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Die Matratzentypen und ihre Eigenschaften. Beim Schlafen können sich die Muskeln, die Bandscheiben und das gesamte Knochengerüst regenerieren, wenn das Lattenrost und die Matratze von guter ergonomischer Qualität sind und sich individuell genau dem Körper angepassen. Ist die Nachtruhe durch eine schlechte Körperhaltung auf Grund einer nicht gut entlastenden Matratze gestört, kann das ganze Leben aus den Rhythmus geraten und die Grundlage für die Leistungsfähigkeit im Beruf und das Zusammenleben mit der Familie negativ beeinflussen. Um einen gesunden Schlaf zu erreichen ist es deshalb sinnvoll sich für den richtigen Matratzentyp zu entscheiden.
Die verschiedenen Matratzenarten und ihre Eigenschaften.
· Latex-Matratzen
· Kaltschaum-Matratzen
· Viskoschaum-Matratzen
· Taschenfederkern-Matratzen
· Federkern-Matratzen
Latex-Matratzen sorgen für ein weiches und angenehmes Liegegefühl und haben die grö0te Punktelastizität. Sie zeichnen sich durch eine hohe Formstabilität aus. Latex-Matratzen sollten einen etwas dickeren Kern aufweisen, um die nötige Stützkraft zu erzielen. Bei guten Latex-Matratzen ist die Klimatisierung vergleichsweise aufwendiger. Die Kunden sollten aber auf dieses Qualitätsmerkmal nicht verzichten, weil sonst durch das hohe Raumgewicht bei diesem Matratzentyp dem Körper Wärme beim zu Bett gehen entzogen wird.
Kaltschaum-Matratzen haben dagegen ein sehr geringes Eigengewicht und eine weiche und samtige Oberfläche. Ihr Kern besitzt eine hohe Stützkraft und hat eine lange Lebensdauer. Weil jede Matratze regelmäßig gewendet werden muss, ist die Handhabung bei dieser Matratzenart etwas bequemer. Kaltschaum-Matratzen von guter Qualität haben ein Raumgewicht von 50- 60 kg/m3 und ihr Bezug sollte mit einem feuchtigkeitstransportierenden Material versteppt sein.
Bei den Viskoschaum-Matratzen erinnert sich das Material noch einige Sekunden an die Belastung. Der Körper wird in jeder Lage ideal entlastet und dadurch werden Rückenprobleme und andere Beschwerden gemildert. Die Viskoschaum-Matratzen sind ursprünglich als Produkte aus dem Sanitätshaus entwickelt worden, weil sie Bettlägerige bei ihrer Genesung gut unterstützen.
Bei den Taschenfederkern-Matratzen sind einzelne Feder in Vliessäckchen eingenäht. Sie haben eine sehr gute Punktelastizität und sorgen für einen permanenten Luftaustausch. Beim Klimakomfort sind die Taschenfederkern-Matratzen unübertroffen.
Die Federkern-Matratzen haben einen Verbund aus Stahlfedern und eine umhüllende Polsterung. Sie sind im Preis etwas günstiger als die anderen Matratzenarten, können bei einer sehr geringen Punktelastizität jedoch etwas nachschwingen und die Körperbewegung zu wenig dämpfen.
Fazit:
· Gutes Klimakomfort
· Gute Punktelastizität
· Optimale Körperentlastung
Auf der richtigen Matratze sollten die Ruhenden erholsam schlafen und nicht jede Nacht in eine Fehlhaltung gezwungen werden.
















