Matratzentypen im Vergleich

Auf den Kern kommt es an ...

Je nach Matratzenkern weist eine Matratze unterschiedliche Liegeeigenschaften auf. Da es viele verschiedene Schlafgewohnheiten gibt, gibt es auch viele unterschiedliche Matratzentypen, die auf die jeweiligen Liegebedürfnisse abgestimmt sind. Nachstehend finden Sie einen kurzen Vergleich der unterschiedlichen Matratzenarten und ihrer Eigenschaften. Neben dem richtigen Matratzentyp ist auch die Abstimmung auf das persönliche Körpergewicht ein wichtiger Aspekt bei der Matratzenwahl. Die meisten Matratzen sind daher in mehreren Härtegraden erhältlich. Empfohlene Gewichtsangaben finden Sie direkt bei der jeweiligen Matratze. Alle Matratzentypen haben bei guter Pflege eine vergleichbar lange Lebensdauer von mindestens 10 Jahren.

Federkern

Informationen Federkern-Matratzen
  • Aufbau: Miteinander verbundene Stahlfedern, Kern ummantelt mit einer Polsterung, in Liegezonen unterteilt durch unterschiedliche Drahtstärken oder Spannung der Federn.
  • Eigenschaften: Sehr günstige Modelle erhältlich, gute Flächenelastizität, sehr gute Luftzirkulation und optimales Schlafklima, sehr hohe Stützkraft.
  • Liegegefühl: Sie sinken kaum in die Matratze ein und liegen eher fest. Ihr Körper wird sehr gut gestützt.
  • Für wen geeignet: Optimal für Rücken- und Bauchschläfer, auch geeignet bei starkem nächtlichen Schwitzen und/oder einem hohen Körpergewicht.
  • Das ist wichtig: Die Matratze sollte nicht nachschwingen, sondern die Bewegungen dämpfen, da sonst kein orthopädisch korrektes Schlafen möglich ist.

Taschenfederkern

Informationen Taschenfederkern
  • Aufbau: Einzeln in Taschen eingenähte Federn, Kern ummantelt mit einer Polsterung, in Liegezonen unterteilt durch unterschiedliche Drahtstärken oder Spannung der Federn.
  • Eigenschaften: Gute Punktelastizität, sehr gute Luftzirkulation und optimales Schlafklima, sehr hohe Stützkraft.
  • Liegegefühl: Sie spüren die stützende Wirkung der Matratze, sinken nicht sehr tief ein und liegen mittelweich bis mittelfest.
  • Für wen geeignet: Optimal für alle Schlafpositionen, auch geeignet bei starkem nächtlichen Schwitzen und/oder einem hohen Körpergewicht.
  • Das ist wichtig: Je mehr Federn pro Quadratmeter verarbeitet wurden, desto hochwertiger ist die Matratze und desto genauer kann sie sich im Detail der Körperkontur anpassen. In manchen Fällen entsteht durch eine höhere Federanzahl auch eine höhere Festigkeit. Achten Sie auf unsere Informationen auf der jeweiligen Produktseite.

Kaltschaum

Informationen Kaltschaum-Matratze
  • Aufbau: In Liegezonen unterteilt durch Einschnitte im Kaltschaumkern; je höher der Kern, desto besser die Körperanpassung.
  • Eigenschaften: Sehr gute Flächenelastizität, hohe Stützkraft, geringes Eigengewicht der Matratze.
  • Liegegefühl: Sie spüren die stützende Wirkung der Matratze, sinken nicht sehr tief ein und liegen mittelweich bis mittelfest.
  • Für wen geeignet: Ideal für alle Liegepositionen, auch wenn Sie nachts relativ unruhig schlafen und sich oft drehen.
  • Das ist wichtig: Eine gute und sehr langlebige Kaltschaum-Matratze hat ein Raumgewicht von mindestens 40kg/m3. Der Bezug sollte mit einem feuchtigkeitsregulierenden Vlies versteppt sein.

Viscoschaum

Informationen Viscoschaum-Matratzen
  • Aufbau: Kaltschaumkern mit Viscoschaumauflage, in Liegezonen unterteilt durch Einschnitte im Kaltschaum.
  • Eigenschaften: Ideale Druckentlastung durch wärmebedingte Anpassung an die Körperkontur mit "Memory"-Effekt, sehr gute Punktelastizität, hochelastisch, hohe Formstabilität.
  • Liegegefühl: Sie liegen mittelweich bis mittelfest und beinahe schwerelos ohne fühlbare Druckunterschiede an den verschiedenen Körperbereichen.
  • Für wen geeignet: Geeignet für alle Schlafpositionen, perfekt für die Seitenlage. Ideal auch bei Rückenproblemen. Nicht empfehlenswert bei unruhigem Schlaf.
  • Das ist wichtig: Die Raumtemperatur im Schlafzimmer sollte mindestens 18 ░C betragen, sonst ist die Matratze zu hart und kann sich nicht optimal anpassen. Je häufiger Sie sich im Schlaf drehen, desto dünner sollte die Viscoschaumauflage der gewählten Matratze sein.

Gelax®

Informationen Gelax-Matratzen
  • Aufbau: Comfortflex®-Schaum mit Gelax®-Auflage, in Liegezonen unterteilt durch Einschnitte im Comfortflex®-Schaum.
  • Eigenschaften: Beste Druckentlastung durch perfekte Körperanpassung, sehr gute Punktelastizität, hochelastisch, schnelle Rückstellfähigkeit, atmungsaktiv.
  • Liegegefühl: Sie liegen weich bis mittelweich, ohne zu tief einzusinken, mit nahezu schwerelosem, druckentlastendem Liegeempfinden.
  • Für wen geeignet: Geeignet für alle Schlafpositionen, je nach Höhe der Gelax®-Auflage auch perfekt für die Seitenlage sowie bei Rückenproblemen. Kann zudem bei unruhigem Schlaf und vermehrtem Schwitzen sehr gut verwendet werden.
  • Das ist wichtig: Je höher die Gelax®-Auflage, desto weicher wird die Matratze. Der Härtegrad ergibt sich in der Regel aus der Stauchhärte des Comfortflex®-Schaums, der zudem für die unterschiedlichen Liegezonen verantwortlich ist.

Latex

Informationen Latex-Matratzen
  • Aufbau: In Liegezonen unterteilt durch verschiedene Lochstärken im Latexkern.
  • Eigenschaften: Sehr gute Punktelastizität, hohe Formstabilität, sehr gut geeignet für Elektro-Lattenroste, hohes Eigengewicht der Matratze.
  • Liegegefühl: Sie liegen weich und sinken relativ weit ein. Die Matratze passt sich der Körperkontur exakt an.
  • Für wen geeignet: Ideal, wenn Sie auf der Seite schlafen und gerne weich liegen.
  • Das ist wichtig: Eine gute Latex-Matratze bietet 5 Zonen und sollte einen etwas dickeren Kern aufweisen, um den Körper gut stützen zu können.
Zuletzt angesehene Produkte:
Laden...