Die Schlafpositionen und ihre Vor- und Nachteile. Seele, Körper und Geist bilden beim Schlafen eine Einheit und die Schlafpositionen verraten gewisse Verhaltensweisen und Charakterzüge. Weil die meisten Menschen ihre Position beim Schlafen nur selten variieren, haben das richtige Bett , das Lattenrost und die Kissen eine große Bedeutung für den gesunden Schlaf in den verschiedenen Positionen. Die unterschiedlichen Lagen beim Schlafen haben Vor- und Nachteile. Die Schwachstellen können mit den richtigen Hilfsmitteln gut ausgeglichen werden.

Die verschiedenen Schlafpositionen und ihre Charaktere:
· Schlafen auf dem Rücken
· Schlafen auf der Seite
· Der Bauchschlaf

Auf dem Rücken schlafen etwa 18 % aller Menschen. Sie benutzen als Unterlage für den Kopf meistens nur ein flaches Kissen und wachen vorwiegend genau so auf, wie sie eingeschlafen sind. Die Rückenschläfer liegen meistens die ganze Nacht über in dieser Position. Deshalb sollten sie darauf achten, dass sich der Kopf immer in der orthopädisch richtigen Position befindet, um Nacken- und Schulterschmerzen vorzubeugen. Ein Nackenstützkissen aus Naturfasern oder ein Hirsekissen ist bei dieser Schlafstellung als Hilfsmittel erfolgreich. Vorteilhaft sind hier Kissen, die sich mit einer herausnehmbaren Polsterplatte variabel in der Höhe verstellen lassen. Bei Menschen, die auf dem Rücken schlafen, lässt eine zu harte Matratze den Körper nicht weit genug einsinken. Das führt zu einem Knick in der Wirbelsäule. Diese Fehlhaltung kann verstärkt zu Schmerzen führen. Ist das Gegenteil der Fall, und die Matratze ist zu weich, hängt die Wirbelsäule durch und führt in der Knickhaltung zu den gleichen Folgen. Für die Schläfer auf dem Rücken sind deshalb Matratzen mit einer nicht zu harten, punktelastischen Oberfläche und einem variablen Härtegrad zu empfehlen. Damit wird auch in dieser Schlafposition die Lendenwirbelzone perfekt gestützt und das Becken hängt nicht durch. Das Lattenrost sollte bei dieser Schlafhaltung eine Gesäßunterstützung bieten, aus überwölbten Federleisten bestehen und eine Mittelzonenverstärkung besitzen.
Die Schlafhaltung auf der Seite ist bei 60 % der Menschen beliebt, weil sie gut den Rücken entlastet. Bei einem gesunden Schlaf in dieser Position muss das Kopfkissen das Schulter-Hals-Dreieck ausfüllen, um ein Überstrecken und Abknicken der Halswirbelsäule zu verhindern. Das Lattenrost und die Matratze müssen sich den Schultern und den Hüften gut anpassen. Es darf kein Druck auf diese Körperteile beim Schlafen auf der Seite ausgeübt werden. Damit die Wirbelsäule gerade liegt, sind Naturlatexmatratzen mit mehreren Zonen sinnvoll. Damit die Schulterpartie stärker einsinken kann, empfiehlt sich ein Lattenrost mit integrierter Schulter-Absenkung.
Auf dem Bauch schlafen mit 13 % Anteil die wenigsten Personen. Sie liegen meistens ganz flach und haben die Arme weit ausgestreckt, oder unter dem Haupt versteckt. Sie können auf weichen Matratzen nur sehr schlecht schlafen und bevorzugen deshalb eine festere Unterlage. Liegen die Schläfer auf einem zu hohen Kissen, wird die Halswirbelsäule überstreckt, und es treten Schulterverspannungen und Nackenprobleme auf. Daunenkissen oder Naturhaarkissen, bei denen die Menge des Füllmaterials reduziert werden kann unterstützen den gesunden Schlaf auf dem Bauch.

Fazit für einen gesunden Schlaf in jeder Position:
· Die richtige Matratze
· Das richtige Lattenrost
· Geeignete Kissen
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