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Bettwanzen

Betten.de Lexikon – Wissenswertes von A-Z

Bettwanze ausgewachsenBettwanzen sind platte, je nach Entwicklungsstadium 1 bis 7 mm große, gelbbraun bis rotbraun gefärbte Insekten. Sie sind nachtaktiv und ernähren sich von dem Blut des Menschen. Wenn die Tiere besonders hungrig sind, ernähren sie sich manchmal auch von anderen Säugetieren oder Vögeln.

Tagsüber verstecken sich Bettwanzen gerne hinter Bildern, unter Matratzen oder hinter Fußleisten und kommen nur dann aus ihrem Versteck hervor, wenn sie hungrig sind. Ein Bettwanzenstich dauert in der Regel fünf bis zehn Minuten und löst durch den Speichel der Tiere einen starken Juckreiz bei Menschen aus, welcher bis zu zehn Tagen anhalten kann.

Synonyme


Hauswanze

Vorkommen


Die Parasiten stammen ursprünglich aus den Tropen und benötigen deshalb ein warmes Klima, um überleben zu können. Heutzutage sind Bettwanzen überall vorzufinden. Noch vor 20 Jahren galten die Tierchen als fast ausgerottet, jedoch haben sich die Insekten mittlerweile wieder stark vermehrt und stellen insbesondere in Großstädten ein wachsendes Problem dar. Erwähnenswert ist außerdem, dass ein entsprechender Befall in der Regel kein Zeichen mangelnder Hygiene ist.

Wie erkenne ich Bettwanzen?


Bettwanzen erkennenDiese Wanzen hinterlassen recht offensichtliche Spuren. Bettwanzenstiche sind kleine, flache oder stärkere Beulen, Quaddeln oder Erhebungen auf der Haut, welche Flohbissen ähneln und meist in einer Reihe oder in einer Gruppe angeordnet sind. Die entsprechenden Bissreihen werden auch als "Wanzenstraßen" bezeichnet und treten primär an unbedeckten Körperregionen auf, wie an Armen, Händen, Beinen und Hals.

Es kommt sehr häufig zu Rötungen und Schwellungen an der Stelle der Bisswunde, jedoch ist die Wirkung der Bisse unterschiedlich und abhängig von der Sensibilität des Menschen. Die meisten Menschen reagieren, wie schon erwähnt, auf solch einen Biss mit einem starken Juckreiz.

Charakteristisch für diese Tierchen ist außerdem der süßliche Geruch, welcher für uns Menschen als unangenehm wahrgenommen wird. Dieser Geruch kann entweder am Kissen, der Bettdecke oder am Laken wahrnehmbar sein oder aber im Versteck der Tierchen. Dort findet man viele kleine schwarze Punkte, welche den getrockneten Kot darstellen. Im Gegensatz zum Fliegenkot kann man diesen nicht mit Wasser abwischen. Aber auch die abgestorbenen leeren Hauthüllen sind in ihrem Versteck auffindbar.

Warnzeichen auf einen Blick:

  • Wanzenstraße mit starkem Juckreiz
  • Blutspuren
  • Kotspuren
  • Häutungshüllen

Wie verhält man sich bei einem Wanzenbefall?


Die Bekämpfung eines Bettwanzenbefalls ist in der Regel sehr aufwendig und stellt sogar für Profis eine Herausforderung dar. Deshalb sollte unbedingt ein Fachmann hinzugezogen werden, denn dieser kann die Nistplätze schneller erkennen und effizienter ausrotten als ein Laie. Unter Umständen kann eine fehlerhafte Anwendung sogar eine gesundheitsschädigende Wirkung haben, deshalb ist von frei verkäuflichen Produkten zur Bettwanzenbekämpfung dringend abzuraten.

Ein Experte entfernt die Parasiten mithilfe von Giften, allerdings entwickeln sich Bettwanzen immer weiter, sodass viele Arten mittlerweile gegen gängige Gifte immun sind. Deswegen ist es üblich, dass der Kammerjäger die Parasiten mit einem Gemisch aus vielen verschiedenen Giften bekämpft. Oftmals wird auch das Kombinationsverfahren von Kammerjägern angewandt, hierbei werden die Räume auf 55 C erhitzt, wobei die Bettwanzen aller Stadien absterben.

Erhitzt man einen Bereich nur auf 35 C werden die Bettwanzen mobil und kriechen aus ihrem Nistplatz heraus und kommen dabei mit einem sogenannten Insektizidstreifen in Berührung. Der Kontakt mit dem Insektizid lässt die Parasiten sofort sterben. Die Bekämpfung mit dem Kombinationsverfahren hat sich als besonders wirkungsvoll und dauerhaft erwiesen und wird demnach sehr oft von Kammerjägern angewandt.

Wie kann ich einem Wanzenbefall vorbeugen?


Bettwanzen im Koffer bei ReisenSehr häufig werden diese Parasiten durch den Kauf von gebrauchten Möbeln, Bildern oder ähnliches angeschleppt. Aber auch bei Auslandreisen können sich Bettwanzen in Falten von Rucksäcken oder Koffern verbergen und so in die Wohnung gelangen. Selbst eine mitgebrachte Bettwanze kann im trächtigen Zustand an einem Tag bis zu zwölf Eier ablegen, somit können sich die Parasiten rasant vermehren und sich in der Wohnung einnisten.

Wenn man einen Bettwanzenbefall vermeiden möchte, sollte man besonders gebrauchte Möbel sowie Antiquitäten genauer unter die Lupe nehmen und auf einen möglichen Bettwanzenbefall untersuchen, bevor man diese in die eigene Wohnung stellt. Kleine gebrauchte Gegenstände wie Bücher können in die Tiefkühltruhe gelegt werden, denn durch die dort vorherrschenden Minusgrade werden die Bettwanzen schon nach wenigen Stunden abgetötet.

Auch das Imprägnieren von Kleidungstücken, Schuhen und Taschen kann als Schutz dienen und einen derartigen Parasitenbefall vorbeugen. Insbesondere beim Reisen ist darauf zu achten, die Reisetasche oder den Koffer nicht offen neben das Bett zu stellen. Nur so kann man verhindern, dass die Parasiten dorthin geraten und womöglich in die eigene Wohnung mitgeschleppt werden. Falls dies doch passiert ist, ist dem Betroffenen zu raten, das Gepäckstück in der Badewanne zu entleeren. Auf dem hellen Untergrund sind die Bettwanzen schneller zu erkennen und somit zu entfernen.

Können Bettwanzen Krankheiten übertragen?


Lange Zeit galten Bettwanzen lediglich als lästig: Sie saugen Blut und hinterlassen juckende Beulen und sind nur sehr schwer wieder zu entfernen. Heute werden viele verschiedene Tests durchgeführt, die prüfen sollen, inwiefern Bettwanzen Krankheiten übertragen können. Darüber sind sich die Forscher bislang jedoch unklar.

Bestätigt wurde, dass zahlreiche Krankheitserreger in Bettwanzen vorzufinden sind. Unter anderem der Erreger des Hepatitis B, HI-Virus und der des Q-Fiebers. Es ist jedoch noch kein Fall bekannt, bei dem eine Bettwanze einen Zweiten mit dem Erreger anstecken konnte. Somit hat die Bettwanze zwar den Erreger in sich, dieser kann sich in dem Parasitenkörper jedoch nicht vermehren und somit nicht an einen Zweiten übergeben werden.

Etwas anders ist es jedoch bei dem Erreger der Chagas-Krankheit: Wissenschaftlich bewiesen ist bislang, dass eine Bettwanze den Erreger Trypanosoma cruzi (Chagas) an eine Maus übertragen kann, bei Menschen ist dies jedoch noch nicht bewiesen worden. Somit sind Bettwanzen immer noch sehr lästig, aber gesundheitsgefährdend sind sie bislang nicht. Von dem Aufkratzen der juckenden Stelle ist dennoch abzuraten, denn sobald der Kot der Insekten in Verbindung mit der Wunde kommt, kann es zu einer bakteriellen Entzündung kommen.

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