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Hanf

Betten.de Lexikon – Wissenswertes von A-Z

Hanf ist einer der ältesten Kulturpflanzen der Welt und gehört zur Gattung der Hanfgewächse (lat. Cannabiceae). Diese Kulturpflanze lässt sich in verschiedenen Bereichen einsetzen und ist von Kopf bis Fuß verarbeitbar. Aus Hanf lässt sich all das verkörpern, was mit Erdöl oder Holzzellulose hergestellt werden kann.

In diesem Lexikonartikel ist von Hanf als Nutzpflanze die Rede, welche keine berauschenden Wirkstoffe wie THC (Tetrahydrocannabinol) beinhaltet.

Synonyme


Nutzhanf, Faserhanf, Cannabis

Geschichte


In China wurde Hanf bereits vor über 10.000 Jahren genutzt. Die Pflanze lieferte den Chinesen neben nahrhaften Samen auch Fasern, die zu Textilien weiterverarbeitet wurden. In Europa stammen die ältesten Funde von vor circa 5.500 Jahren. Hanf war damals schon sehr beliebt. Nicht nur als Material für Kleidung, sondern später auch der Papierherstellung wegen. Sowohl die berühmte Bibel von Gutenberg als auch die amerikanische Unabhängigkeitserklärung wurde auf Hanfpapier verfasst.

Eigenschaften


Hanf ist eine sehr schnell wachsende Pflanze, die hinsichtlich der Bodenzusammensetzung pflegeleicht ist. Somit ist die Nutzpflanze ressourcenschonend und gilt bei Naturschützern als eine der nachhaltigsten Rohstoffe der Zukunft.

Hanffasern sind besonders lang, reißfest und widerstandsfähig und bieten sich somit besonders zur Herstellung von Seilen und Textilien an. Im Aufbau ähneln die Fasern denen von Baumwolle. Zudem ist die natürliche Faser überaus haltbar, robust und langlebig.

Verwendung


Hanffasern waren bis vor wenigen Jahrzehnten für die Herstellung von vielerlei Produkten unverzichtbar. So wurden aus den feinen Fasern modische Hemden, Blusen, Hosen oder auch Taschen angefertigt. Aber auch hinter feinstem Filterpapier verbirgt sich die nützliche Faser.

Darüber hinaus findet Hanf in der Kunst Verwendung. Berühmte Maler wie beispielsweise van Gogh oder Rembrandt malten ihre Gemälde auf Hanfleinen. Mittlerweile wird Hanf auch beim Bau als Dämmungsmaterial eingesetzt.

Das Hanföl, das aus den Samen herausgepresst wird, kann sowohl in Farben und Lacken als auch in Kreiden als Beistoff vorgefunden werden. Aber auch in der Küche lässt sich das Öl hervorragend einsetzen: Es eignet sich bestens zum Dünsten, sollte jedoch nicht zum Frittieren oder Braten genutzt werden. Um den Tagesbedarf an Fettsäuren abzudecken, genügen 20 Gramm des Hanföls. Durch die Elastizität und Reißfestigkeit nutzen mehrere Automobilkonzerne die Fasern zur Herstellung der Innenverkleidung.

Hanffasern bei Bettwaren

Wer Wert auf eine sehr natürliche Bettausstattung legt, wird sicherlich schon über Kissen und Bettdecken mit Hanffaser-Füllungen gestolpert sein. Diese Bettwaren verfügen über ähnliche Eigenschaften wie Baumwolle, können also Feuchtigkeit sehr gut aufnehmen und schnell vom Körper wegleiten, damit ein angenehm trockenes Bettklima erhalten bleibt. Regelmäßig aufgeschüttelt bieten Hanf-Kissen ein fest-elastischen Liegegefühl.

Ebenfalls sehr beliebt sind Kissen- und Deckenbezüge aus Hanf. Ihre Struktur ähnelt der von Leinen-Bettwäsche und zeichnet sich durch eine sichtbare Webung aus.

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