Rabattaktion: BLACK NOVEMBER mehr Infos
menu
shopping_cart
Ihr persönlicher Warenkorb
0,00 € gesamt
Ihr Warenkorb ist leer.
Unterkategorien close
300
RABATT
BLACK NOVEMBER
nur bis 30.11.2019
Jetzt Aktionscode einlösen und bis zu 300 € Rabatt sichern!

Hausstaubmilben

Betten.de Lexikon – Wissenswertes von A-Z
Hausstaubmilbe
Sebastian Kaulitzki

Bei Hausstaubmilben handelt es sich um winzig kleine Tierchen (0,1 bis 0,5 Millimeter), die für das menschliche Auge nicht erkennbar sind. Hausstaubmilben gehören – wie alle Milbenarten – zu den Spinnentieren. Sie ernähren sich hauptsächlich von menschlichen Hautschuppen und lieben das feucht-warme Klima, weshalb sie besonders im Bett auf Matratze, Kissen und Bezug vorzufinden sind.

Diese Insektenart ist eigentlich harmlos, da sie weder stechen noch beißen kann und keinerlei Krankheiten überträgt. Dennoch sind die Hausstaubmilben gefürchtet, da es durch sie zu einer allergischen Reaktion (Hausstaubmilbenallergie) kommen kann. Deutschlandweit reagiert jeder zehnte allergisch auf die Ausscheidungen von Hausstaubmilben.

Warum reagieren manche Menschen allergisch auf Hausstaubmilben?


Die allergische Reaktion ist offiziell unter dem Namen Hausstaubmilbenallergie bekannt, welche zu den häufigsten anzutreffenden Allergien zählt. Wenn Menschen darunter leiden, reagieren sie auf ein Allergen, welches sich vor allem im Kot der Milben befindet. Genauer gesagt sind es die Eiweißbestandteile im Kot der Milben.

Eine Hausstaubmilbe produziert täglich rund 20 Kotkügelchen. Bei einer Anzahl durchschnittlich zehn Millionen Tierchen kommt da eine ganze Menge an Ausscheidungen zusammen. Diese Exkremente trocknen aus und zerfallen anschließend in eine Vielzahl sehr kleiner Teilchen, die sich nun mit dem Hausstaub vermischen und eingeatmet werden. Insbesondere das Immunsystem eines Allergikers kann auf diese Eiweißbestandteile im Milbenkot überempfindlich reagieren. Neben einer verstopften Nase und geröteten Augen zählen ununterbrochenes Husten sowie ständiges Niesen zu den typischen Symptomen einer Hausstaubmilbenallergie. Im schlimmsten Fall kann es zu der chronischen Krankheit Asthma führen.

Auf Matratze und Kopfkissen fühlen sich diese kleinen Tierchen besonders wohl, dort finden sie nicht nur genug Nahrung, sondern profitieren zudem von der vorherrschenden Wärme und Feuchtigkeit, die ihnen der Schlafende unfreiwillig spendet. Da Hausstauballergiker diesen allergieauslösenden Stoffen die ganze Nacht über ausgesetzt sind, kommt es morgens zu den stärksten Beschwerden.

Was hilft gegen Hausstaubmilben?


Die Tierchen sind kein Zeichen mangelnder Hygiene, sondern gehören zu den natürlichen Mitbewohnern der häuslichen Umgebung der Menschen. Es ist ausgeschlossen, die Hausstaubmilben dauerhaft zu bekämpfen, es ist lediglich möglich, ihre Anzahl zu reduzieren bzw. sie für kurze Zeit zu entfernen. Grundsätzlich bevorzugen Milben ein warmes Klima, weshalb eine Raumtemperatur unter 20 C als vorbeugende Maßnahme eingestellt werden kann.

Saugen und wischen

Staubsaugen bei MilbenDas wirksamste Mittel gegen Milben ist das Putzen. Allergikern raten wir dazu, Böden und Möbelstücke mindestens alle drei Tage mit einem feuchten Tuch abzuwischen.

Milben lassen sich auch durch regelmäßiges Staubsaugen entfernen. Hierbei sollten insbesondere der Bereich unter dem Bett sowie die Matratzenoberfläche sorgfältig abgesaugt werden. Besonders empfehlenswert sind Staubsauger, die mit einem Schwebstofffilter (HEPA-Filter = High-efficiency-particulate-air-filter) ausgestattet sind. Dieser spezielle Filter verhindert, dass Milben beim Saugen in die Raumluft gelangen.

Neem und Teebaumöl

Ein weiteres bewährtes Hausmittel ist das ätherische Teebaumöl, denn die darin enthaltenen Essenzen bilden eine natürliche Schutzschicht, die Staubmilben nicht mögen. Hierzu nutzt man eine leere Sprühflasche mit ca. 1 l Fassungsvermögen, befüllt diese mit Wasser und gibt 30 ml Teebaumöl hinzu. Anschließend gut schütteln und die befallenen Textilien mit dem Wasser-Öl-Gemisch besprühen. Bitte unbedingt an nicht sichtbaren Stellen vorab testen, ob sich die Flüssigkeit mit den Textilien verträgt.

Eine ähnliche Wirkweise wie Teebaumöl bietet das Öl des Neem-Baums. Seine ätherischen Bestandteile setzen im Larvenstadium der Milbe an, sodass sich diese nicht häuten oder verpuppen kann. Darüber hinaus macht Neemöl die menschlichen Hautschuppen für Hausstaubmilben ungenießbar.

Spezielle Matratzen- und Kissenbezüge

Einige Hersteller von Bettwaren haben sich darauf spezialisiert, Matratzenbezüge mit spezieller Anti-Milben-Ausrüstung sowie Allergiker-Encasings zu fertigen. Diese verhindern, dass Milben in das Innere der Matratze eindringen können. Beliebte Textilveredelungen mit Milben-Schutz sind beispielsweise:

  • Greenfirst® – 100% ökologische Textilausrüstung auf pflanzlicher Basis
  • medicott® – Intensiv-Reinigung der Baumwolle, um Nährboden für Milben zu entziehen

Im Betten.de Onlineshop finden Sie Schlafunterlagen für empfindliche Personen unter Allergikermatratzen.

Einfrieren und waschen

Gefrierfach bei MilbenKleine Teppiche, Gardinen, Kuscheltiere und Kopfkissen können für mehrere Stunden in den Gefrierschrank gelegt werden. Dazu werden sie zunächst in einen Kunststoffbeutel gegeben und anschließend im Gefrierfach platziert. Durch die dort vorherrschende trockene Kälte sterben die Milben.

Um Bettwäsche und andere Textilien von den Hinterlassenschaften einer Milbe zu befreien, sollten diese für mindestens eine Stunde bei 60 C bis 95 C gewaschen werden. Alternativ kann man auch hier – sofern die Größe des Gefrierschranks ausreicht – auf die trockene Kälte des Kühlfaches zurückgreifen.

Keine Zimmerpflanzen und Haustiere im Schlafzimmer

Von Topfpflanzen im Schlafzimmer raten wir bei einer Hausstaubmilbenallergie ab, da diese die Luftfeuchtigkeit erhöhen. Durch die höhere Raumfeuchtigkeit können Hausstaubmilben und Schimmelpilze (von denen sich die Milben ebenfalls ernähren) besser gedeihen und sich vermehren. Unser Tipp: Hausstauballergiker können sich im Elektro-Fachgeschäft ein Feuchtigkeits-Messgerät für Wohnräume zulegen, um die Feuchtigkeitswerte im Schlafzimmer zu messen. Optimal ist eine Raumfeuchte zwischen 40% und 60%. Ab 70% droht akute Schimmelgefahr.

Auch Haustiere sollten ein Schlafzimmer-Verbot bekommen, da ihre Hautschuppen den Milben zusätzlich Nahrung liefern. Schläft der geliebte Hund oder die kuschelbedürftige Katze mit im Bett, bieten sie den Staubmilben ein perfektes Klima für die Vermehrung.

arrow_backZurück
Schließenclose
Unsere Top-Marken
Diese Website verwendet eigene Cookies und Cookies von Dritten, um die Nutzung unseres Angebotes zu analysieren, Ihr Surferlebnis zu personalisieren und Ihnen interessante Informationen zu präsentieren (Erstellung von Nutzungsprofilen). Wenn Sie Ihren Besuch fortsetzen, stimmen Sie der Verwendung solcher Cookies zu. Bitte besuchen Sie unsere Datenschutzerklärung, um mehr zu erfahren, auch dazu, wie Sie Cookies deaktivieren und der Bildung von Nutzungsprofilen widersprechen können.