich Flexibilität. Hochwertige Taschenfederkernmatratzen lassen sich auch mit einem verstellbaren Kopf- und Fußteil kombinieren. Einfache Bonell-Federkerne sind für verstellbare Lattenrahmen nicht geeignet.

Flexible Modelle wie Visco- oder Latexmatratzen erfordern ebenfalls eine gute Biegsamkeit der Federleisten. Hier passt – wie bei Kaltschaum auch – ein Lattenrost mit dünneren Lamellen. Ein Rost mit (elektrischer) Verstellmöglichkeit wäre ebenfalls denkbar.

Grundsätzlich empfehlen wir, den Lattenrahmen passend zur gewählten Matratze auszusuchen. In unserem Onlineshop haben wir deshalb auf jeder Matratzen-Produktseite im Bereich "Zubehör" eine Auswahl an geeigneten Lattenrosten für Sie aufgeführt. Alternativ können Sie auch unseren interaktiven Lattenrost-Finder nutzen.

Was ist bei Schmerzen zu beachten?


Bevor man einen willkürlichen Kauf im Online-Shop tätigt, sollte man seinen behandelnden Orthopäden oder Chiropraktiker konsultieren. Er weiß, über welche Zonen und Eigenschaften der neue Lattenrahmen im Krankheitsfall verfügen sollte.

Finn im Schlafmagazin
Gut zu wissen:

Wer unter Schmerzen in Rücken und Nacken leidet, sollte seinen neuen Lattenrost nicht nur auf die individuellen Schlafgewohnheiten, sondern ebenso penibel auf die weitere Bettausstattung abstimmen. Nur in Kombination aller Bestandteile – Lattenrost, Matratze und Kissen – ist eine ergonomisch sinnvolle Lagerung der Wirbelsäule möglich.

Gibt es eine Alternative zu einem hölzernen Lattenrahmen?


ModulrahmenWer eine Konstruktion mit gleichfalls guter Anpassungsfähigkeit sucht, jedoch auf klassische Federleisten verzichten möchte, wird sein perfektes Modell in einem Modulrahmen (auch Tellerrost genannt) finden. Bei einem solchen Unterbau passt sich Liegefläche ergonomisch ebenfalls sehr gut an.

Nähere Informationen hierzu finden Sie im Lexikon unter: Modulrahmen.

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