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GOTS

Betten.de Lexikon – Wissenswertes von A-Z

Die Abkürzung steht für den Ausdruck "Global Organic Textile Standard". Dabei handelt es sich um ein internationales Gütezeichen, welches die Herkunft, die Verarbeitung sowie den Vertrieb von Bio-Textilien deklariert. Die Abkürzung ist also eine Art Qualitätszeichen, welches im Handel mit einem markanten Siegel dargestellt wird. Das Emblem soll Verbrauchern Orientierung beim Kauf von Textilien geben.

Wofür gilt das GOTS-Siegel?


  • Zwirne und Garne
  • Stoffe und Gewebearten
  • Fertig genähte Bekleidungsstücke
  • Heimtextilien

Welche Rohstoffe sind bei einer GOTS-Zertifizierung erlaubt?


Die Auszeichnung wird vorrangig eingesetzt, um organische Naturfasern damit zu deklarieren. Dazu zählen typische Pflanzenfasern wie etwa Bio-Baumwolle, Kapok, Bio-Bambus, Hanf, Jute, Bio-Leinen, Seegras, Sisal oder Kokos.

Ebenso lassen sich Fasern tierischen Ursprungs mit dem Label versehen. So dürfen etwa Produkte aus Wolle, Angora, Kamelhaar, Kaschmir, Mohair oder Seide nach den GOTS-Standards zertifiziert werden.

Aber: Das Siegel lässt sich prinzipiell nicht anwenden für tierische Produkte aus Fell oder Leder.

Aussehen des Markenzeichens


Für Verbraucher ist das Emblem leicht zu identifizieren. Auf dem Etikett befindet sich ein grüner Punkt, in dessen Mitte eine weiße, stilisierte Bluse prangt. Eingefasst wird der grünliche Kreis mit der Bezeichnung "GOTS Global Organic Textile Standard". Zudem kann die Lizenznummer darunter vermerkt sein.

Voraussetzungen für eine GOTS-Zertifizierung


Möchte ein Hersteller oder Produzent seine biologisch erzeugten Textilien mit GOTS ausweisen, müssen über die gesamte Produktionskette hinweg strikte Qualitätskriterien und faire Sozialmaßnahmen eingehalten werden. Diese sind wie folgt:

Strenge Faserproduktion

Die verwendeten Fasern müssen eine EU-Öko- oder sonstige Bio-Zertifizierung vorweisen. Die Landwirte arbeiten also nach den Kriterien der ökologischen Landwirtschaft. Während der Verarbeitung dürfen die Textilfasern nicht mit konventionell erzeugten Fasern in Berührung kommen.

Umfassender Umweltschutz

In den Betrieben dürfen keine toxischen Stoffe wie Schwermetalle, gewisse Farbstoffe oder Lösungsmittel genutzt werden. Auch der Einsatz gentechnisch veränderter Organismen ist tabu. Die Textilbetriebe müssen ein eigenes Umweltschutzprogramm vorweisen und beispielsweise ihre Abfälle und Abwässer aufbereiten und reinigen können.

Qualität

Die fertigen Textilien müssen formstabil, lichtecht, waschbar und einlaufsicher sein. Toxische Rückstände dürfen nicht enthalten sein.

Sozialer Mitarbeiterschutz

Alle Arbeiter, die in die Beschaffung, Verarbeitung und Distribution eingebunden sind, werden vor ausbeuterischen Tätigkeiten geschützt. So ist beispielsweise flächendeckend der Mindestlohn zu zahlen und Arbeitnehmervertretungen müssen toleriert werden. Auch sind die Beschäftigten vor Zwangsarbeit geschützt. Kinderarbeit ist ebenso untersagt wie unhygienische, gefährliche oder menschenunwürdige Arbeitsbedingungen, übermäßige Arbeitsstunden oder Diskriminierung.

Weitere Informationen zum GOTS-Siegel sowie den vollständigen Anforderungskatalog erhalten Sie auf der Webseite des GOTS unter www.global-standard.org.

Klassifizierungsstufen


Es gibt drei Kennzeichnungsmöglichkeiten. Die erzeugten Waren sind im besten Fall mit der Stufe "Bio" oder "kbA/kbT" bzw. "Organic" deklariert. Dann bestehen die Textilien aus mindestens 95 Prozent kontrolliert biologisch erzeugten Rohfasern.

Die zweite Klassifizierung ist weniger streng. Ist das Produkt mit dem Hinweis "Hergestellt aus X % kbA/kbT Fasern" ausgezeichnet, sind mindestens 70 Prozent Bio-Fasern enthalten. Die restlichen 30 Prozent dürfen aus konventionell gewonnenen Textilfasern stammen.

Eine dritte Kennzeichnungsmöglichkeit lautet "kbA/kbT - in Umstellung". In dem Fall handelt es sich um Rohware, die von einem Produzenten bezogen wird, der bisher konventionell erzeugt hat und erst seit Kurzem nach der Bio-Verordnung produziert.

Wie zuverlässig ist das GOTS-Siegel?


Regelmäßige Kontrollen vor Ort und ein detailliertes Überwachungssystem sollen dazu beitragen, dass die Bedingungen global eingehalten werden. So müssen nicht nur die Bio-Bauern, sondern ebenso die Webereien, Schneidereien und Großhändler an regelmäßigen Inspektionen teilnehmen. Internationale Zertifizierungsstellen tragen die Verantwortung für die Überprüfung der Herstellungs- und Handelsketten.

Darüber hinaus werden bei solchen Betriebskontrollen immer wieder Tests durchgeführt. Die Auswertungen stellen sicher, dass keine unerlaubten Rückstände in den Bio-Produkten zu finden sind. Dank all dieser Maßnahmen hat sich das GOTS-Siegel als eines der verlässlichsten Gütezeichen für fair produzierte Naturtextilien etabliert.

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