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Cord

Betten.de Lexikon – Wissenswertes von A-Z

Bei Cord (auch Kord) handelt es sich um ein Hohlschussgewebe, das sich durch Längsrippen auszeichnet. Diese verleihen dem Stoff eine besondere Optik und Struktur, welche schon aus der Ferne erkennbar ist.

Cord wird hauptsächlich für Kleidung verwendet, da der Stoff äußerst robust und langlebig ist. In der Modewelt scheiden sich die Geister hinsichtlich der Schönheit des Stoffes. Trotzdem kommt das feste Gewebe immer wieder in Mode und füllt dann meterweise die Regale.

Faultier Finn im Inhaltsverzeichnis
Inhalt – Cord:
Weitere Informationen und zugehörige Themen im Lexikon:

Synonyme


Kord, Manchester-Stoff, Rippensamt, Schnürlsamt, Schnürdelsamt

Eigenschaften


Traditionell besteht Cord aus 100% Baumwolle, kann jedoch auch Anteile von Polyester oder Elasthan enthalten. Der Stretchcord zum Beispiel besteht aus einer Mischung von Baumwolle und Elasthan, wodurch das Material dehnbarer ist und somit hauptsächlich für Kleidung verwendet wird.

Dieser extravagante Stoff hat – wie Samt auch – eine sogenannte Strichrichtung. Falls Sie beabsichtigen, selbst ein Kleidungsstück aus Cord anzufertigen, sollten Sie ganz besonders auf die Strichrichtung achten, da ansonsten unterschiedliche Farbtöne zur Geltung kommen können. In die eine Richtung fühlt sich die Textilie sehr weich und geschmeidig an, während sich die andere Richtung eher borstig und steif anfühlt. Da das Material sehr robust und schmutzunempfindlich ist, findet es als Arbeitskleidung eine hohe Beliebtheit.

Geschichte


Das Cordgewebe stammt ursprünglich aus der englischen Stadt Manchester, weswegen das Gewebe auch oft als "Manchester" bezeichnet wird. Bereits Ende des 18. Jahrhunderts wurde Cord mittels spezieller Webstühle maschinell gefertigt, sodass das Gewebe sehr günstig erhältlich war.

Der günstige Preis spiegelte sich auch in den gesellschaftlichen Schichten wider, die ihn trugen. Vorrangig galt Cord als Textilie der einfachen Arbeiter, da er sowohl billig als auch sehr robust war. Im Laufe der Zeit wanderte der Cord auch auf das europäische Festland wo er heute noch als Zunftkleidung Tradition hat.

Arten von Cord


Die vier Haupt-Cordarten, werden entsprechend der Anzahl und dem Abstand an Rippen voneinander unterschieden:

  • Kabelcord:
    Bei dem Kabelcord sind auf einem 10 Zentimeter langem Gewebe 10 Rippen angebracht.

  • Breitcord:
    Der Breitcord wird gelegentlich auch als Trenkercord bezeichnet, hierbei werden bei einer 10 Zentimeter langen Textilie etwa 10 bis 25 Rippen eingearbeitet.

  • Genuacord:
    Der Genuacord ist unter anderem auch als Manchester bekannt. Bei dieser Cordart werden bei einem 10 Zentimeter langem Gewebe circa 25 und 40 Rippen eingearbeitet.

  • Baby- bzw. Feincord:
    Bei dieser Cordart werden mit Abstand am meisten Rippen eingearbeitet. Eine Textilie mit der Länge von 10 Zentimeter besitzt im Schnitt bis zu 40 Rippen.

Verwendung


In erster Linie wird Cord für die Herstellung von Textilien verwendet, welche besonders langlebig und robust sein sollen. So findet man oftmals an Jacketts, Hosen, Westen oder Hüten den auffälligen Stoff. Heutzutage kann man Cord jedoch überall antreffen, ob in der Modebranche an Kleidung oder Accessoires, an Kissen und Bettwäsche oder als dekorativen Zweck. Die Strapazierfähigkeit und die Langlebigkeit machen Cord zu einem begehrten Material für Arbeitskleidung. So findet man auch heute noch an Zimmermannskluften oder allgemein an Handwerkerkluften noch Cord.

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