Stellungnahme: Neuer Boxspringbetten-Test von Stiftung Warentest

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Boxspringbett mit Testkriterien

Im gerade erschienen Monatsheft der Stiftung Warentest für September 2016 standen u.a. erneut Boxspringbetten im Fokus der Prüfanstalt. Der dazugehörige Artikel unter dem Titel „Böses Erwachen“ zieht ein eher niederschmetterndes Fazit und spricht sich relativ klar gegen Boxspringbetten generell und für die Verwendung herkömmlicher Matratzen aus, wobei gleich auf in einem vorangegangenen Test ermittelte Matratzen mit gutem Urteil verwiesen wird. Wie nachvollziehbar ist die Einschätzung? Wir begeben uns im Betten.de Magazin auf Spurensuche und schauen uns die einzelnen Prüfergebnisse im Detail an.

Einleitung und Hinweise zur Testgliederung

Im aktuellen Test von Boxspringbetten hat die Stiftung Warentest 15 Bettmodelle in der Größe 180×200 cm getestet, wobei in der Übersichtstabelle der Prüfung nur 12 Modelle aufgrund von drei Gleichheiten gelistet werden. Preislich bewegen sich die getesteten Boxspring-Doppelbetten zwischen 1.500,00 € und 4.200,00 €.

Die Prüfmethoden, welche zum Testen der Boxspringbetten eingesetzt wurden, entsprachen den Methoden, die die Stiftung Warentest bereits bei vorangegangenen Matratzentests (Hefte 09/2014 und 10/2015) angewandt hatte.

Bewertet wurden alle Bettmodelle in den Kategorien Liegeeigenschaften, Schlafklima, Haltbarkeit, Bezug, Gesundheit und Umwelt, Handhabung sowie Deklaration und Werbung. Außerdem wurde die Härte der Matratzen geprüft und mit den Härtegradangaben des Herstellers verglichen.

Liegeeigenschaften – Bewertung anhand von Körpertypen

verschiedene Körpertypen

© stockvectorsstoker – Fotolia

Bei der Bewertung der Liegeeigenschaften findet eine Unterscheidung nach Körpertypen statt, was sinnvoll ist, da die Anforderungen, die an die Schlafunterlage gestellt werden, unter anderem von der Statur des Nutzers abhängig sind.

Die Stiftung Warentest gibt hier an, die Matratzen hinsichtlich dieses Merkmals anhand von vier verbreiteten Typen zu testen, die jeweils bildlich vorgestellt werden (S. 62 im Heft der Stiftung Warentest). Unterschieden werden:

  • H-Typ
    groß mit kompakter Statur, Schultern und Brust etwa mit identisch kräftiger Ausprägung, schmale Hüfte, mehr Bauch als Gesäß
  • E-Typ
    groß, normal bis schlank in der Statur, Schultern breiter als die Hüfte, weder Bauch noch Gesäß ausgeprägt
  • I-Typ
    klein bis mittelgroß mit schlanker Statur, Schultern in identischer Breite wie Hüfte, weder Bauch noch Gesäß ausgeprägt
  • A-Typ
    klein bis mittelgroß, Schultern schmal, schlanke Taille, Gesäß und Oberschenkel ausgeprägter

Mit den dort dargestellten Körpertypen gehen wir nicht ganz konform:

Der H-Typ und der A-Typ sind im Artikel treffend beschrieben und abgebildet.

Der E-Typ entspricht unseres Erachtens nach dem klassischen V- bzw. Y-Typen bei der Kategorisierung des männlichen Körperbaus. Breite Schultern und ein breiter Rücken treffen hier auf eine im Vergleich zu den Schultern eher schmal ausfallende Hüfte.

Der I-Typ mit gleicher Breite bei Schultern und Hüfte ist in der Regel vornehmlich beim männlichen Geschlecht zu finden, wobei es sich hauptsächlich um großgewachsene Personen und nicht wie in der Umschreibung dargestellt um kleine oder mittelgroße Menschen handelt. Abgebildet ist im Artikel bei diesem Typen eine Frau mit gut erkennbarer Taille, welche üblicherweise bei einem „echten“ I-Typen kaum definiert ist. Die Dame auf dem Foto weist in unseren Augen eher die Proportionen eines X-Typen mit Schultern und Hüfte in identischer Breite sowie der bereits angesprochenen schmalen Taille auf.

In der Übersichtstabelle der Testergebnisse (S.62, rechts Tabelle, Spalte 1) definiert die Stiftung Warentest die verschiedenen Körpertypen noch einmal anders:

  • H-Typ (groß, schwer, kompakt)
  • E-Typ (groß und schwer)
  • I-Typ (klein und leicht)
  • A-Typ (klein, Schwerpunkt im Becken)

Beurteilung der Testergebnisse am Beispiel Hasena

Hasena-Logo

© Hasena

Wir führen bei uns im Sortiment des Betten.de Online-Shops Betten und Boxspringbetten von Hasena und haben bereits jahrelange Erfahrung mit diesen Produkten. Aus diesem Grund analysieren wir den vorliegenden Boxspringbetten Test der Stiftung Warentest anhand des dort geprüften Hasena Modells „Massiva Ivio“, welches als test-Qualitätsurteil bzw als Gesamtbewertung ein Befriedigend (3,5) erhalten hat.

Analyse des Testergebnisses von Hasena „Massiva Ivio“

Gehen wir ins Detail und betrachten wir die einzelnen Bewertungskriterien der Stiftung Warentest sowie die Beurteilung des Boxspringbettes „Massiva Ivio“ genauer.

Liegeeigenschaften

schlafende Frau

© shefkate – Fotolia.com

Bei den Liegeeigenschaften bewertet die Stiftung Warentest das Boxspringbett „Massiva Ivio“ von Hasena mit der Note gut (2,4). Diese Note geht zu 35% in die Gesamtbewertung ein.

Das Gut resultiert aus der Benotung der Liegeeigenschaften in Rücken- sowie Seitenlage jeweils bei den verschiedenen Körpertypen (Definition siehe oben) sowie der Bewertung von Kontaktfläche/Druckverteilung, Lageänderungswiderstand/Schulterklappeffekt und Komforteigenschaften.

Die Liegeeigenschaften in Rückenlage wurden beim Hasena Boxspringbett mit der getesteten H3 Matratze „Perla“ lediglich für Personen im I-Typ mit der Note gut bewertet. Für alle drei anderen Körpertypen gab es hier jeweils ein Befriedigend.

Der E-Typ und der A-Typ erhielten bei den Liegeeigenschaften in Seitenlage jeweils ein Gut, während die Liegeeigenschaften für die anderen beiden Körpertypen als befriedigend eingestuft wurden.

Stellungnahme hierzu:
Hasena bietet zu seinen Boxspringbetten wie die meisten anderen Hersteller von Boxspring-Systemen verschiedene Matratzen für die individuelle Ausstattung an. Die von Stiftung Warentest eingesetzte H3 Matratze „Perla“ wird keineswegs für die Verwendung jedes Körpertypen bzw. für die Nutzung durch Personen mit jedem Körpergewicht empfohlen.

Bei Betten.de gehen wir in der Beratung konkret auf die persönlichen Anforderungen unserer Kunden ein und empfehlen eine der sechs von Hasena angebotenen Matratzenlösungen. Weiterhin gilt generell, insbesondere bei der Beurteilung der wahrgenommenen Festigkeit einer Matratze zu beachten, dass jeder Mensch hier ein eigenes, subjektives Urteil fällt. Darüber hinaus gibt es auch noch einen Zusammenhang zwischen dem Körpergewicht des Nutzers und der wahrgenommenen Festigkeit: Eine sehr leichte Person mit 55 kg wird zum Beispiel die getestete Hasena Matratze „Perla“ in H3 als weniger weich empfinden als beispielsweise eine Person mit dem doppelten Körpergewicht von 110 kg.

Schlafklima

Das Schlafklima nimmt zu 5% Anteil an der Gesamtnote. Hier hat das Modell „Massiva Ivio“ von Hasena mit 2,4 ein gutes Ergebnis erreicht.

Stellungnahme hierzu:
Alle Boxspringbetten im Test der Stiftung Warentest konnten in der Kategorie Schlafklima mit Gut überzeugen. Dieses Resultat hängt unter anderem damit zusammen, dass Boxspringbetten aufgrund ihrer Konstruktion mit zwei Federkernen in Box und Matratze eine sehr gute Atmungsaktivität bieten. Man spricht in diesem Zusammenhang vom so genannten „Pump-Effekt“, der sich durch die Be- und Entlastung der Federn ergibt und auf diese Weise dafür sorgt, dass das gesamte Schlafsysteme optimal belüftet wird.

Haltbarkeit

Mit 20% fließt die Note der Haltbarkeit in das Gesamturteil der Stiftung Warentest beim Boxspringbetten-Test ein. Das Bett „Massiva Ivio“ von Hasena erzielt hier nur ein Ausreichend (4,1), was zu Abzügen in der Gesamtnote führt.

Die Note für die Haltbarkeit setzt sich aus der Beurteilung des Dauerwalzversuchs sowie dem Einfluss von Feuchtigkeit und Wärme zusammen. Den Dauerwalzversuch hat das Bett bzw. hat die Matratze mit der Note gut bestanden. Der Einfluss von Feuchtigkeit und Wärme wurde jedoch als mangelhaft mit einem Hinweis auf Neigung zur Kuhlenbildung beurteilt mit abwertenden Folgen für das Gesamturteil der Stiftung Warentest.

Stellungnahme hierzu:
In der Kurzbeurteilung der Bettmodelle kann man im Heft der Stiftung Warentest beim Hasena „Massiva Ivio“ lesen, dass mit der Zeit durch Wärme und Schweiß eine Liegekuhle im Bett entsteht, was Bezug auf die Bewertung der Haltbarkeit im Bereich Feuchtigkeit und Wärme nimmt.

Man sollte zwischen dem normalen Einliegen eines Boxspringbettes mit einem durchaus nicht unüblichen „Setzen“ der Polstermaterialien (Bezug und Kernummantelung) und einer ungesunden Kuhlenbildung, welche zum Beispiel bei „ausgeleierten“ Federn einer Matratze in Erscheinung treten kann, unterscheiden. Der Begriff der Kuhlenbildung führt für uns in diesem Zusammenhang etwas in die Irre und erweckt unter Umständen falsche Vorstellungen. Das normale Einliegen des Bettes führt zu keiner Beeinträchtigung der ergonomischen Körperanpassung und mindert den Liegekomfort nicht. In diesem Kontext ist auch häufig die Rede von natürlichen Liegespuren, diese sind zwar optisch erkennbar, aber schlagen sich – wie bereits beschrieben – nicht in der Liegequalität nieder. Zu beachten ist außerdem auch, dass sich die Matratze beim Test mit der 140 kg schweren Holzwalze gut geschlagen hat und hier auch nach 60.000-maligem Überwalzen keine Verschleißerscheinungen aufgetreten sind, was für die hohe Güte des eingesetzten Federkerns in der Matratze spricht. Hasena empfiehlt die Matratze grundsätzlich nur bis zu einem Körpergewicht von 120kg.

Wärme und Feuchtigkeit wirken sich im Übrigen nicht auf den Federkern aus, sondern immer nur auf die Materialien, welche den Kern umgeben – Polsterung und Bezug bzw. im Bezug versteppte Vliesmaterialien.

Kuhlenbildung: Tiefe messen und dokumentieren

icon-information

Um natürliche Liegespuren von einer echten Kuhlenbildung abzugrenzen, haben wir bei Betten.de eine Tiefe von 1,5 cm definiert. Alles, was unter 1,5 cm ist, kann in der Regel als normale Erscheinung des Einliegens definiert werden, während jede Vertiefung, die die 1,5 cm im Wert übersteigt, als Kuhle oder Mulde betrachtet wird. Eine Kuhle / Mulde deutet in der Regel auf einen Materialfehler hin, bei dem unsere 5-Jahres-Garantie greift.

Meterstab

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Wir wissen allerdings aus eigener Erfahrung, dass es bei diesem Matratzenmodell von Hasena vereinzelt fehlerhaft produzierte Matratzen gegeben hat, bei denen die Kernummantelung zu stark nachgegeben hat, wodurch sich stärker ausgeprägte Mulden gebildet haben. Es ist zu vermuten, dass die Stiftung Warentest hier leider ein derartiges „Montagsprodukt“ beim Kauf erwischt hat. Bei uns gab es Einzelfälle, die wir bei Hasena reklamiert haben. Dabei hat sich Hasena als äußerst kulant gezeigt und die Matratzen unbürokratisch und schnell getauscht. Zudem sind bereits konstruktive Anpassungen bei der Matratze vorgenommen worden, um diesem Mangel vorzubeugen.

Bezug

Der Bezug der Matratze wurde beim Boxspringbett „Massiva Ivio“ von Hasena mit gut (1,6) beurteilt, was sich mit 10% im Gesamturteil niederschlägt. Für die Waschbarkeit (bis 60°C) sowie für die Beeinträchtigung durch Nässe bekam der Bezug zweimal ein Sehr gut. Die Verarbeitung des Bezuges wurde mit der Note gut bewertet.

Stellungnahme hierzu:
Bei den Matratzenbezügen des getesteten Hasena Boxspringbettes handelt es sich um strapazierfähige Drellbezüge mit eingearbeitetem Elasthan. Durch diesen Stretch-Anteil unterstützen die Bezüge die Matratzenwirkung optimal. An den Seiten sorgt ein Klimaborder für eine noch bessere Durchlüftung der Matratze

Für ein einfaches Handling sind die Bezüge mit Rundum-Reißverschlüssen ausgestattet. Die Ober- und die Unterseite der Bezüge lassen sich so leicht separat z.B. zum Waschen abnehmen. Durch diese Bezugsteilung wird auch das spätere „Neubeziehen“ der Matratze deutlich erleichtert.

Im Fall von Hasena ist zu erwähnen, dass für die verschiedenen Matratzenausführungen unterschiedliche Bezüge eingesetzt werden. Darüber hinaus besteht bei einigen Matratzenmodellen die Möglichkeit Dekor-Varianten zu wählen. Bei diesen verfügen die Bezüge seitlich über einen Stoff- oder Kunstledereinsatz, so dass die Matratzen ohne Laken verwendet werden können. Diese Bezüge sind nicht abnehmbar.

Gesundheit und Umwelt

Wald

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Im Bereich Gesundheit und Umwelt (10% Anteil an der Gesamtnote) erhält Hasena mit dem Boxspringbett „Massiva Ivio“ nur die Note befriedigend (3,5), was sich aus einer nur ausreichenden Bewertung von Raumluftbelastung/Geruchsbelästigung (wertet Gesamtnote ab) sowie einem Befriedigend für die Entsorgung (Trennbarkeit der Materialien) ergibt. Bei der Prüfung auf Schadstoffe (schwerflüchtige Verbindung in Bezug, Feinpolster, Kern) wurde ein Sehr gut erreicht.

Stellungnahme hierzu:
Beim getesteten Hasena Boxspringbett „Massiva Ivio“ handelt es sich um ein Modell mit einem Massivholz-Rahmen, der Box und Matratze trägt. Das verwendete Holz ist zum Oberflächenschutz und für eine Verfeinerung der Optik geölt. Dieses Ölen ist dafür verantwortlich, dass über einen gewissen Zeitraum ein Geruch vom Holz an die Raumluft abgegeben wird. Dieser Holzöl-Geruch ist nicht schädlich, nicht vergleichbar mit dem chemischen Geruch, der zum Beispiel teilweise bei neuen Textilien in Erscheinung tritt, und nicht von Dauer.

Handhabung

Die Handhabung fließt zu 10% in die Bewertung ein. Hier erhält Hasena nur ein Befriedigend (2,8) von der Stiftung Warentest.

Stellungnahme hierzu:
Im Artikel zum Test ist auf Seite 61 (Absatz „Schwer zu wenden) zu lesen:

„Wer lange Freude an seinen Matratzen haben will, sollte sie nicht einseitig benutzen, sondern regelmäßig drehen und wenden. Bei elf Boxspringbetten ist das schwierig: Sie haben keine Griffe. (…)“

Betrachtet man nun die Doppelseite mit den Fotos der getesteten Boxspringbetten, fällt auf, dass offensichtlich bei den Matratzen zweier Betten (Hasena, Musterring) an den Seiten Griffe angebracht sind, was zur Aussage passt, dass bei elf Betten keine Griffe vorhanden sind.

Das einzige Gut in der Handhabung wurde an das teuerste Bettmodell (Auping) im Test vergeben. Auf dem Foto sind keine Griffe erkennbar. Allerdings scheinen die Matratzen dünner ausgeführt zu sein, was vermutlich zu einem reduzierten Gewicht und damit etwas leichterem Handling beiträgt.

Die nur befriedigende Bewertung in der Handhabung der Hasena Matratze kann für uns nur darauf zurückzuführen sein, dass die Matratze von der Stiftung Warentest als zu schwer beurteilt wird. Das höhere Gewicht der Matratze hängt jedoch mit einer höheren Anzahl an verbauten Federn im Kern zusammen, die wiederum eine genauere Körperanpassung erlauben und für eine bessere Haltbarkeit sorgen. Man kann nicht alles haben. Die angebrachten Griffe scheinen bei der Bewertung nicht viel Gewichtung erhalten zu haben.

Deklaration und Werbung

Bei der mit 10% in die Gesamtnote einfließenden Beurteilung von Deklaration und Werbung durch die Stiftung Warentest haben fast alle Modelle mit der Note mangelhaft abgeschnitten. Nur ein Bett (Fennobed) erreichte hier ein Gut. Hasena hat mit einer Bewertung von 4,6 noch eins der besten mangelhaften Urteile bekommen.

Stellungnahme hierzu:
Die mangelhafte Bewertung von Deklaration und Werbung wird beim Hasena Boxspringbett unter anderem auf einem großen Abweichen zwischen dem angegebenen Härtegrad (H3) und dem von Stiftung Warentest ermittelten Härtegrad Prüfergebnis „sehr weich“ begründet.

Es ist generell ein offenes Geheimnis, dass die Härtegradangaben keiner Normung unterliegen. Im Endeffekt legt jeder Hersteller dementsprechend für sich fest, welche Matratzenhärte unter H2, welche unter H3 und welche unter H4 läuft.

Dem steht die weit verbreitete Meinung gegenüber, dass H2 Matratzen im Standard eher weich, H3 Matratzen eher fest und H4 Matratzen fest bis sehr fest sind. An dieser Kategorisierung orientiert sich augenscheinlich auch die Stiftung Warentest in ihren Prüfungen.

In erster Linie ist – bezogen auf Deklaration und Werbung – unserer Ansicht nach der Handel gefragt, der in direktem Kontakt zum Verbraucher steht. Aus diesem Grund unterziehen wir u.a. jedes Boxspring-System und jede Matratze einer persönlichen Prüfung anhand eigener festgelegter Kriterien. Aus den Ergebnissen dieser Tests sowie unter Anwendung unserer Standards in den Härtegrad-Deklarationen leiten wir die Einordnung der Produkte in unser Sortiment sowie unsere Empfehlungen für die Kundenberatung ab. Auf diese Weise stellen wir auch eine gewisse Vergleichbarkeit unserer Boxspring-Systeme sicher.

Fazit: Was es sonst noch zu sagen gibt

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Die Prüfung der Boxspringbetten durch die Stiftung Warentest ist unseres Erachtens gut gemeint, aber an einigen Stellen mangelhaft. Es ist z.B. einfach so, dass nicht jedes Boxspring-System im Aufbau so konzipiert ist, dass es sich für jeden Nutzer – unabhängig von Gewicht und Körperbau – eignet. Dieser Tatsache wird weder im Test noch im Artikel Rechnung getragen.

Die Darstellung der einzelnen Bettmodelle auf Seite 64/65 der September-Ausgabe von Stiftung Warentest zeigt acht Ausführungen mit Kopfteil und vier ohne (unter anderem auch das Hasena Bett). Optisch machen die Betten mit Kopfteil zwangsläufig weit mehr her. Bei Hasena sind z.B. auch für das getestete Bett „Massiva Ivio“ verschiedene Kopfteile erhältlich, um das Bett an die eigenen Vorstellungen und Wünsche anzupassen, was im Artikel nicht erwähnt wird.

Auch preislich scheint der Artikel lediglich einen Anhaltspunkt zu bieten. Ausgehend von den 3.500,00 € die für das Boxspringbett „Massiva Ivio“ in 180×200 cm von Hasena angegeben sind, können wir sagen, dass die Preise bei uns im Betten.de Online-Shop etwa 20% darunter angesiedelt sind.

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Ulrich Carsten

Ulrich Carsten

Zertifizierter Bettenfachberater mit dem Schwerpunkt Matratzen in unserem Online-Shop "Betten.de" und seit 2011 Chef-Redakteur im Betten.de-Magazin. Sie finden Ihn auch auf .

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